
Erneut richtet sich tödliche Gewalt gegen jüdische Menschen – gezielt und aus Hass.
Dass die Tat in die Tage von Chanukka fällt, verleiht ihr eine besondere Schwere. Chanukka erinnert daran, dass Licht weitergetragen wird, selbst wenn Dunkelheit überwiegt. Es steht für Standhaftigkeit, für Glauben und für das Recht, sichtbar zu sein. Ein Angriff in dieser Zeit richtet sich gegen genau diese Sichtbarkeit und gegen das Weiterleben jüdischer Tradition.
Solche Gewalt soll nicht nur verletzen, sondern verunsichern. Sie zielt darauf ab, Gemeinschaft zu schwächen und Licht zu verdrängen. Deshalb darf Mitgefühl nicht bei Betroffenheit enden. Es braucht klare Worte und entschlossenen Widerstand gegen Antisemitismus in all seinen Formen.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien sowie bei jüdischen Gemeinschaften, die selbst in Momenten des Feierns Schutz suchen müssen.
Chanukka steht für Licht – und dieses Licht verpflichtet uns, der Dunkelheit nicht auszuweichen, sondern ihr entschlossen entgegenzutreten.
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