Fritz

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@effeffwee

Vielleser. Journalist. Hier privat.

Berlin เข้าร่วม Mayıs 2025
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Die Aster
Die Aster@asterkult·
„Der Film widerspricht damit auch dem Diktum Kierkegaards, man könne sein Leben nur rückwärts verstehen, obwohl man es vorwärts lebt. Wer „Parthenope“ gesehen hat, weiß: diese Rückschau ist Lüge. Jugend ist bewusstlos, lebt in Bildern, atmet Farben. Sorrentino artikuliert diese Einsicht mit der Kamera, deren weite Perspektiven, langsame Fahrten und sparsame Schnitte so reich, so großzügig ausfallen wie das weiße Laken, das die nackte Parthenope auf dem Balkon umarmt. In diesem Moment erweist die junge Frau ihrem Namen die Ehre, Sirene zu sein. Die Wucht ihrer Erscheinung wirkt mythisch, sprengt die Begriffe, vertreibt die Zeit aus den Hirnen. Sie lässt sich fallen, bringt ihren Geist der Jugend zum Opfer.“ Florian Werner (@effeffwee) über Sorrentinos PARTHENOPE für die Aster
A24@A24

Breathe in Napoli. Paolo Sorrentino’s sweeping love letter to his homeland, PARTHENOPE is now playing NY & LA with additional cities to follow.

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Fritz
Fritz@effeffwee·
@VolkerZierke @stein_schreibt Dankeschön! Bin tatsächlich erst durch die Episode „Von rechts gelesen“ auf den Film gestoßen.
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Fritz
Fritz@effeffwee·
Mein Argument war: Kulturkampf kann in Austerität kippen. Beispiel Poschardt: „Bürgerliche Politik hat keine Chance, wenn sie dem etablierten Kulturbetrieb nicht die staatliche Finanzierung entzieht.“ Das trifft nicht nur den Gegner, sondern die Substanz. Da kam keine Antwort zu.
αnno@frankg2026

Aster-After? Geht man so mit einem (wenn auch ungeliebten) aber wohlgesonnen Vorfeld um @P_Plattform ? Und das nur, weil es Kritik an ihrem phrasenhaften Kulturprogramm gab? Das ist sehr arm und ihre Vulgarität verrät mehr über sie, als ihnen lieb sei kann. @asterkult

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Fritz
Fritz@effeffwee·
Georg Friedrich Kersting: Auf Vorposten (1829).
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Fritz
Fritz@effeffwee·
Mein kleiner Überblick zum Streit zwischen dem Weißen Haus und dem KI-Konzern Anthropic. Während sich das Entwicklerstudio noch um ein Verständnis für die neuen Chatbots sorgt, bemüht sich die Regierung Trump schon um deren Entfesselung. Recht untypisch. jungefreiheit.de/kultur/medien/…
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Fritz@effeffwee·
@D_B_Literatur Werde ich machen. Vielen Dank für den Hinweis!
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Fritz@effeffwee·
In der JF bespreche ich aus der Reihe Kaplaken den Band zu Hofmannsthal und Borchardt. Die zwei Texte waren vergriffen, obwohl sie den Begriff der Konservativen Revolution prägten. Verlegerische Arbeit wie diese sichert wichtige Quellen. Hoffe auf Fortsetzung z.B. mit Kommerell.
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Fritz
Fritz@effeffwee·
@rautenklause Dankeschön für die lieben Worte. Ich habe den Artikel vor allem aus Interesse an Hofmannsthal geschrieben und bin daher auch nicht auf das Nachwort oder den Borchardt eingegangen. Das ist eine Schwäche. Eine böse Absicht hatte ich aber nicht. Ich nehm's als Anregung mit.
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Badischer Grantler 🍷 📖 ✝️ 🎶... 🇩🇪⚜️🇱🇺
@effeffwee Vielen Dank für den fundierten Aufsatz! So sehr es verwundert, daß die JF Antaios rezensiert, so wenig verwundert es, daß der Verfasser des Nachwortes, auf dessen Initiative die Texte überhaupt erschienen, weder genannt noch besprochen wird. Könnte man auch mal überdenken ...
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Fritz@effeffwee·
Lyrik lesen: Im Herbst 1919 erschien die Sammlung „Menschheitsdämmerung“. Die expressionistischen Stücke sollten laut Herausgeber Pinthus „nicht Skelette von Dichtern zeigen, sondern die schäumende, chaotische, berstende Totalität unserer Zeit.“ Mit Benn, Trakl, Heym u.v.m.
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Dieter Stein
Dieter Stein@Dieter_Stein·
Da hat @georgrestle wirklich einen Punkt. Er hat mich jedesmal vorher angerufen und unsere Sicht abgefragt, bevor Monitor kritisch über die JF berichtet hat. Georg Restle ist ein leuchtendes Beispiel für das gelebte Prinzip „audiatur et altera pars“. Oh, Moment ...
Georg Restle@georgrestle

Methode Hanfeld: Kollegen diffamieren, ohne mit ihnen zu reden. Im Journalismus gilt eigentlich die Regel „audiatur et altera pars“. Herr Hanfeld schreibt seit Jahren immer wieder über mich, ohne mit mir gesprochen zu haben. Weil es das vorgefertigte Bild zerstören könnte?

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Fritz
Fritz@effeffwee·
Avantgarde von rechts ist wichtig und richtig: „Mein Stamm ist der der Musik‑, Film- und Dichtermenschen. Ihre Ritualplätze Tanzflächen, Leinwände und der Wald.“ Der Bericht von @musenstadt klingt nach Spaß! dieaster.de/geheime-feste
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Fritz@effeffwee·
Erkenntnis des Tages: Große Teile Thüringens liegen in Thüringen.
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Fritz@effeffwee·
Bruno Wolters würdigt Habermas bei @asterkult als letzten Vernunftdenker und enträtselt dabei die Rede vom zwanglosen Zwang des besseren Arguments „als pragmatische Struktur der menschlichen Kommunikation selbst“. Ein beeindruckender Nachruf! dieaster.de/habermas-nachr…
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Fritz@effeffwee·
Eine Weltanschauung wird auch daran gemessen, ob sie aus ihren Antipoden schlau wird. Im Fall Habermas habe ich von rechts bisher viel Häme und wenig Einsicht beobachtet. Wie auf Ideen wie die unvollendete Moderne oder den zwanglosen Zwang reagieren? Das ist doch die Frage.
H.-Th. Tillschneider@P_Plattform

Habermas ist tot. Es lebe Heidegger!

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Fritz
Fritz@effeffwee·
@Sturmgaenger Selbst wenn der Teil mit „ohne große Bedeutung“ stimmt, bleibt doch die Frage, worin von rechts gesehen die „kleine Bedeutung“ besteht, die das Werk von Habermas innehat. Diesen Interpretationsaufwand vermisse ich konkret.
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Sturmgänger 🍃🚶🏻‍♂️
@effeffwee Als ein Verächter jeder Heideggerey: Habermas hat intellektuell die Kreation überkomplexen Wordcellings ohne große Bedeutung geleistet. Und ansonsten sich einen Namen durch kommunistisches Moralphagging gemacht.
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Fritz
Fritz@effeffwee·
@ernstfallanarch @MosleyBossley Das ist doch aber keine Frage des Stils, sondern des Inhalts. Ich bin nun echt kein Kenner der Materie, aber z.B. mit der These kommunikativer Rationalität, die Aufrichtigkeit, Fairness usw. in sich schließt, hat er doch eine Idee, die man so oder so beurteilen kann. Oder?
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Fritz
Fritz@effeffwee·
@HopeNadeshda Man kann zur politischen Publizistik von Habermas stehen wie man will. Aber als Philosoph hat er Vorschläge gemacht, die man zur Kenntnis zur nehmen sollte. Nicht unbedingt in affirmativer Absicht. Aber das Abtun kann die Kritik nicht ersetzen. Darauf will ich hinaus.
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