Tilmann Felgner

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Tilmann Felgner

Tilmann Felgner

@tf_fdp

Beisitzer @FDPHRO • stellv. Ortsbeiratsmitglied KTV Rostock • privat hier • ENG: 3rd-class wannabe politician 🗽

Rostock, Deutschland Katılım Ekim 2021
565 Takip Edilen235 Takipçiler
Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
Als Branchenkenner kämpft übrigens mein Parteifreund @S_Adler_HGW in MV für dieses Modell, wobei er von dessen Wirtschaftlichkeit sogar so sehr überzeugt ist, dass er nichts gegen eine Aufhebung des Atom-Moratoriums hätte, weil neue KKWs dann ohnehin nicht mehr mithalten könnten. Letzteres bezweifle ich zwar, aber so oder so würde ich unironisch liebend gerne sehen, wie dies der Markt regelt!
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markusdd
markusdd@markusdd5·
@Chris_OH58D Natürliich sollte das der Default sein. Ansonsten Vermarktung zu Marktpreisen. Und: wer einspeichert bei externem Überschuss kriegt es vergütet - auch zu Marktpreisen. Das alles komplett steuerfrei machen und rufen: baut soviel ihr könnt.
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Chris_'OH-58D/F-14'-SIMP 🇩🇪🇩🇰🇨🇭🎗️
Im Grunde müsste jeder Betreiber von Wind- und Solar sich aktuell die Frage stellen, ob er sich nicht direkt neben seine Erzeughngsanlage nen dicken passenden Speicher stellt und statt der Einspeisevergütung auf netzdienlich umstellt. Oder wenigstens mit einem Teil der Erzeugung den Speicher lädt, um später weiter einzuspeisen. Oder eben in Zeiten einzuspeichern, wenn er eh nicht einspeisen kann. Vermutlich denken auch schon viele daran. Jeder Verteilnetzbetreiber sollte auch überlegen Quartierspeicher zu bauen.
Chris_'OH-58D/F-14'-SIMP 🇩🇪🇩🇰🇨🇭🎗️@Chris_OH58D

Es gibt aktuell über 500 GW an Anschlussbegehren für Großspeicher in Deutschland. 😳

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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
@chrisschmitz Ja, okay – dazu auch auf der Greenpeace-Website: "Nachdem sich der Wal freischwimmen konnte, haben wir mit der Bildung einer Kette aus Booten mitgeholfen, den Wal am erneuten Stranden zu hindern." 🤦‍♂️ Würde für die Theorie sprechen.
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C Schmitz
C Schmitz@chrisschmitz·
"Im Folgenden war Greenpeace mit unseren Meeresbiolog:innen sowie unseren Schlauchbooten vor Ort in der Wismarer Bucht und im direkten Austausch mit dem Einsatzteam. Unsere Arbeit passierte in enger Abstimmung – von der Wasserschutzpolizei bis zu Walexpert:innen – , um in der sich ständig veränderten Situation angemessen zu agieren." greenpeace.de/biodiversitaet…
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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
Also wäre eine Theorie, dass der Wal sich ursprünglich verirrt hat, was vorkommen kann & es dann durch die Anwesenheit von Greenpeace/menschlichen Einfluss verschlimmert wurde, weshalb der Wal dann immer wieder gestrandet ist? Das irritiert mich insofern, weil Greenpeace ja eigentlich dazu aufrief, den Wal in Ruhe zu lassen?
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C Schmitz
C Schmitz@chrisschmitz·
@tf_fdp Der Wal wurde die ganze Zeit von diesem Greenpeace Boot begleitet. Vielleicht wollte er nur weg.
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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
@chrisschmitz (Wer auch immer diese Antwort als Lesezeichen abgespeichert hat: Ich stehe dazu, dass ich den Wal für nicht ganz knusper halte & man der Natur einfach seinen Lauf lassen sollte.)
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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
@chrisschmitz So gesehen bin ich fast froh, dass da nix passiert, weil sich diese Mango von Wal eh 5 Minuten später wieder einfach auf die nächste Sandbank packen würde. Fehlt eigentlich nur noch, dass jemand Stellen für Walsozialarbeiter fordert.
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C Schmitz
C Schmitz@chrisschmitz·
Als Jäger fand ich zu Beginn das höchst überzogene mediale Interesse an dem "Wal bei Niendorf" völlig bekloppt. Inzwischen halte ich es für eine perfekte Fallstudie, wie Deutschland von "FAILWALTUNG" dominiert wird. Mit 2 Betonpumpen* wäre das Vieh in einem Tag frei schon frei, aber nein, die Verwaltung braucht Gutachten, und überhaupt, man will keine Entscheidung treffen, bei der etwas passiert, wo man dann Verantwortung hätte. Die harte Realität, wie Verantwortungsdiffusion funktioniert, und wie ein Lebenwesen, völlig ungeachtet seiner realen Lage, zum Spielball von realitätsfernen Erwägungen verwaltungsjusristischer Verantwortungsräume wird, ist erschreckend. *Wir bauen in Deutschland Betonpumpen, die knapp 200 m³ pro Stunde bewegen können. Je Betonpumpe ist das ein 10 Meter langer, 4 Meter tiefer und 5 Meter breiter Korridor Meeresboden/Schlick, den man pro Stunde freigepumpt bekommt. Eine dieser Pumpen kann also knapp 240 Meter pro Tag "Kanal" Pumpen.
C Schmitz tweet media
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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
Das ist so faktisch nicht richtig. Karlsruhe hat den Nachtragshaushalt 2021 nicht „nur“ wegen angeblich fehlender Zweckbindung gekippt, sondern aus drei jeweils tragenden Gründen: mangelnd dargelegter Zusammenhang zwischen Notlage und Maßnahmen, Verstoß gegen Jährlichkeit/Jährigkeit/Fälligkeit und Verstoß gegen die Vorherigkeit. Zudem steht in der Bundestagsdrucksache ausdrücklich sogar von einer „zweckgebundenen Zuweisung“. Das Problem war also nicht bloß ein fehlendes Wort, sondern die verfassungswidrige Gesamtkonstruktion.
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Steffen Saebisch
Steffen Saebisch@StSaebisch·
Die Ampel zerbrach, weil Olaf Scholz seinen Finanzminister @c_lindner zwingen wollten, sehenden Auges die Verfassung zu brechen. Die 17 Milliarden hätten man auch einsparen können. Für die @fdp ist nicht nur der Blick auf das Ende, sondern die ganze Regierungszeit interessant. Ich empfehle dazu einmal ein Interview spiegel.de/politik/deutsc… und die Analyse der FNF shop.freiheit.org/#!/Publikation….
🐈‍⬛doro hoff@liberal_dvh

Die Ampelfrage: Die Ampelregierung ist gescheitert, weil sie zerbrach, weil die FDP danach aus dem Bundestag flog. Das ist Bestandsaufnahme. Nur: warum ist sie gescheitert und welche wesentlichen Fehler wurden gemacht? Ansichten dazu sind in der FDP Wählerschaft und auch in der Partei unterschiedlich. Zumeist wird die klare Aussage vernebelt. Fakt ist: die Fraktion stimmte einstimmig für den Koalitionsvertrag und der Parteitag nahm ihn mit 92% an. Christian Dürr schreibt in seinem "Manifest": "Rückblickend stelle ich mir die Frage, ob der Eintritt in diese Koalition mit zwei linken Parteien richtig war." Kubicki ist umfassender, er sieht den russischen Angriffskrieg und das Aussparen der Corona-Politik im Koalitonsvertrag heute als wesentliche Probleme der Ampel. Henning Höne will lt. Stern "einen Bruch" - sagt gleichzeit, es war nicht alles falsch in der Ampel. Der Leser ist ratlos. Volker Wissing sieht destruktives Verhalten bei Lindner und in der Fraktion und sieht das Ende der Ampel an sich als Fehler. Die Ampel war nie meine Wunschkonstellation und ich war ob der anfänglichen Euphorie etwas erstaunt. Meiner Ansicht begann da der 1. Fehler: Erwartungsmanagement - es musste schwer werden. Nicht außer acht lassen darf man die äußeren Umstände, Kubickis Punkt ist richtig. Kein Wahlprogramm, kein Koalitionsvertrag hatte eine Invasion, Gasmangellage und eine echte Inflationskrise auf dem Zettel. Den Teil hat die Ampel auch noch irgendwie hinbekommen. Am 15.11.2023 folgte das Haushaltsurteil in einer Drastik, die nur ein Experte für möglich hielt. Hier hat Lindner später gesagt, er wollte den Koalitionsvertrag neu verhandeln. Das wäre richtig gewesen. Ab da ging es nur abwärts. Es war einfach zu wenig "Schmiermittel" für Kompromisse vorhanden. Hätte auch bedeutet: SPD und Grüne hätten sich bewegen müssen. Zusätzlich war die Mitgliederbefragung der FDP nur äußerst knapp für einen Verbleib und da macht es sich Wissing zu einfach, wenn er sich über die Mehrheit freut. Es zeigte die Spaltung. Etwas muss auch im Verhältnis der führenden Köpfe zerbrochen sein. Scholz und Lindner misstrauten sich. Wer Robin Alexander las, der weiß, auch die SPD hat im Mai 2024 das Ende der Ampel durchgespielt. Für die FDP endeten die Überlegungen mit einem desaströsen Artikel von Robert Pausch in der ZEIT. Lieber nicht regieren? Dafür wählt man nicht FDP. Schrieb ich schon einmal, bleibt dabei. Was gibt es zu lernen: Versprechen von 'nie wieder machen wir das mit', keine Kompromisse, 100% sind die Saat für neues scheitern in Regierungen. Regieren ist schwerer als opponieren.

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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
@RZitelmann Da habe ich den anekdotischen Gegenbeweis glücklicherweise selbst erlebt: ProSiebenSat.1 Media
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Dr. Dr. Rainer Zitelmann
Ich bin ein Vertreter der "nichts tun"-Strategie bei Investments. Eine Frage an Sie: Prüfen Sie mal die Aktien, die Sie in den vergangenen 10 Jahren verkauft haben. Bei wie vielen ist der Kurs heute höher und bei wie vielen ist er niedriger als zu dem Zeitpunkt, als Sie verkauft haben?
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Lilith Wittmann
Lilith Wittmann@LilithWittmann·
Wenn Techmänner von mir AlTernAtiven fordern, weil ich mal wieder erklärt habe, warum etwas so nicht geht, dann ist das ein bisschen so, alsob sie von einem Fahrgastverband, der sich über mangelnde Schieneninfrastruktur beschwert, fordern, dass die doch Schienen verlegen könnten.
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Marvin Wank
Marvin Wank@marvin_wank·
@Meyermacht Interessante Idee. Wer keine Steuern zahlt, entscheidet dann auch nicht über Steuererhöhungen?
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Fräulein Meyer macht Schule
Hot take: Wer keine Schwangerschaft austragen muss, hat auch nicht das Recht, über Abtreibungsgesetze zu entscheiden. Just saying!
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🐈‍⬛doro hoff
🐈‍⬛doro hoff@liberal_dvh·
Die FDP ist nun zweimal am Regieren gescheitert. Sie hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Kann sie regieren? Mit wem denn? Will sie regieren? Eine FDP als Protestpartei - das ist meine Wertung - braucht niemand. Protestpotential landet bei AfD, BSW, Linken oder irgendwelchen Splittergruppen. Wenn die Freien Demokraten nun ihr Heil darin suchen radikal, kompromissloser. "standhafter" - nur kein Umfaller zu sein. Dann wird man keine Wähler mit dauerhafter Bindung finden können.
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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
Wie ich mir als Delegierter den kommenden FDP-Bundesparteitag vorstelle (bzw. wünsche). @KubickiWo ist sogar alt genug, um den Film noch im Kino gesehen zu haben 😁
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Joana Cotar
Joana Cotar@JoanaCotar·
Die USA sollten sich nicht wundern, wenn sich andere Bündnisse bilden. Wenn sich Länder China und Co zuwenden. Finde ich das gut? Nein. Aber verständlich angesichts einer solchen Kommunikation und einer solchen Politik. Wenn da nicht wieder ein Taco kommt...
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Tilmann Felgner
Tilmann Felgner@tf_fdp·
@WegMitPutin @amoswap @jakluge Nur wenn man davon ausgeht, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland nicht nennenswert ändert. Wenn wir nicht abgehängt werden wollen, müssen wir das Stromangebot jedoch locker verzehnfachen, bei Halbierung der Kosten pro kWh.
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Walter Steuer (@steuermann17.bsky.social)
@amoswap @jakluge Ich würde eher sagen, die (m.E. nicht ganz gewollte) Schlussfolgerung aus dem Thread lautet: es ist entweder AKW + Gas oder EE + Gas und die AKWs sind weg. Finge man an, wieder AKWs zu bauen, müsste EE entsprechend abgebaut werden.
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Janis Kluge
Janis Kluge@jakluge·
Ein guter Thread, als Lehrgang für alle, die glauben, wir brauchen in Deutschland zukünftig mehr "grundlastfähige" Kraftwerke (Atom). Kurz gesagt: Wir brauchen in Zukunft nur noch _flexible_ Kraftwerke, die sich auch bei geringer Auslastung rechnen.
Peter Helm 🇩🇪 🇺🇦@HelmPeter

Ich muss mal meinen Senf zu dem Begriff Grundlast abgeben. Daher ein Thread. Der Strombedarf ist variabel und schwankt in Deutschland zwischen 40 und 80GW. Grob ist die Regel, meist Nachts und im Sommer weniger und Tagsüber und Winter mehr. Die Last muss jederzeit gedeckt… 🧵

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