
Adabei
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Man muss der linksgrünen Influencerin Leonie Plaar ja fast dankbar sein – deutlicher könnte man kaum zum Ausdruck bringen, wie auf den Hund gekommen der herrschende (Pseudo-)Feminismus ist, nicht nur in moralischer, sondern auch in logischer Hinsicht. Ihre Marktplatz-Kastrationswünsche sind offensichtlich der Wunsch danach, das Mittelalter wieder zukunftsfähig zu machen – unter dem Vorzeichen des Feminismus, versteht sich; das kann ja wirklich niemand mehr auch nur ansatzweise ernstnehmen. Darüber hinaus ist entlarvend, wie offenkundig stumpfsinnig Plaar das rechtfertigt – eine Inkonsistenz, die der ganzen Kampagne gefährlich werden könnte. Denn legen wir einmal die behaupteten Tatsachen zugrunde, so ergibt sich daraus keineswegs ein „System“, an dem „offensichtlich alle“ Männer beteiligt gewesen wären, sondern verhältnismäßig wenige. „Ungefähr 30 Männer“ aus kontaktierten „Hunderten“ sollen auf die Nachrichten von Fake-Fernandes reagiert haben. Die überwiegende Mehrheit scheint den Braten also gerochen zu haben oder schlicht desinteressiert gewesen zu sein, fällt als Mittäter jedenfalls heraus. Und auch Fake-Porno-Material, das „270.000 Aufrufe“ erhält, so der SPIEGEL-Bericht – offenbar ein Spitzenwert –, rangiert damit keineswegs in Reichweitendimensionen, bei denen man sagen könnte, dass die breite Gesellschaft bzw. Männerwelt hiervon Kenntnis hätte. So belastend dieser inakzeptable Deep-Fake-Kult auch sein mag: Er ist den präsentierten Zahlen nach eine soziale Nische – und keineswegs etwas, das kollektivierende Anschuldigungen oder Repressionen rechtfertigen könnte.
















