
History of atmospheric carbon dioxide (CO₂) from 800,000 years ago 🥴 [Visualization by @NOAA_ESRL: gml.noaa.gov/ccgg/trends/hi…]
Thomas Gottweiss 🌱
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@GottiSlow
Mitglied des Thüringer Landtags, Wahlkreis 31, Bürgermeister a.D., Kommunikationswissenschaft, Christdemokrat, Energie- und Umweltpolitik *337 ppm

History of atmospheric carbon dioxide (CO₂) from 800,000 years ago 🥴 [Visualization by @NOAA_ESRL: gml.noaa.gov/ccgg/trends/hi…]

Und schon wieder platzt ein Märchen der Katherina #Reiche: Die Systemkosten von Gaskraftwerken waren schon vor dem #Irankrieg dreimal so hoch, wie die von Erneuerbaren samt Batterien #Energiewende duh.de/fileadmin/user…

Die Bevölkerung ist bei der Energiewende nicht gespalten sondern will die Energiewende. Die AfD und Teile der Union repräsentieren hier eine Minderheitsmeinung. Die Bürger sind nicht dumm und wissen, dass die fossile Zeit zu Ende gehen muss.









Die oft zitierte Idee, ganze Energiesysteme mit Batterien über Tage hinweg zu puffern, scheitert nicht an der Physik – sondern an der Skalierung der Kosten und der Systemlogik. Ein reales Batterie-Projekt wie die Pembroke Battery von RWE liegt bei rund 330 €/kWh, damit höher als meine Annahme (siehe Grafik). Hochgerechnet bedeutet das: 1 TWh Speicher kostet etwa 330 Milliarden Euro, 5 TWh bereits über 1,5 Billionen. Dabei wird ein zentraler Punkt oft ausgeblendet: Batterien erzeugen keinen Strom. Sie sind keine Energiequelle, sondern lediglich ein Speicher. Jede Kilowattstunde, die später abgegeben wird, muss zuvor erzeugt und eingespeichert werden – inklusive Umwandlungsverlusten. Für mehrtägige Dunkelflauten heißt das: Man braucht nicht nur enorme Speicherkapazitäten, sondern auch einen massiven Überschuss an Erzeugung im Vorfeld. Diese Größenordnungen zeigen klar: Batterien sind hervorragend für Sekunden bis Stunden, aber nicht für Tage oder Wochen geeignet. Wer ernsthaft über Versorgungssicherheit spricht, muss über das Gesamtsystem reden – inklusive sämtlicher Systemkosten: Netze, Umspannwerke, Backup-Kapazitäten, Flexibilität und Langzeitspeicher. Für die Stromerzeugung brauchen wir Kraftwerke. Darüber hinaus sollte die Debatte stärker auf das eigentliche Ziel fokussieren: eine fossilfreie bzw. fossilarme Stromerzeugung. „Erneuerbar“ ist kein Selbstzweck – entscheidend ist, dass Emissionen sinken und das System zuverlässig und wetterunabhängig funktioniert. Einfache Plausibilitätsprüfungen sind sinnvoll, aber selten beliebt.





CDU-Sozialflügel fordert „Auswechslung“ von Bundeswirtschaftsministerin Reiche to.welt.de/duzUKjL




There is no energy transition to renewables "Rather than replacing fossil fuels, renewables are adding to the overall energy mix" Energy Institute Statistical Review 2025 energyinst.org/statistical-re… energyinst.org/exploring-ener…