
Patrick_J95
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Das Problem des Spitzensteuersatzes ist, dass er zu früh greift. Auch Facharbeiter mit einem Bruttolohn von 80.000 Euro fallen schon darunter. Es spricht viel dafür, die Einkommensgrenze für den #Spitzensteuersatz nach oben zu verschieben.







Es gibt keine Sendung auf "radio 1" vom RBB, in der sich der Kabarettist Hajo Schumacher nicht darüber aufregt, dass Kapitaleinkünfte in Deutschland niedriger besteuert würden als Arbeitseinkommen, auch heute wieder im "Kommentatoren Talk", übrigens unter dem Applaus des Studiopublikums. Das Problem ist nur: Das stimmt so nicht. Schon bevor mir Dividenden als Kapitaleinkünfte zufließen, sind die Gewinne der Kapitalgesellschaft besteuert worden, insgesamt geht fast die Hälfte weg. Aber selbst der Rest der Aussage ist zweifelhaft. Erhalte ich in Deutschland 60.000 Euro aus Arbeitseinkommen und 60.000 Euro aus Kapitalvermögen, ist meine Steuerbelastung beim Kapitalvermögen höher, wie diese Beispielrechnung (erstellt mithilfe von Chat GPT) zeigt:





Wir haben eine große Datenrecherche zum Haushalt gemacht. Ergebnis: Verschiedene Indikatoren weisen darauf hin, dass der Bundeshaushalt in akute Schieflage geraten dürfte. Bsp.: 2030 werden drei Ausgabenblöcke den Etat dominieren, die nur bedingt etwas mit Zukunft zu haben.

Das ist falsch, er gilt ab 69.879 zve, nicht ab 69.879 brutto



Der Spitzensteuersatz greift (als Grenzsteuersatz) für jeden zusätzlich verdienten Euro ab 69 879 (bis einschließlich 277825 Euro Bruttoverdienst jährlich), da ist der steuerliche Freibetrag schon inkl. und wird nicht oben drauf gerechnet! Bei #Miosga läuft #Desinformation!








Ich war gestern Abend bei @welt TV zu Gast. Wir haben über den heutigen Koalitionsausschuss und das Regieren in Koalitionen mit sehr unterschiedlichen Parteien gesprochen. @AlexSiemonN24




