Jürgen Wörheide@jw0365
#AusAllenWelten
Der Bundesverkehrsminister Schnieder ist gezwungen, für Diesel und Benziner ein generelles Tempolimit auf 80 km/h zu erlassen, damit es zu keiner Mangellage kommt.
Die Lage auf dem Ölmarkt verschärft sich und laut Gutachten der Ölindustrie wird für Ende April ein Mangel an Kraftstoffen erwartet, sodass der Preis für Benzin auf 4,40 € und für Diesel auf 4,70 € steigen könnte.
Um einen derartigen Preisanstieg zu verhindern, soll massiv Kraftstoff eingespart werden.
Für Hybrid-Fahrzeuge gilt eine Ausnahme, wenn sie rein elektrisch fahren gelten die ganz normalen Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Gleichzeitig werden die Strafen für zu schnelles Fahren drastisch erhöht, um das Tempolimit für Verbrenner durchzusetzen.
Wird die höchstzulässige Geschwindigkeit um 50 % überschritten, dann beträgt das Bußgeld ein Bruttomonatseinkommen.
Mit einem Verbrenner bei 120 km/h auf der Autobahn erwischt zu werden, wird teuer.
Bei Abgeordneten können das inklusive Nebeneinkünfte mal schnell 20.000 € werden.
Gut mit 45 km/h durch die 30er-Zone wäre man auch dabei.
Wird die höchstzulässige Geschwindigkeit um 100 % überschritten, dann beträgt das Bußgeld drei Bruttomonatseinkommen, das Auto wird beschlagnahmt und der Führerschein abgenommen.
Wenn der Fahrer eines Verbrenners nicht ganz schwachsinnig ist, sollte er nicht mit 160 km/h auf der Autobahn fahren.
Staffelung der Geschwindigkeitsübertretung
30 % Bußgeld 0,5 Bruttomonatseinkommen
40 % Bußgeld 0,5 Bruttomonatseinkommen, plus 1 Monat Fahrverbot
50 % Bußgeld 1 Bruttomonatseinkommen, plus 1 Monat Fahrverbot
60 % Bußgeld 1,5 Bruttomonatseinkommen, plus 1 Monat Fahrverbot
70 % Bußgeld 2 Bruttomonatseinkommen, plus 3 Monat Fahrverbot
80 % Bußgeld 2,5 Bruttomonatseinkommen, plus 6 Monat Fahrverbot
90 % Bußgeld 3 Bruttomonatseinkommen, plus 12 Monat Fahrverbot
100 % Bußgeld 3 Bruttomonatseinkommen, Führerschein und Fahrzeug weg.
Über 110 % Bußgeld 3 Bruttomonatseinkommen, Führerschein und Fahrzeug weg und 6 bis 12 Monate Freiheitsentzug.
Durch die Geschwindigkeitsbeschränkung wird erwartet, dass der Flottenverbrauch ohne LKW um rund 50 % gesenkt wird.
Aufs Jahr gerechnet sollen rund 150 Millionen Tonnen Kraftstoff eingespart werden, dies entspricht ungefähr 330 Millionen Barrel Rohöl und bei 100 € pro Barrel ergibt sich eine volkswirtschaftliche Einsparung von rund 33 Mrd. Euro.
Des Weiteren wird erwartet, dass wenn Deutschland und sich andere Länder in Europa anschließen, die Nachfrage nach Öl und ein bis drei Millionen Barrel pro Tag gesenkt wird und ein massiver Preisanstieg vermieden wird.
Mehreinnahmen für Länder und Kommunen
Durch die drastisch angehobenen Strafen für zu schnelles Fahren wird erwartet, dass sich die Einnahmen zu schnelles Fahren der Kommunen und Ländern kurzfristig verdreifachen.