OdenWaldpirat

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@waldpirat

Born at 351,69 ppm | Getriebener | #fckAFD | umworbener Wechselwähler | Kompetenz statt Quote |

Weserbergland Katılım Mart 2012
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Heute um 14:24 Uhr deutscher Zeit haben unbekannte Trader in einer einzigen Minute 760 Millionen Dollar gegen den Ölpreis gesetzt. 21 Minuten später twittert Irans Außenminister, dass die Straße von Hormuz wieder offen ist. Brent stürzt um bis zu 11 Prozent ab. Das ist die dritte solche Wette innerhalb von vier Wochen. Insgesamt über 2,2 Milliarden Dollar. Jedes Mal Minuten vor einer Ankündigung, die "eigentlich" noch niemand kannte. Der konkrete Ablauf heute: Zwischen 14:24 und 14:25 Uhr werden 7.990 Brent-Kontrakte verkauft. In einer Minute. Laut Daten des Börseninformationsdienstes LSEG entspricht das einem Gegenwert von rund 760 Millionen Dollar. Es ist die mit Abstand größte Einzelbewegung in diesem Kontrakt an diesem Tag. Um 14:45 Uhr meldet Abbas Araghchi, Irans Außenminister, auf X, dass die Straße von Hormuz "vollständig geöffnet" ist für alle kommerziellen Schiffe, solange der Waffenstillstand mit Israel und den USA hält. Wenige Minuten später bestätigt Donald Trump die Nachricht auf Truth Social. Der Markt reagiert sofort. Brent fällt auf 88,73 Dollar. WTI fällt auf 84,44 Dollar. Heizöl minus 10 Prozent. Benzin minus 5 Prozent. Es ist der zweitgrößte Tagesverlust am Ölmarkt seit Kriegsbeginn. Wer auch immer diese Minute um 14:24 Uhr getroffen hat, hat innerhalb einer halben Stunde einen dreistelligen Millionenbetrag verdient. Das ist kein Einzelfall. Es ist ein Muster. 23. März, 15 Minuten bevor Trump auf Truth Social eine Pause der Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur ankündigt: 500 Millionen Dollar Wetten auf fallendes Öl. Der Preis stürzt danach um 15 Prozent ab. 7. April, Stunden bevor Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit Iran verkündet: 950 Millionen Dollar Wetten auf fallendes Öl. Der Preis stürzt um 15 Prozent ab. 17. April, heute: 760 Millionen Dollar, 21 Minuten vor der Hormuz Öffnung. Minus 11 Prozent. Drei Fälle. Vier Wochen. Jedes Mal Minuten vor einer Entscheidung, die an diesem Tag nur eine Handvoll Menschen auf dem Planeten kannte. Jedes Mal perfekt getimt. Jedes Mal in der richtigen Richtung. Die US-Aufsichtsbehörde CFTC, zuständig für den Terminmarkt, hat laut Bloomberg eine Untersuchung eingeleitet. Die beiden größten Ölbörsen CME und ICE wurden aufgefordert, ihre Handelsdaten herauszugeben. Die Ermittler fordern die sogenannten Tag 50 Kennungen an. Das sind die Identifikationsnummern, die jedem einzelnen Trade zeigen, welches Konto, welche Firma, welche Person dahintersteht. David Miller, Chef der CFTC Enforcement Abteilung, hat öffentlich erklärt, dass Insiderhandel im Energiemarkt "besonders schädlich" sei, weil er über die Inflation jeden Bürger trifft. Das Weiße Haus hat jede Beteiligung dementiert. Sprecher Kush Desai nannte die Anschuldigungen "grundlos und unverantwortlich". Und hier wird es systemisch. Der Ölpreis ist kein normaler Marktpreis. Er bestimmt deine Heizkosten im Winter. Deine Tankrechnung jede Woche. Er bestimmt den Preis von Diesel, von Lebensmitteln, von fast jedem transportierten Gut. Er ist, gemeinsam mit dem Anleihemarkt, der wichtigste Inflationsindikator der Welt. Wenn dieser Preis nicht mehr durch Angebot, Nachfrage und Geopolitik gebildet wird, sondern durch eine Handvoll Akteure mit Insiderwissen über den nächsten Truth Social Post, dann funktioniert Preisbildung nicht mehr. Dann ist nicht der Markt kaputt. Dann ist der Informationsfluss vom Weißen Haus zum Markt kaputt. Und das trifft jeden. Nicht nur den Trader, der zu spät war. Sondern jeden Haushalt, der an der Tankstelle zahlt, und jeden Staat, dessen Notenbank auf Basis manipulierter Preissignale ihre Geldpolitik kalibriert. Mohamed El-Erian, ehemaliger Chef des weltgrößten Anleihefonds PIMCO, hat in den vergangenen Wochen wiederholt davor gewarnt, dass die Vermischung von Regierungskommunikation und Marktbewegung im Ölmarkt ein Vertrauensproblem erzeugt, das über einzelne Trades hinausgeht. Historisch gibt es dafür eine Parallele, die ungemütlich ist. Vor der Finanzkrise 2008 gab es über Jahre verdächtige Bewegungen in Put-Optionen auf Fluggesellschaften und Banken, immer wenige Tage bevor eine schlechte Nachricht öffentlich wurde. Damals hat niemand systematisch ermittelt. Die SEC hatte andere Prioritäten. Das Ergebnis ist bekannt. Heute hat die CFTC dieselben Werkzeuge, die sie damals hatte. Sie kann Handelsdaten ziehen. Sie kann Tag 50 Kennungen prüfen. Sie kann feststellen, welches Konto das Geld bewegt hat. Der Haken: Das Justizministerium hat seine Abteilung für öffentliche Integrität in den letzten Monaten von 36 auf 2 Juristen reduziert. Die SEC hat ihre Spitze der Enforcement Abteilung verloren. Die personellen Ressourcen für genau diese Art von Ermittlung sind auf einem historischen Tiefstand. Drei Trades. 2,2 Milliarden Dollar. Vier Wochen. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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OdenWaldpirat
OdenWaldpirat@waldpirat·
"Der Klimarat soll künftig etwa Maßnahmen vorschlagen und zugleich das Handeln des Landes in zentralen Bereichen wie Energie, Verkehr und Bauen kontrollieren." Undemokratisch & ohne Sachkenntnisse. So ein Bullshit 🤦
Christian Meyer@GruenMeyer

„Einzigartig in Deutschland": Klimarat nimmt seine Arbeit auf Seine zentrale Aufgabe: das Land bei dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein, zu begleiten. Klimarat mit gelosten Zufallsbürger*innen ndr.de/nachrichten/ni…

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Dr.Robot
Dr.Robot@unanfechtbar·
Merke: Wenn EnBW grüne Propaganda verbreitet, ist das zu begrüßen und hat mit Lobbyismus nichts zu tun. Wenn EnBW sich aber gegenüber Reiche zu Gaskraftwerken äußert, hat Reiche die böse "Gaslobby" um Rat gefragt.
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Atomkraftskanzler
Atomkraftskanzler@Cyclonos·
Vor 20 Jahren saß ich fassungslos vor ÖRR Talks zum Thema Killerspiele und war entsetzt dass Herren mit Prof.Dr. als Titel dort Dinge behaupteten die jeder 15 jährige mit PS2 zuhause falsifizieren konnte. Heute sitzt da Kemfert zum Thema Energie.
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Zoe Gutiérrez
Zoe Gutiérrez@ZoeGutier·
Vuelo de 10 horas. Noche cerrada, luces bajas, gente intentando dormir. Dos filas atrás, una pareja con un niño de unos 6 años. Tablet a todo volumen, dibujos y canciones infantiles compitiendo con los motores del avión. Media hora. Una hora. Nadie dice nada. Azafatas pasando, miradas incómodas, cero acción. Al final te levantas y vas hacia ellos: —Perdonad, ¿podríais bajar el volumen o ponerle auriculares? Es imposible descansar así. El padre se encoge de hombros: —Es un niño, ¿qué quieres que haga? Si no se entretiene, monta un escándalo, y los auriculares le hacen daño. Si queríais dormir, haber pagado business. Traducción: “Mi hijo es mi pase VIP para hacer lo que me sale de los huevos”. Respiras, sin subir el tono: —Precisamente porque es un espacio cerrado, hay que pensar en los demás. Tu comodidad no vale más que el descanso de todo el avión. Mira hacia arriba y suelta algo sobre “la gente que odia a los niños”, pero baja el volumen casi al mínimo. Dos pasajeros te sonríen cuando vuelves a tu asiento. Uno te susurra: “Gracias, pensaba que era el único al que le molestaba”. El problema no son los niños. Son los padres que han decidido que su agotamiento es responsabilidad del resto, y que el “es un niño” les da derecho a colonizar cualquier espacio. El derecho de tu hijo a entretenerse no incluye convertir un vuelo entero en su guardería personal. Y no, poner límites a eso no es ser amargado. Es ser el adulto que muchos padres ya no quieren ser.
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Niels-Arne Münch
Niels-Arne Münch@Marwyn72·
Professor, Minister a.D. und Vorsitzender des "Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung" fällt auf bereits ausgiebig zerlegtes Papier voller Fehler herein. Da weiß man auch, warum immer mehr Menschen das Vertrauen in die Politik verlieren.
Prof. Karl Lauterbach@Karl_Lauterbach

Eine gute und wichtige Studie. Sie zeigt, dass 100 % erneuerbare Energien in Deutschland gut erreichbar sind. Die Dunkelflautengefahr wird überschätzt. Mit den rasanten Entwicklungen in der Batterieentwicklung und einem klugen Netzausbau kann es gelingen elektroauto-news.net/news/100-proze…

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Bärenjude
Bärenjude@Baerjew·
Irgendwann wird der Punkt erreicht sein, dass selbst der im Grunde von der AfD angewiderndste Konservative diese Partei aus Verzweiflung wählen wird, einzig um diesem sozialistisch-linksgrünen Gespenst getarnt als CDU/SPD-Regierung irgendwie entgehen zu können. Es wird so kommen.
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Dieter Böhme
Dieter Böhme@dieter_bohme·
Das Grundproblem der Energieversorgung in DE ist, dass Fachwissen zur Elektrotechnik, das seit über 100 Jahren diese Technik, den Lebensnerv der Gesellschaft, dominiert hat, heute auf breiter Front durch vorgebliche „Moral, Ethik und Glauben“ ersetzt ist? Dies seit Merkel eine „Ethikommission für eine sichere Stromversorgung“ eingesetzt hat, der zwar Soziologen und Bischhöfe angehörten, aber kein einziger Energietechniker oder Physiker. Dafür reden nun heute massenhaft auch Leute über Stromversorgung, die ofensichtlich nicht due geringste Annung von Elektrotechnik haben? Und über geologische Verfahren, ohne ofenbar etwas über Geologie zu wissen. Und über das Klima, wobei Physik und noch dazu die der Atmospäre ein Buch mit sieben Siegeln ist. Aber all das glauben die Leute offenbar zu wissen, weil es ihnen der Fernseher gesagt hat? Dieser Dunning–Kruger Effekt der flächenhaften Inkompetez kann nur in einem Desaster enden. Vielleicht bringt nur dies die Lösung? Bis dann wieder Fachleute mit nschgewiesener Qulifikation das Sagen haben und keine „Experten“ in TV–Show.
Sabine Rügen💚🇺🇦@SabineRugen

Über Windkrwaftanlagen wird gemotzt und geklagt. Für Fracking sind bis zu 800 Bohrungen notwendig, je nach Studie sogar 40000. Damit sind die Bürger einverstanden? Ich glaube nicht. Reiche will Fracking ermöglichen: Wie viel Gas Deuschland hat share.google/D45j8bHPMKrerV…

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Richard Meusers v.W. 🇮🇹 ن
1976: In 50 Jahren heilen wir Krebs und besiedeln den Mars. 2026: Erbschaften gefährden die Demokratie und sind Hitler.
Richard Meusers v.W. 🇮🇹 ن tweet media
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Mario Nawfal
Mario Nawfal@MarioNawfal·
🇰🇷 Johnny Somali just got 6 months in a South Korean labor prison for doing a lap dance on a monument honoring wartime sexual abuse victims. He traveled the world disrespecting every country he visited for content. South Korea said no, you work here now.
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OdenWaldpirat
OdenWaldpirat@waldpirat·
@ntvde Its really fuckin late! KKW Brokdorf ist der Rückbau praktisch nicht gestartet!
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OdenWaldpirat
OdenWaldpirat@waldpirat·
@Tinimaus1110 @MoormannRainer Das denke ich auch. Ohne die Korrektur der Unterdeckung der GKV-Beträge beim Bürgergeld zzgl. Leistungsstreichungen wird die Stimmung noch mehr kippen.
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Martina Kiehnle
Martina Kiehnle@Tinimaus1110·
@MoormannRainer Nach den neuen Beschlüssen für Krankenkasse hält jetzt niemand mehr die AfD auf. Deutlicher kann man die Leistungsträger nicht abwerten.
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Rainer Moormann
Rainer Moormann@MoormannRainer·
▶️Nur noch Katharina Reiche kann die AfD aufhalten, sie steht für einen neuen, modernen Politikansatz ▶️Merz, SPD u Grüne stehen für die Misere, in der wir stecken #ReicheKanzler
Wahlrecht.de@Wahlrecht_de

Sonntagsfrage von YouGov zur Bundestagswahl: AfD 27 % | CDU/CSU 23 % | GRÜNE 14 % | SPD 13 % | DIE LINKE 10 % | BSW 4 % | FDP 4 % | Sonstige 5 % ➤ Übersicht: wahlrecht.de/umfragen/ ➤ Verlauf: wahlrecht.de/umfragen/yougo… ​­

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Gert Wöllmann
Gert Wöllmann@Gert_Woellmann·
Vielleicht ist es ja einfach keine gute Idee, nach der Wahl übergriffige etatistische Politik zu machen, die komplett das Gegenteil von dem ist, was man im Wahlkampf vertreten hat. Und das unabhängig davon, ob man nun der kleine (🟡) oder große Koalitionspartner (⚫️) ist. Das kann ja sein.
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Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com
Es ist ja nun anscheinend so, dass die Habeck-Leute in Reiches Ministerium politisch Verbündeten in den Medien Munition gegen ihre Ministerin liefern. Obwohl Gaskraftwerke schon immer die Basis der deutschen Energiewende waren, verbreitet das Bündnis natürlich unkritisch den Spin, Gaskraftwerke wären Reiches Obsession. Die Sackgasse deutsche Energiewende ist eben v.a. auch ein Ergebnis der medialen Berichterstattung in Deutschland.
Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com tweet media
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Reblaus 🧷
Reblaus 🧷@Reblaus10·
Die Union steckt in einem Dilemma. Die Mehrheit der Deutschen ist bereit für tiefgreifende Reformen, um das Land voran zu bringen. Mit dieser SPD sind aber nur kosmetische Reförmchen möglich, da deren Parteilinke (die in der Fraktion die Mehrheit stellt) nicht bereit ist, liebgewonne Besitzstände aufzugeben und Klingbeil zu schwach ist. Merz ist als der große Reformer angetreten, aber wirkt nun wie ein Zauderer, der eigentlich wie Katherina Reiche tickt, aber sich offenbar alternativlos an den Politikdarsteller Klingbeil und seine kraftlose SPD gekettet hat. Sonst könnte ja die Brandmauer fallen und linke Medien und NGOs, die sowieso nur RRG wollen, über ihn und die Union herfallen. Weil wir Christdemokrat:innen im Grunde immer nur von Papens waren, die den Faschismus durch eine Minderheitsregierung ermöglichen wollen. So kann sich die AfD weiter ruhig zurücklehnen und bei der Selbstverzwergung der Union gegenüber der 13% Partei SPD zusehen und wachsen.
🅱️aha@baha_jam

Das tut mir richtig weh. But: Told you so!

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Maarten Boudry
Maarten Boudry@mboudry·
Germany’s shutdown of its entire fleet of nuclear reactors—among the best in the world—will go down as one of the most catastrophic acts of self-inflicted wealth destruction in history. More remarkably, it was enthusiastically applauded as a shining beacon of climate policy by many self-proclaimed “progressives,” seemingly indifferent to the billions of tons of additional emissions and air pollution it would entail. Germany is in really, really dire straits, for a host of other reasons as well. But they're still feeling cozy and comfortable, mistaking decline for stability. quillette.com/2026/04/12/ger…
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OdenWaldpirat
OdenWaldpirat@waldpirat·
@KobeissiLetter "We're going to win so much, you're going to be so sick and tired of winning," 🌮🍊
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The Kobeissi Letter
The Kobeissi Letter@KobeissiLetter·
Americans have never been this pessimistic about their financial situation: A record 54% of US consumers no say their financial situation is worse compared to a year ago due to higher prices. This has risen +900% since 2021. Currently, more Americans believe higher prices have worsened their financial situation than at the height of the 2008 Financial Crisis. The percentage is even higher than in the 1970s and the 1980s, when the official CPI inflation rate exceeded 10%. Furthermore, US consumers are now expecting inflation to rise +4.8% over the next year, the highest reading since June 2025. Inflation is far from gone.
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Carsten Brennecke
Carsten Brennecke@RABrennecke·
Die Kernaussagen im Bericht zum Potsdam-Treffen sind glatt gelogen - Vernichtende Urteilsbegründung im Verfahren gegen Correctiv: Die Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy hat vor dem Landgericht Berlin gegen die Kernaussagen des Correctiv-Berichts zum Potsdam-Treffen „Gemeinplan gegen Deutschland“ geklagt und gewonnen. Das Landgericht Berlin II hat #Correctiv die Kernaussagen des Berichts, die für deutschlandweite Empörung und Demonstrationen gesorgt haben, als Falschbehauptungen verboten (n.rk.). Die jetzt ergangene Urteilsbegründung ist für die sogenannte „Recherche“ Correctivs vernichtend. Denn das Gericht bestätigt: Correctiv hat in seiner Potsdam-Geschichte gelogen. Nach dem Verbot bleibt von dem Bericht am Ende nichts Substantielles übrig: Welche Aussagen wurden Correctiv verboten? Falsche Kernaussage Nummer 1: Ein Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern: Das Landgericht Berlin hat bestätigt, dass die Aussage „Es bleiben zurück:… ein Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern“ von Lesern als Tatsachenbehauptung verstanden wird. Und das zurecht: Zahlreiche Medien haben unter Berufung auf den Correctiv-Bericht unreflektiert und ungeprüft falsch berichtet, dass in Potsdam tatsächlich die Ausweisung Deutscher geplant worden sei. Das glaubten auch die Leser. Daher gingen hunderttausende Menschen im Irrglauben auf die Straße, ihre gut integrierten Nachbarn mit Migrationshintergrund sollten ausgewiesen werden. Das Landgericht Berlin stellt fest, dass die Behauptung, in Potsdam sei die Ausweisung Deutscher geplant worden, unstreitig falsch ist. Noch nicht einmal Correctiv hatte sich vor Gericht damit verteidigt, dass in Potsdam tatsächlich Ausweisungspläne besprochen wurden. Man habe gar keine Tatsachen berichtet – so Correctiv – sondern nur Meinungen geäußert. Die Kernaussage zu Ausweisungsplänen wurde Correctiv als Falschbehauptung verboten. Verbotene Aussage Nummer 2: Verfassungswidriger „Masterplan“: @correctiv_org hat berichtet, der in Potsdam besprochene „Masterplan“ sei verfassungswidrig: „also ein Plan, um die Art. 3, Art. 16 und 21 des GG zu unterlaufen“. Auch diese Abwertung wurde Correctiv verboten. Denn für eine solche Abwertung gibt es laut Landgericht Berlin gar keine sachliche Rechtfertigung. Nichts, was in Potsdam gesagt wurde, erlaube diese völlig aus der Luft gegriffene Einordnung. Falsche Kernaussage Nummer 3: „Ausbürgerungsidee von Staatsbürgern“ in Sellners Vortrag: Correctiv wurde die Behauptung verboten, in Martin Sellners Vortrag habe es eine „Ausbürgerungsidee von Staatsbürgern“ gegeben. Leser und Medien haben das so verstanden, dass Sellner vorschlug, unliebsame Deutsche auszubürgern. Auch diese Meldung wurde Correctiv verboten. Sie ist laut Landgericht Berlin unzulässig, egal, ob sie als Tatsachenbehauptung oder als Meinungsäußerung verstanden wird. Denn die Behauptung, Sellner habe eine Ausbürgerungsidee geäußert, sei falsch: Sellner habe sich in Potsdam unstreitig gar nicht mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft befasst. Auch eine solche Meinungsäußerung sei daher unzulässig, da sie sachlich nicht gerechtfertigt sei. Falsche Kernaussage Nummer 4: Gerrit Huy habe vorgeschlagen, Menschen die doppelte Staatsbürgerschaft zu entziehen: Correctiv hat in einem Folgebericht die Behauptung von Erik Ahrens verbreitet, Gerrit Huy habe in #Potsdam den Vorschlag vorgebracht, Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen, Zitat: „Die Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy brachte den Vorschlag vor, Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft die deutsche Staatsbürgerschaft ‚wieder wegzunehmen‘.“ Die Aussage kann laut Landgericht so verstanden werden, dass Frau Huy die Empfehlung ausgesprochen habe, den „nicht-assimilierten Staatsbürgern“ mit mehrfacher Staatsbürgerschaft die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen. Die Verbreitung dieser Behauptung wurde Correctiv und Erik Ahrens verboten. Auch diese Behauptung sei unwahr, da Frau Huy unstreitig keine Empfehlung zum Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft erteilt habe. Auch Correctivs Schutzbehauptung wird verboten: Correctiv hat sich nach Kritik an der irreführenden Wirkung seiner Kernaussagen damit herausgeredet, dass man keine Tatsachen sondern nur Meinungen geäußert habe. Man dürfe doch wohl die Meinung äußern, dass das in Potsdam Gesagte Ausweisungsplänen gleich stehe. Das Landgericht Berlin erteilt dieser Schutzbehauptung eine Absage: Es stellt klar, dass die Aussage, von Potsdam bleibe ein Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern zurück, auch dann unzulässig ist, wenn Correctiv sie als bloße Bewertung, also als Meinungsäußerung berichtet hätte. Denn für eine solche übertriebene Einordnung gebe es unter Berücksichtigung des Potsdam tatsächlich Besprochenen gar keine Grundlage, Zitat: „Denn die als Meinungsäußerung zu behandelnde Wertung, das von Herrn Sellner vorgestellte Konzept der „Remigration“ habe die rechtsförmige und erforderlichenfalls durch staatlichen Zwang durchzusetzende Verpflichtung von Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft zur Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland vorgesehen, wäre „aus der Luft gegriffen“, da ihr wegen des abweichenden tatsächlichen Geschehensverlaufs jeder tatsächliche Anhalt fehlte.“ Damit ist klar: Correctiv kann sich auch nicht mehr damit herausreden, „Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern“ sei eine zulässige Meinung. Gericht wirft Correctiv Methoden der Lückenpresse vor: Das Landgericht Berlin wirft Correctiv vor, die Leser durch eine bewusst unvollständige Darstellung getäuscht zu haben. Den Lesern sei vorenthalten worden, dass Martin Sellner im Rahmen des Treffens sogar ausdrücklich erklärte, dass Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft gerade nichtzur zwangsweisen Ausreise verpflichtet werden könnten. Mit anderen Worten: Martin Sellner hat in Potsdam klargestellt, dass eine Ausweisung deutscher Staatsbürger seiner Auffassung nach gar nicht möglich ist und Correctiv hat diese Aussage schlicht unter den Tisch fallen lassen. Möglicherweise setzte Correctiv auf Lücke, weil dem Leser sonst klar geworden wäre, dass Correctivs Spekulationen zu Ausweisungsplänen völlig haltlos sind. Urteil des Landgerichts Berlin ist eine Ohrfeige für Correctiv: Das Verbot verbietet alle Kernaussagen des Correctiv-Berichts, die für Aufsehen und Demonstrationen gesorgt haben: Angebliche Ausweisungspläne Deutscher, angebliche Ausbürgerungspläne, angebliche Pläne, die doppelte Staatsbürgerschaft zu entziehen und die Legende, der dortige „Masterplan“ sei verfassungswidrig gewesen. Das Gericht stellt klar, dass die in Potsdam besprochenen Pläne nicht als verfassungswidrig bewertet werden dürfen. Damit ist die Legende Correctivs, es habe in Potsdam verfassungswidrige Remigrationspläne gegeben, ebenfalls als haltlose Irreführung entlarvt worden. Außerdem wirft das Gericht Correctiv eine Täuschung der Leser vor: Correctiv habe wesentliche Umstände verschwiegen und damit bewusst unvollständig berichtet. Fazit: Das Landgericht Berlin hat die Potsdam-Legende Correctivs in allen Kernaussagen widerlegt und verboten. Am Ende bleibt vom Correctiv-Märchen ein Scherbenhaufen zurück. Correctiv hat gelogen und überzogen, das ist gerichtlich bestätigt. Correctiv wurden als einseitige Meinungsmacher, als manipulative Politaktivisten enttarnt, die mit Journalismus nichts gemein haben. Der angerichtete Schaden strahlt weit über Correctiv hinaus: Die Glaubwürdigkeit der Medien, die die falsche Legende ungeprüft weiter verbreitet haben, wurde beschädigt. Es liegt nun an diesen Medien, Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Dazu gehört ein selbstkritischer Umgang mit der vorschnellen ungeprüften Verbreitung von Nachrichten. Correctiv hat als Quelle für echte Journalisten ausgedient.
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