Philip Kohlbacher

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Philip Kohlbacher

Philip Kohlbacher

@primepippo

Interessen: functional finance, mmt, Umweltschutz, Bildungspolitik

Kiel, Schleswig-Holstein Katılım Eylül 2016
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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@BellerNiklas @peterhtillmann @D_Langenmayr Die Yields folgen im Normalfall der erwarteten Entwicklung der kurzfristigen Zinsen… Davon abgesehen gibt’s natürlich die Möglichkeit zur Yield Curve Control, Japan hat das jahrelang ganz offen gemacht. In Europa macht man sowas halt immer etwas verklausuliert (PEPP, TPI etc.)
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Niklas Beller
Niklas Beller@BellerNiklas·
@primepippo @peterhtillmann @D_Langenmayr Du argumentierst, dass die auf Staatsanleihen zu zahlenden Zinsen durch die Zentralbank bestimmt werden. Diese sind aber ein Marktergebnis, bei dem der Leitzins eine von vielen Einflussgrößen ist. Daher kann eine ZB (zumindest mit EZB-Mandat) nicht direkt Yields setzen.
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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
Austerität lässt sich natürlich nicht an der nominalen Ausgabenhöhe oder am Haushaltssaldo allein ablesen… In einer Volkswirtschaft wie unserer - mit hohem privaten Nettosparwunsch und sinkendem Leistungsbilanzüberschuss - kann selbst ein scheinbar großes Defizit zu klein sein.
Dominika Langenmayr@D_Langenmayr

@IsabellaMWeber What kind of austerity are you taking about? (Source of the graphs: nachrichten.handelsblatt.com/6c2070e2bf4fe9… )

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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@MoFoMa2025 @D_Langenmayr Die Geldpolitik ist entscheidend für die Verzinsung der Staatsschulden… Wenn in den Zinsen das Problem gesehen wird, liegt die Lösung in der Geldpolitik.
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MondaysForMarktwirtschaft
@primepippo @D_Langenmayr Genau das wäre das Ende der Zentralbankunabhängigkeit und der Beginn fiskalischer Dominanz. Historisch endet das oft in höherer Inflation. Sicher kein Rezept, um Rechtspopulisten zu schwächen.
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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@D_Langenmayr Und nun? Die Schulden entziehen sich weitgehend einer diskretionären Steuerung… und die darauf zu zahlenden Zinsen ergeben sich aus der Geldpolitik. Wenn die Zinszahlungen das Problem sind, sollte man die Zinsen niedrig halten… ideas.repec.org/p/lev/levypn/1…
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Dominika Langenmayr
Dominika Langenmayr@D_Langenmayr·
@primepippo Ist Ihnen bewusst, dass höhere Staatsverschuldung nur unter sehr restriktiven Bedingungen (Zinssatz langfristig < Wirtschaftswachstum) den Ausgabenspielraum des Staates langfristig erhöht? Staatsverschuldung ist kein Allheilmittel, es müssen darauf Zinsen gezahlt werden.
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Dirk Ehnts
Dirk Ehnts@DEhnts·
"Ein fehlender einheitlicher Kapitalmarkt gilt als einer der größten strukturellen Wettbewerbsnachteile Europas gegenüber den USA und China." Eine krasse Fehlanalyse. Das dysfunktionale fiskalische Regelwerk ist das echte Problem. berliner-zeitung.de/article/europa…
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Michael Pettis
Michael Pettis@michaelxpettis·
Helpful observations from Taisu Zhang's visit to Beijing. I can confirm this: "even among the most intellectually gifted kids at Tsinghua and PKU, the level of career anxiety seems to be at a level that I have never encountered before."
Taisu Zhang@ZhangTaisu

Having spent the past few weeks in Beijing giving talks and attending meetings, here are some quick observations as I wait for my flight to NYC to board: 1. The talk of the town has, of course, been the Xi-Trump meeting, but no one (not even usually well informed elite circle insiders) seems to know what it actually accomplished, other than a continuation of the detente that’s been in place for the past several months. That’s about as good an outcome as one could realistically expect, I suppose, but clearly a real “grand bargain” is not in the cards anytime soon. 2. The Chinese economy seems to be in a steady state, neither improving much nor visibly deteriorating like it was in 24-25. In that sense the government’s stimulus policies have had a positive effect, but the vast majority of industry people I talked to remain very pessimistic about domestic profits and consumption. The dominant sentiment is that the only way for major firms to generate profit growth is through direct overseas expansion. 3. That said, technological advancement is of course very real and quite impressive (although it’s not quite as visible in Beijing as it is in, say, Shenzhen). One interesting and very pleasant side effect of the EV revolution (paired with infrastructure investment) has been that Beijing is now a bike-able city again, given the sharp reduction in exhaust fumes on city streets and the expansion of bike lanes. Armed with a new bike, I could almost explore the city like I used to back in 2000. Hugely nostalgic feeling. 4. Academia is, in general, in a pretty dour mood. STEM subjects and the social sciences/humanities alike have seen very significant funding reductions over the past 2 years, but the latter have of course gotten the worst end of the deal. Political censorship also seems to be visibly ramping up again, with the sheer scale of perceived “red lines” snowballing to levels unprecedented since the early 1990s. As the recent Yang Nianqun incident suggests, administrative regulation of faculty members’ personal affairs has also expanded (i.e., consensual extramarital relationships between adults who were not in a direct teacher-student relationship would almost certainly have gone unpunished as recently as 5 years ago). 5. In general, it’s hard not to notice the steady increase in government presence in everyday life—in both positive and negative ways. The city feels safer and cleaner than it ever has been, and yet the layers of administrative review needed for just about any kind of professional activity have clearly proliferated on a vast scale (made less painful by the digitization of most government services and more uniform law abidance, but still more onerous than it used to be despite all that). 6. The most alarming thing, I suppose, is that general optimism (personal or socioeconomic) seems to be in particularly short supply among the younger generations. This is obvious even among the most intellectually gifted kids at Tsinghua and PKU, where the level of career anxiety seems to be at a level that I have never encountered before. Unsurprisingly, willingness to form families or plan ahead in general at the personal level is very low. All in all, it was, as always, a very informative couple of weeks. The stay was also made much more pleasant by the fact that I managed to do it before Beijing becomes brutally hot. I look forward to being back more often in the near future.

English
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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@MartinGreive Die Sozialversicherungen mit eingerechnet erkenne ich, ehrlich gesagt, keine fundamentale Verschiebung… Zumal man bedenken muss, dass 1985 noch ein größerer Teil sozialer Absicherung innerhalb der Familie lief…
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Martin Greive
Martin Greive@MartinGreive·
Randbemerkung: Nach der Recherche wundert es mich, dass Finanzwissenschaftler nicht jeden Tag mit Fackel und Mistgabel vor dem Bundesfinanzministerium stehen. Dass man sich die Daten größtenteils aus verschiedenen Quellen zusammensuchen muss, Wahnsinn. #DatenwüsteDeutschalnd
Martin Greive@MartinGreive

Wir haben eine große Datenrecherche zum Haushalt gemacht. Ergebnis: Verschiedene Indikatoren weisen darauf hin, dass der Bundeshaushalt in akute Schieflage geraten dürfte. Bsp.: 2030 werden drei Ausgabenblöcke den Etat dominieren, die nur bedingt etwas mit Zukunft zu haben.

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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@jsuedekum So richtig dramatisch sieht es nicht aus? Warum sollten ohne Anpassung zu wenige Erwerbstätige auf einen Nicht-Erwerbstätigen kommen?
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Jens Südekum
Jens Südekum@jsuedekum·
Die Mathematik der Demografie erfordert eine Verlängerung der durchschnittlichen Lebensarbeitszeit. Aber wie? Mein Vorschlag: statt Erhöhung der allg. Regelaltersgrenze ("Rente mit 70") über einen abschlagsfreien Rentenzugang erst nach 45 Beitragsjahren spiegel.de/wirtschaft/soz…
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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@thinkBTO Der Rückgang des deutschen LB-Überschusses ist eine Normalisierung…der kommt von einem absurd hohen Niveau…
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Dr. Daniel Stelter
Dr. Daniel Stelter@thinkBTO·
Doch. Denn die Nachfrage nach den Produkten der Industrie ist international. Und weil wir relativ zu teuer sind (Lohnstückkosten, Energie) und die Preisprämie nicht mehr (überall) gerechtfertigt (tech. Vorsprung weg), kauft die Welt woanders ein. Mehr Staatsausgaben in D vergrößern das Problem und machen es nicht kleiner.
Dirk Ehnts@DEhnts

Die 🇩🇪 Industrie krankt daran, dass ihre Kapazität nicht ausgelastet ist. Das ist ein Nachfrageproblem: es wird weniger verkauft, als produziert werden könnte. Mehr Nachfrage ist die Lösung. Was in der Presse diskutiert wird (zB länger & mehr arbeiten), kann nicht funktionieren.

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Dirk Ehnts
Dirk Ehnts@DEhnts·
Die 🇩🇪 Industrie krankt daran, dass ihre Kapazität nicht ausgelastet ist. Das ist ein Nachfrageproblem: es wird weniger verkauft, als produziert werden könnte. Mehr Nachfrage ist die Lösung. Was in der Presse diskutiert wird (zB länger & mehr arbeiten), kann nicht funktionieren.
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Dirk Ehnts
Dirk Ehnts@DEhnts·
#Makroökonomik basiert auf der Einsicht, dass der Staat eben nicht wie eine schwäbische Hausfrau funktioniert - das "Sparen" des einen sind die unverkauften Güter des anderen, was Einkommen dort vernichtet. Der Staat maximiert keinen Gewinn, sondern organisiert das Gemeinwesen.
Justin Wolfers@JustinWolfers

The national debt is like a mortgage — not the problem, as long as there's a beautiful house attached to it. The worry is when it starts looking more like a credit card bill.

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Steffen Saebisch
Steffen Saebisch@StSaebisch·
Wir haben es allerdings in der Ampel geschafft, die Bürger von 2023 bis 2027 um 71 Milliarden Euro zu entlasten. Es geht also, lieber @W_Schmidt_ , wenn man will. Auch ohne Steuererhöhungen, aber da war ja auch die @fdp noch dabei….
Wolfgang Schmidt@W_Schmidt_

Ich war gestern Abend bei @welt TV zu Gast. Wir haben über den heutigen Koalitionsausschuss und das Regieren in Koalitionen mit sehr unterschiedlichen Parteien gesprochen. @AlexSiemonN24

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Nikolaus Blome
Nikolaus Blome@NikolausBlome·
Der Kanzler sagt beim #DGB, dass zwei Arbeitnehmer nicht einen Rentner mit ihren Beiträgen finanzieren können. Die Delegierten lachen ihn aus. Man lernt: Betriebsräte sitzen warm und sicher, und Mathe oder Demographie sind ihnen schnurz.
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Philip Kohlbacher
Philip Kohlbacher@primepippo·
@W_Schmidt_ @StSaebisch @fdp Bei Nullwachstum bedeutet jeder Prozentpunkt weniger Leistungsbilanzüberschuss bei unverändertem privaten Finanzierungssaldo einen Prozentpunkt mehr Staatsdefizit. Im gegenwärtigen Umfeld wohl kaum sinnvoll, dagegen anzukämpfen…
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Wolfgang Schmidt
Wolfgang Schmidt@W_Schmidt_·
@StSaebisch @fdp Eine Einkommenssteuerreform mit erheblichen Steuersenkungen in der Mitte führt halt denklogisch zu erheblichen Steuerausfällen. Die muss man entweder vollständig über Kredite finanzieren - oder teilweise durch Erhöhungen der Einnahmen an anderer Stelle.
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Jochen 🇩🇰
Jochen 🇩🇰@jochen_abi·
Vor genau drei Jahren sind wir nach Dänemark 🇩🇰 ausgewandert. Vieles ist seitdem passiert. Wir haben 2 x die Woche für je 2,5 Std. Dänischunterricht gehabt. Über 2 Jahre lang. Das hat die Kommune für uns bezahlt. Toll. Viele Freunde haben uns hier besucht und besuchen uns auch weiterhin. Wir haben neue dänische Freunde gefunden, die ich nicht missen möchte. Wir haben 10 Minuten bis zum Fjord und 25 Minuten bis zum Meer. Und wir sind mindestens 1 x die Woche dort, wenn es passt. Wir lieben es hier und haben uns sofort heimisch gefühlt. Wir wurden mit offenen Armen empfangen. Durch die Digitalisierung ist vieles im Alltag leichter und schneller. Die Behörden schicken mir Briefe direkt in mein digitales Postfach. Hat man Fragen, wird einem geholfen. Immer sehr gerne und freundlich. Nie von oben herab, immer auf Augenhöhe. Eine Firma anmelden? Eine Sache von Minuten. Sofort hat man seine Steuernummer. Die ärztliche Versorgung funktioniert hier besser. Und man sitzt nicht nutzlos den halben Tag im Wartezimmer. Man hat einen Termin und keinen Beginn der Wartezeit. Es sind viele Kleinigkeiten, die das Leben hier angenehmer machen. Die Dänen schimpfen oft über die Bürokratie. Da lache ich immer. Die haben keine Vorstellung. Viele habe ich bei den ersten Schritten bei der Überlegung auszuwandern mit meinen Erfahrungen beraten. Das mache ich sehr gerne. Dabei sind auch viele tolle Kontakte und auch Freundschaften entstanden. Ist der Winter nicht dunkel hier? Er ist nicht wirklich großartig anders für einen Norddeutschen. Aber das Licht ist anders, wenn es da ist. 🤩 Und der Sommer ist großartig. War es leicht? Nein. Auswandern ist ein großer Schritt. Würden wir es wieder tun? Auf jeden Fall. Kommen wir zurück? Niemals.
Jochen 🇩🇰 tweet media
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