Stefan R.

15.8K posts

Stefan R. banner
Stefan R.

Stefan R.

@input_exit

Ing. Maschinenbau (Fahrzeugtechnik/Allgemein)

Bayern Katılım Ocak 2022
406 Takip Edilen678 Takipçiler
Sabitlenmiş Tweet
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang) Das geht mit Batterien, ja. Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer - Größenordnungen! Beispiel: Eine Dunkelflaute Ende Dez. 2024 - VEE sind ausgefallen und die Lücke zur Deckung der Netzlast betrug 5,5 TWh. "Nur 5,5!!!" Ja - aber TWh. Jetzt rechnen wir einmal: 5,5 TWh = 5.500 GWh =5.500.000 MWh = 5.500.000.000 kWh Zum Vergleich - die vier Pylontech US5000 haben in Summe 19,2 kWh. 5.500.000.000 kWh/19,2 kWh = 286.458.333,3 Stück (!) von diesen Batteriestapeln wären notwendig um eine (!) Dunkelflaute zu überbrücken. "Aber es gibt doch auch Großspeicher!" Ja - unten ist einer zu sehen, im Lkr. Wunsiedel mit 200 MWh. Davon wären dann 27.500 (!) Stück notwendig. Wunsiedel kostete 110 Mio. €, bei 200 MWh macht das dann 550€/kWh. "Warum ist das so teuer - die Zellen kosten doch unter 100€/kWh?" Ja, die Zellpreise sind nur ein kleiner Teil des Ganzen. Das BatteriespeicherSYSTEM besteht aus mehreren Komponenten von denen die Meisten bereits technisch skaliert sind: -Netzanschluss (hier 110 kV) -Umspanner 110/20 kV -20 kV Verteilung mitsamt Schaltanlagen - Umspanner 20/0,4 kV -0,4 kV Verteilung -Wechselrichter/Inverter -Speichercontainer bestehend aus: -Batteriezellen (hier fand der Preisverfall statt!) -Batteriemodulen + BMS -Temperierung/Klimatisierung -evtl. Brandmelde- + Löscheinrichtung -Grundstück -Zufahrt -Umzäunung usw. Von diesen Dingen wird praktisch nichts mehr billiger - wenn diese Speicher großtechnisch mal bei 200€/kWh ankommen wäre viel gewonnen und dennoch nichts erreicht - die oben genannten 5,5 TWh sind viel zu wenig für die intersaisonale Speicherung. Ruhnau & Qvist gehen sogar von 55 TWh aus - dem Zehnfachen des oben genannten Beispiels, der Dunkelflaute vom Ende Dez. 2024. Selbst wenn Batteriespeicher nur die Zellpreise darstellen würden (50 €/kWh) wäre das für die intersaisonale Speicherung dann: 55 TWh = 55.000 GWh = 55.000.000 MWh = 55.000.000.000 kWh 55.000.000.000 kWh x 50 €/kWh = 2.750.000.000.000€ oder in Worten: Zwei Billionen siebenhundertfünfzig Milliarden - Zellpreis, wohlgemerkt. Technische Lebensdauer max. 20 Jahre. Pro Jahr dann zu erneuern (1/20tel): 137.500.000.000€ - bei einem Bundeshaushalt von 502,3 Mrd. € (2025) - absolut, absolut utopische Zahlen! Eine Langzeitspeicherung mittels Batterien ist daher nicht möglich! Bleibt nur der grüne Wasserstoff, doch der steckt nach einer 15 jährigen Erprobungsphase praktisch in den Kinderschuhen. Es findet sich kein Investor dafür Anlagen zu bauen die dann wetterstromabhängig zum max. 30% der Zeit funktionieren. Siehe das Scheitern fast aller H2-Projekte hier im Umfeld wie das an der Heide-Raffinerie wo mit Offshore-Windstrom (den EE-Anlagen mit dem höchsten Kapazitätsfaktor!) an einem günstigen Standort H2 hergestellt werden sollte. moz.de/lokales/schwed… Es mag sicherlich weitere Projekte geben wo das versucht wird und der ein oder andere Durchbruch erreicht werden kann - aber auch hier fehlt wieder das Ganze drumherum. Es benötigt dann eine komplette zweite Infrastruktur dafür - mit Elektrolyseuren, Kavernenspeichern, Pipelines mit Verdichtern + Druckregelstationen und H2-fähigen Kraftwerken! Alleine ein Baulos an Kavernenspeichern benötigt rund ein Jahrzehnt in der Errichtung, es geht auch praktisch nicht schneller da diese aus entsprechenden Steinsalzformationen mittels Wasser herausgelöst werden - einmal das Ulmer Münster (vom Volumen her) durch eine Bohrung auflösen die so groß ist wie ein Kanalrohr einer Anwohnerstraße. Und beim gasförmigen speichern schlägt dann die Thermodynamik voll zu. Aus der allgemeinen Gasgleichung pV=mRT folgt: p = Druck V = Volumen m = Masse R = spezifische Gaskonstante (eigentlich RS, macht die Gleichen aber "unschön" T = Temperatur mit den Stoffdaten Erdgas R = 500 J/kgK (schwankt je nach Herkunft) Wasserstoff R = 4124 J/kgK Das volumetrische Speichervolumen in den Kavernen ist bedeutend größer beim Wasserstoff im Vergleich zum Erdgas - der Heizwert pro m³ liegt nur bei einem Drittel im Vergleich zu dem des Erdgases! Alleine die Errichtung der Speicherkavernen gleichzeitig bestehend zum Erdgassystem (brauchen wir ja für die Erdgaskraftwerke und den Rest!) dürfte locker 50 Jahre in Anspruch nehmen! Extremszenarien wie das Jahr ohne Sommer (1815) sind in den Langzeitspeicherbetrachtungen nicht enthalten! Bedingt durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik bleibt der Prozesswirkungsgrad der Wasserstoffverstromung immer schlecht - er liegt bei 20 - 25%. Der Strom daraus kostet alleine schon physikalisch das 4 bis 5-fache der Einspeisevergütung - beim Transport per Derivat (Ammoniak) läge er beim 6-fachen der Gestehungskosten. Und da sind wir wieder beim Knackpunkt oben - diese Hürden sind für eine Gesellschaft nicht überwindbar, daher wird die Energiewende so auch nicht kopiert, kopiert im Sinne von der Adaption auf 100% VEE zu gehen. VEE werden daher nur als Brennstoffsparer angesehen - um damit tief zu dekarbonisieren wäre als Backup Geothermie (haben wir nicht) oder Wasserkraft im großen Umfang (haben wir auch nicht) notwendig. Die allgemein geringe Leistungs- bzw. Energiedichte der VEE und Batteriespeicher hat einen sehr hohen Materialbedarf zur Folge der dem Ganzen alleine durch die Verfügbarkeit von Kupfer, Grafit, Lithium usw. schon einen Strich durch die Rechnung zieht. Simon Michaux hat dies analysiert: (Estimation of the quantitiy of metals to phase out fossil fuels in a full system replacement, compared to mineral resources) Er hat hier die Welt auf dem Stand von 2018 analysiert mit der Annahme der Defossilisierung durch weitgehende Elektrifizierung: Erzeugungsprofil im Strombereich: KKW: 7,5% Hydro: 13,36% Wind: 38,33% Solar PV: 34,50% Solartherm.: 3,38% Geotherm.: 0,74% Biolog. Abfälle: 1,74% Pkw: 695 Mio mit dann 1.190 TWh Bedarf Speicherbedarf nach 4 Szenarien mit Batterien: 6 h 26 TWh Larson et al. 2021 48 h 226 TWh Steinke et al. 2012 28 d 2.878 TWh Droste-Frankre 2015 12 w 8.634 TWh Ruhnau & Qvist 2021 Die gelobten (und auch von mir gerne verwendeten) LFP-Zellen sind eigensicherer als NMC Zellen und kommen ohne Kobalt aus, benötigen aber 50% mehr Kupfer (geringere Energiedichte). Kupferbedarf (t) 6 h 52.983.535 48 h 466.255.110 28 d 5.934.155.945 (Mrd. t sic!) 12 w 17.802.467.835 Kuper-Reserven: 880Mt (Mio. t. sic!) Kupfer-Ressourcen: 2.100 Mt Grafitbedarf (t): 6 h 106.928.085 48 h 940.967.150 28 d 11.318.092.642 12 w 35.927.836.652 Grafit-Reserven: 290 Mt Grafit-Ressourcen: 800 Mt Wie viele Jahre des Abbaus bei aktueller Förderung (vgl. mit dem Jahr 2019) wären dazu notwendig? Kupfer: 6 h 11,7 48 h 28,8 28 d 254,8 12 w 745,2 (Siebenhundertfünfundvierzig Jahre sic!) Grafit: 6 h 96,2 48 h 401,7 28 d 4203,9 12 w 13220,7 (Dreizehntausendzweinhundertzwanzig Jahre sic!) Die Werte zeigen dass das völlig utopische Vorhaben die Volatilität von PV und WKA mittels Batterien zu kompensieren schlicht an ihrer geringen Energiedichte scheitern wird. Es ist alles eben ein Kompromiss - wo können Vorteile genutzt und Nachteile akzeptiert werden. Sorry, falls ich Leuten vor den Kopf stoße - aber als MINT'ler gebe ich in der Sache nicht nach, dazu ist das Thema zu wichtig als das es vom gesellschaftlichen Wunschdenken in falsche Richtungen gelenkt werden soll.
Stefan R. tweet mediaStefan R. tweet mediaStefan R. tweet mediaStefan R. tweet media
Deutsch
153
433
1.3K
65.9K
Stefan R. retweetledi
Blackout News
Blackout News@BlackoutNews_DE·
Rotorblätter alter Windräder werden zum Müllproblem: Recycling stockt, Verbrennung birgt Risiken, illegale Ablagerungen nehmen zu blackout-news.de/aktuelles/roto…
Deutsch
8
41
98
1K
Stefan R. retweetledi
Math Files
Math Files@Math_files·
257 years ago, Joseph Fourier was born on this day. In 1822, Fourier showed that any wave can be broken down into an infinite sum of sine waves, using a technique now called the Fourier transform. The Fourier transform is like a recipe generator. You input a complicated wave and you get back its ingredients, the amplitude and frequency of each component sine wave. Fourier analysis is an essential part of modern technology. Its applications range from JPEG compression and image recognition to quantum physics and MRI's. Fourier theory has two components: basic building blocks and labels. Imagine a child's toy castle. This castle can be disassembled into individual building blocks. And these building blocks can then be sorted by color into bins and labeled. Similarly, the Fourier transform disassembles a complex wave into individual sine waves. These are like the building blocks. Each sine wave can be labeled with its frequency, or how quickly it oscillates per second. The labels on the bins are more than just a way to organize things. They can be used to rebuild the original complex wave and as an efficient shorthand for communicating information. For example, when you send a voice message, your phone doesn't transmit an entire complex sound wave. Instead, it breaks it down and sends just the labels or frequencies of the component sine waves. The receiver's phone then reverses this process, converting the labels back into the contents of the bins to reconstruct the message’s original sound wave.
Math Files tweet media
English
27
348
1.5K
60K
Stefan R. retweetledi
Apranik 🇮🇷🇮🇱
Apranik 🇮🇷🇮🇱@patriot_apranik·
The most bitter paradox of our time: Tehran is currently experiencing military strikes, yet the air is the cleanest it has been in YEARS. We actually have rainbows, snow, and blue skies! Why? Because the Islamic Republic's massive, grid-draining crypto farms are offline, meaning their power plants aren't burning toxic Mazut (heavy fuel oil) over our heads anymore. The daily traffic of their corrupt, substandard economy has halted. The Islamic Republic itself was a weapon of mass destruction. Their “peace” was suffocating us. The end of this regime is literally letting Iran breathe again!
English
445
4.6K
22.8K
1.2M
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
@dr_ros_kraft Wind und Sonne scheinen nicht so recht zur KI zu passen...
Stefan R. tweet mediaStefan R. tweet media
Deutsch
0
0
0
12
Stefan R. retweetledi
Andreas Hofmeister
Andreas Hofmeister@HofmeisterAusLU·
@Storch_i @NorwaySkandin Wenn schon die „taz“ ein realistischeres Lagebild von damals abgeben kann, sollte das selbst einem hemmungslosen Parteisoldaten der GRÜNEN zu denken geben. „… die meisten in Deutschland gekauften Solarmodule stammen damals schon: aus China.“ taz.de/Geschichten-vo…
Deutsch
0
6
81
6.2K
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
@energiebrand @ste_fle Da hat der Daniel einen Brand entfacht 😉 In F übernehmen die KKW sogar die Mittellast - oder wie sollen folgende Bilder erklärt werden?
Stefan R. tweet mediaStefan R. tweet media
Deutsch
1
0
2
19
Fleicht Fichfleich
Fleicht Fichfleich@ste_fle·
Ach schau an, Kernkraftwerke sind gar nicht so toll im Lastfolgebetrieb?
Der Physiker 🇮🇱@DerPhysiker21

Als Physiker und Ökonometriker schäme ich mich für die ideologiegetriebene wissenschaftlich und ökonomisch fehlerhafte vielzitierte Frauenhofer-Studie zur Kernkraft. Die drei Kardinalfehler: 1. Angenommene Baukosten 9000 €/kWh, während selbst der finnische Prototypreaktor nur 6000 €/kWh kostet. Mit Skalierung wird das um etwa Faktor 3 billiger (China: 2000-3000 €/kWh, Deutschland 1970er: etwa 2000 €/kWh in gegenwärtiger Kaufkraft). 2. Unrealistischer Zins von 10% bei KKW, realistische 5% bei Wind: Besonders perfide, da das Einnahmeprofil der Kernkraft weit in der Zukunft liegt. Nach 20 Jahren sind bei 10% Zinsen weniger als 14% der Investition übrig. Allein das Zinsdifferential verfälscht die prospektive Kosten-Butzen Relation in 20 Jahren um den Faktor e=2.7 zuungunsten der KKW. 3. Angenommene Auslastung 25-30%, da Fraunhofer natürlich ihre Lieblinge hätschelt. Natürlich läuft Kernkraft in jeder sinnvollen Energiestrategie als Grundlastlaufwerk 90-95% der Zeit. Um die fluktuierende Residuallast können sich dann die fluktuierenden EE, gestützt durch Batterien, balgen. Wie erhalten eine weitere fälschliche Erhöhung der Kosten/Nutzen Relation von KKW zugunsten VRE um mehr als den Faktor 3 zu jeder prospektiven Zeit. Fazit: Drei elementare Fehler, von denen jeder (!) das Verhältnis der Kosten von KKW in Relation zu VRE um den Faktor 2-3 (!) verfälscht. Als Ökonometrie- Masterarbeit eingereicht, hätte ich dem Kandidaten dieses Konvolut um die Ohren gehauen.

Deutsch
4
0
2
3K
Stefan R. retweetledi
Kristina Schröder
Kristina Schröder@schroeder_k·
Das ist die Studie, die derzeit wieder rauf und runter zitiert wird, die mit den 49 ct/kWh. 95% aller Behauptungen, #Kernenergie sei so teuer, referieren auf dieses Machwerk von Fraunhofer Solar.
Der Physiker 🇮🇱@DerPhysiker21

Als Physiker und Ökonometriker schäme ich mich für die ideologiegetriebene wissenschaftlich und ökonomisch fehlerhafte vielzitierte Frauenhofer-Studie zur Kernkraft. Die drei Kardinalfehler: 1. Angenommene Baukosten 9000 €/kWh, während selbst der finnische Prototypreaktor nur 6000 €/kWh kostet. Mit Skalierung wird das um etwa Faktor 3 billiger (China: 2000-3000 €/kWh, Deutschland 1970er: etwa 2000 €/kWh in gegenwärtiger Kaufkraft). 2. Unrealistischer Zins von 10% bei KKW, realistische 5% bei Wind: Besonders perfide, da das Einnahmeprofil der Kernkraft weit in der Zukunft liegt. Nach 20 Jahren sind bei 10% Zinsen weniger als 14% der Investition übrig. Allein das Zinsdifferential verfälscht die prospektive Kosten-Butzen Relation in 20 Jahren um den Faktor e=2.7 zuungunsten der KKW. 3. Angenommene Auslastung 25-30%, da Fraunhofer natürlich ihre Lieblinge hätschelt. Natürlich läuft Kernkraft in jeder sinnvollen Energiestrategie als Grundlastlaufwerk 90-95% der Zeit. Um die fluktuierende Residuallast können sich dann die fluktuierenden EE, gestützt durch Batterien, balgen. Wie erhalten eine weitere fälschliche Erhöhung der Kosten/Nutzen Relation von KKW zugunsten VRE um mehr als den Faktor 3 zu jeder prospektiven Zeit. Fazit: Drei elementare Fehler, von denen jeder (!) das Verhältnis der Kosten von KKW in Relation zu VRE um den Faktor 2-3 (!) verfälscht. Als Ökonometrie- Masterarbeit eingereicht, hätte ich dem Kandidaten dieses Konvolut um die Ohren gehauen.

Deutsch
97
160
917
32.7K
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
Natürlich ist der aus Frankreich importierte Strom eher klein - die Grenzkuppelkapazität ist auch rel. begrenzt und F wird die Überkapazität für KI-Anwendungen nutzen. By the way: Wo ist Deutschland eigentlich auf der Liste? Müssten wir nicht führen bei den vielen billigen VEE? Oder deckt sich etwa das Einspeiseprofil nicht mit dem Lastprofil ab?
Stefan R. tweet mediaStefan R. tweet media
Deutsch
0
0
0
15
Stefan R. retweetledi
Math Files
Math Files@Math_files·
Math Files tweet media
ZXX
43
226
1.6K
37.3K
M. L.
M. L.@heisenbergs696·
@schieritz Nicht mal 1% ihrer Leser finden was Sie schreiben ok. Ist Einsamkeit oder Narrheit ihr größtes Problem?
Deutsch
1
0
43
290
Mark Schieritz
Mark Schieritz@schieritz·
Das einzig Gute an der Lage: Der Irankrieg könnte der Elektrifizierung von allem zum Durchbruch verhelfen
Deutsch
130
28
323
50.3K
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
@EichholtzAlex trifft den wunden Punkt an der Sache - die USA wurden zu erheblichem Teil zur Weltmacht durch ihre Softpower, ein Exportmodell das die UdSSR oder die VR China nicht im Angebot haben/hatten. Man war/ist nicht nur militärisch stark sondern strahlte auch ein Lebensgefühl aus welches von vielen ersehnt und erstrebt wurde, die technologische Macht wurde in beispielloser Art und Weise genutzt um Bündnispartnern einen Zugang zu Dingen zu ermöglichen die sie selbst gar nicht in der kurzen Zeit erreichen konnten: -Westinghouse und GE lizensierten ihre Reaktorkonzepte an Framatome, Siemens und die AEG -italienischer Anlagenbau war früher sehr stark an US-Lizenzen angelehnt -CFM-Strahltriebwerke nutzen im inneren Teil (Hochdruckturbine) Technik von GE Das geschah auch im Hintergedanken hier nicht bei einigen Dingen in fremde Abhängigkeiten zu gelangen. Diese Sachen wird es nicht mehr geben - leider. Wir werden lernen müssen auf eigenen Beinen stehen zu können - in vielerlei Hinsicht.
Deutsch
0
0
0
7
Lord Commander
Lord Commander@LordComander762·
@EichholtzAlex Die USA schon länger keine mega Waffe mehr ja sie ist die stärkste Einzel macht innerhalb der NATO aber der Abstand zur Nummer 2 hat sich deutlich verkleinert und er wäre noch kleiner wenn wir Länder wie Japan und Korea die beide gerne beitreten würden aufnehmen würden
Deutsch
2
0
0
81
Alexander Eichholtz
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex·
Am Ende kann es ja so sein, dass eine Welt aus Verbündeten einfach mit den Achseln zuckt und deren viele kleine Waffen viel verhängnisvoller für die Trump-USA sind als die Trump-USA-Megawaffe gegen viele kleine Länder. Will sagen: man sollte sein Blatt nicht überreizen, da einserseits allen die tumpschen erratischen Verhaltensweisen bekannt sind und andererseits der Mehrwert und Stärke von vielen kleinen Verbündeten größer ist als sie auf den ersten Blick scheint. Und genau darauf sollten auch Großkapitäne wie @elonmusk achten. Sie sind nicht unzerstörbar, nur weil sie gerade vor Kraft nicht laufen können. Imperien sterben nicht aus Stärke, sondern weil die Verbündeten eines Tages erkennen: geht auch ohne sie und das Imperium wie ein tapsiger Bär nach Bienen schlagend, das nicht kommen sah und akzeptieren will. Heißt: die Stärke des demokratischen Hegemons USA war immer Ergebnis von Zuhören, Freundlichkeit, Schutz über das normale Maß hinaus und gönnen können, denn trotz der Kosten war das Gesamtergebnis positiv für sie. Eine Welt voller Unklarheit, Proliferation von Kernwaffen und ständiger Auseinandersetzungen um Handelsrouten, sozusagen ein lustvoller Kampf um die Ressourcen zu imperialistischen Zwecken und nur für diese, ist eine Welt in der kein Imperium reich und friedvoll bestehen kann.
Deutsch
2
8
59
5K
Stefan R. retweetledi
Alexander Eichholtz
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex·
Freunde zu Feinden zu machen, wiegt doppelt schwer auf der Seite der bisherigen Feinde. Das Imperium USA war kein klassisch imperialistisches, das sich auf die Macht seiner Waffen stützte. Es war ein kulturelles Imperium und daher auf Dauer angelegt, da es sozusagen freiwillig durch Folgsamkeit entstand. Es hat keinen Bestand, wenn es keinen verlässlichen Schutz liefert, indem es Freiwilligkeit durch Zwang ersetzt. Die Welt danach wird weder für das Imperium preiswerter, noch wird sie stabiler. Eine Welt, in der täglich die Kleinen mit Überraschungen rechnen müssen, braucht nur den Moment der Geschlossenheit der Kleinen gegen den Großen. Der kommt eines Tages. Manchmal dauert es einfach, aber er kommt. Und dann ist keinerlei Rettung darin, dass sich das Imperium mit anderen Imperien verständigte, denn der andere Wolf wird nicht dauerhaft ein Freund, nur weil er ähnlich ist. Wenn er Blut wittert, dann bellt er nicht, er beißt. Will sagen: die Aufteilung der Welt durch Überwältigung hat nur so lange Bestand, bis der schwarze Schwan erscheint - und der kann dann Ausdruck von etwas sehr Kleinen sein, etwas, was niemand kommen sah.
Deutsch
10
21
156
9.4K
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
Tja, ob er die Ausarbeitung von Simon Michaux zum Materialbedarf kennt? Vielleicht sollte an Verfahren zum Kupfer-Beamen und der Fernextraktion von Grafit und Lithium gearbeitet werden - ich meine, warum nicht. Theoretisch kann man darauf zugreifen und im Ausrollen subventionierter Projekte ist man in der EE-Bubble doch schon lange ein Experte. Der schnelle Raumkreuzer Orion holt dann das ganze von unserer Mondbasis ab. youtube.com/watch?v=hobEAZ…
YouTube video
YouTube
Deutsch
1
0
7
212
M. L.
M. L.@heisenbergs696·
Herr Krauter hat Albträume Was er vorschlägt, funktioniert auf einem Planeten mit zwei Sonnen
M. L. tweet media
Deutsch
23
6
144
3.6K
Stefan R.
Stefan R.@input_exit·
Es fehlt(e) die Gesamtkoordination bei solchen Dingen, man bastelt etwas immer mehr hinzu bis es knallt. In Anbetracht des Gesamtschadens sind die Formulierungen natürlich etwas zu allgemeingültig gehalten, ob da was im Hintergrund läuft (Lobbyinteressen usw.) weiß ich nicht - will ich auch nicht mutmaßen. Spanien ist mit seiner schwachen Kopplung aber auch eher als Sonderfall zu sehen, sollte aber als Warnung für Italien gelten können wobei dort schon Planungen für das Bessere anlaufen.
Deutsch
0
0
2
75
Stefan R. retweetledi
Ganesha 🇩🇪🇮🇳
Mario Rossi will -Rationierung von Öl an Tankstellen -Autofreie Sonntage -Günstige Bahn/Bus Ticket Meint ihr, er hat je selbst Geld verdient ?
Deutsch
856
147
1.2K
39.6K
Stefan R. retweetledi
Dirk Egelkraut
Dirk Egelkraut@realTZV·
Der Spruch "Wer billig kauft, kauft zweimal" ist hier die Devise. Abseits der von Herrn Glaubitz bereits formulierten Punkte muss man noch hinzufügen, dass auch die Netzentgelte durch den Bau vieler kleiner Trassen zum Netzanschluss und zur Verteilung stark gestiegen sind. Die Kosten schaukeln sich auf und haben zu den stark gestiegenen Kosten innerhalb der letzten Dekade geführt. Ich meine viele Optionen gibt es nicht. Entweder wir versenken noch mehr Milliarden an Geldern in die im ersten Moment "billigen" Erneuerbaren, die mit Netzentgelten noch mehr Kosten als andere Erzeuger, oder wir beißen in den durchaus sauren Apfel und bauen wieder Kraftwerke, die vielleicht im ersten Moment teurer sind, aber deren Folgekosten in der Abrechnung kleiner sind. Wenn wir wirtschaftlich stark bleiben wollen, dann brauchen wir solche Anlagen, ansonsten sind die Schäden für die Wirtschaft und das BIP wesentlich größer wenn keine Energie geliefert werden kann und diese teuer zugekauft werden muss. Der Energiemix macht es aus, nicht die Monopolisierung auf Erneuerbare mit ihren zu kleinen Speichern. Energiemix heißt: Erneuerbare lokal dort, wo sie in das bestehende System ohne Aufwand eingepflegt werden können (betreffend Wind, PV, Wasserkraft und auch Kleinwasserkraft), plus Kernkraftwerke, die das Gesamtsystem aus zentraler Erzeugung stützen. Das ist übrigens auch der Grund, warum das in China so gut funktioniert. Klar hat China ein wesentlich dichteres Energienetz, wodurch die Einpflege von Erneuerbaren lokal wesentlich einfacher ist, das muss man auf Deutschland einfach nur skalieren. Das sollte nicht das Problem sein. Das Endergebnis ist ein wesentlich harmonischeres Energiesystem mit einer ökologisch und ökonomisch verträglichen Einpflegung der erneuerbaren Energieerzeugung in das Gesamtsystem.
Deutsch
4
5
20
411
Grok
Grok@grok·
Ja, genau – die technischen und wirtschaftlichen Vorteile von Serienbau bei EPR2 (20–30 % Kostensenkung pro OECD-NEA, nah an Paks-II-Niveau mit Škoda JS) müssen breiter bekannt werden. Mit stabiler Regulierung und paralleler Fertigung wird Kernkraft zur günstigsten, resilienten Option. Faktenbasierte Aufklärung hilft enorm.
Deutsch
1
0
0
11
Torsten Herbst
Torsten Herbst@torstenherbst·
"Der derzeit größte Batteriespeicher Deutschlands in Bollingstedt (Schleswig-Holstein) hat eine Kapazität von etwa 239.000 Kilowattstunden. Damit könnte Deutschland bei Dunkelflaute also gerade mal 16 Sekunden lang mit Strom versorgt werden." cicero.de/wirtschaft/deb…
Deutsch
202
271
1.1K
21.2K
Stefan R. retweetledi
jobuartist💙
jobuartist💙@jobuartist·
Die Sonne und der Abschied aus der Solidargemeinschaft.
jobuartist💙 tweet media
Deutsch
12
12
46
1.9K
Grok
Grok@grok·
Ja, genau – VEE-Vergleich ohne Speicherung ist unvollständig. Für intermittierende Erneuerbare braucht man massive Speicher (Batterien: Lithium/Kobalt/Nickel-Abbau steigt IEA-Prognose 4–6x bis 2040; oder H2 mit Elektrolyseuren + Kavernen), was den Gesamtabbau pro TWh um Faktoren erhöht. KKW liefert dispatchbare Leistung mit minimalem Speicherbedarf, Uran-Abbau bleibt bei ~20–30 t/TWh – verschwindend gering. Kernkraft ist damit material- und systemeffizienter.
Deutsch
2
0
0
17