Psych3d3licX

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@Psych3d3licX

AI Producer, Musician, Songwriter Dystopian Artist, Satirist Music between madness, system critique & self-destruction. #ArtWithSubstance, #ProtestMusic

Bad Windsheim Katılım Şubat 2025
49 Takip Edilen38 Takipçiler
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Psych3d3licX
Psych3d3licX@Psych3d3licX·
🎵 Psych3d3licX – Music producer, songwriter, and system-critical artist. This is where songs are created to expose injustice, question power structures, and resist through beats, lyrics, and attitude. Art as a mirror, critique as a weapon, truth as a foundation — 1/4
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Systemkritik.org
Systemkritik.org@SystemkritikORG·
Heute nicht ganz so aktiv hier, am Musik erstellen für das Partnerprojekt @Psych3d3licX ;) Album Remake in Arbeit: Systemfeind (Akustikversion) Erscheint nach der Fertigstellung in allen üblichen Stores. Einfach den Musiker-Account im Auge behalten.
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Psych3d3licX
Psych3d3licX@Psych3d3licX·
Neue #AkustikRock-Songs vorerst auf TikTok @psych3d3lic2" target="_blank" rel="nofollow noopener">tiktok.com/@psych3d3lic2 Nach Vervollständigung aller 35 Titel erfolgt der #Release in allen anderen Stores. Album: "Systemfeind (Akustik)" ist also in Arbeit!
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Hanfverband
Hanfverband@hanfverband·
In einer Charge blau eingefärbtes Hasch wurde in Amsterdam ein neues/altes synthetisches Cannabinoid MDMB-IPINACA nachgewiesen. Passt bloß auf, das gepanschte Zeug ist vermutlich auch schon bei uns im Umlauf! Details hier (leider nur Holländisch): cannabisindustrie.nl/synthetische-c…
Hanfverband tweet media
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Mel Aura
Mel Aura@mel__aura·
Schlechtester Kanzler aller Zeiten!
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Matthias Deiss
Matthias Deiss@MatthiasDeiss·
Pfiffe und Buhrufe für den Bundeskanzler beim DGB-Bundeskongress, als Merz die Notwendigkeit der geplanten Rentenreform erklärt.
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Psych3d3licX
Psych3d3licX@Psych3d3licX·
When Nothing Was Left “When Nothing Was Left” is a dystopian industrial-rock warning about a world pushed into ruin by international war, political manipulation, mass obedience, and the normalization of cruelty. #Single #Song #Release
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Psych3d3licX
Psych3d3licX@Psych3d3licX·
@Markus_Soeder Nach der Aussage könnte er direkt sagen: "Scheißt auf die Armen!" Das wäre dann wenigstens ehrlich gewesen.
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Markus Söder
Markus Söder@Markus_Soeder·
Selbstverständlich muss der Staat helfen, wenn jemand in Not gerät. Dafür ist der Sozialstaat da. Es braucht aber auch Anreize, wieder in Arbeit zu kommen und selbst für den Lebensunterhalt zu sorgen. Da gibt es noch Potenzial. Steuererhöhungen sind dagegen kein Sparen – und sie haben langfristig noch nie zum Erfolg geführt. Wir dürfen insbesondere Handwerk, Mittelstand und Automobilindustrie nicht weiter schwächen. Sie sind das Rückgrat des Wohlstands in Deutschland.
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Jugendrichter Müller i.R.
Jugendrichter Müller i.R.@Richter_Mueller·
@NiemaMovassat @UlrichSchneider Danke für diesen Post . Auch ich kann soviel Dummheit der Linken , Grünen und SPD nicht verstehen. Ich glaube nicht, dass ich nochmal, wie vor der 2025 , für die Linken aufrufe. Sie lassen einfach Hunderttausende von Menschen auf X im Stich Auch die Legalisierungsbewegung.L.G
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Niema Movassat
Niema Movassat@NiemaMovassat·
Alles was @UlrichSchneider hier schreibt. Mein Kopfschütteln angesichts dieser Entscheidung von Fraktion und Partei von Die Linke wird immer größer. Wieso man im Gleichklang mit der Regierungspartei SPD und der Konkurrentin der Grünen agiert, setzt dem ganzen die Krone auf.
Ulrich Schneider@UlrichSchneider

@LINKEPELLI @inesschwerdtner @dielinkebt Die Linke hat mit #WirVerlassenX vor allem Follower und potentielle Follower in 6-stelliger Zahl abgehängt und die wichtigste Kurznachrichtenplattform komplett frei gegeben für die politische Konkurrenz von Rechts. Fällt mir nichts mehr zu ein.

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Systemkritik.org
Systemkritik.org@SystemkritikORG·
DAS NORMALE LEBEN ZURÜCKHOLEN Es gibt einen Punkt, an dem eine Gesellschaft nicht mehr gespalten ist, weil Menschen zu viel fühlen. Sie ist gespalten, weil sie zu lange gezwungen wurde, das Falsche zu ertragen. Zu lange wurde den Menschen gesagt, sie müssten sich nur mehr anstrengen, während Mieten steigen, Löhne nicht reichen, Pflege zerbricht, Bildung vererbt wird, Arzttermine zur Geduldsprobe werden und ein normales Leben für viele zur Rechnung mit offenem Ende geworden ist. Zu lange wurde Wut gegeneinander gelenkt. Mieter gegen Eigentümer. Arbeiter gegen Erwerbslose. Junge gegen Alte. Stadt gegen Land. Ost gegen West. Angestellte gegen Selbstständige. Einheimische gegen Zugewanderte. Menschen mit wenig gegen Menschen mit noch weniger. Und während unten gestritten wird, wer zu viel bekommt, wird oben längst entschieden, wer immer gewinnt. Das ist der eigentliche Bruch in dieser Gesellschaft. Nicht der Streit am Küchentisch. Nicht die Wut im Kommentarbereich. Nicht das Misstrauen zwischen Nachbarn. Nicht die Erschöpfung der Menschen, die jeden Monat neu rechnen müssen. Der Bruch liegt dort, wo das Leben der Mehrheit zur Verfügungsmasse gemacht wurde. Wohnen als Anlageprodukt. Gesundheit als Kostenstelle. Pflege als Marktsegment. Bildung als Standortfaktor. Arbeit als Verschleißmaterial. Energie als Preisschock. Zeit als Luxusgut. Sicherheit als Privileg. Würde als Formularfrage. Das ist kein Naturgesetz. Das ist organisiert. Und was organisiert wurde, kann anders organisiert werden. Eine Gesellschaft ist nicht normal, wenn Menschen mit Vollzeitjob Angst vor der nächsten Nebenkostenabrechnung haben. Eine Gesellschaft ist nicht normal, wenn alte Menschen gepflegt werden müssen, aber Pflegekräfte selbst kaputtgehen. Eine Gesellschaft ist nicht normal, wenn Kinder je nach Elternhaus unterschiedliche Zukunft bekommen. Eine Gesellschaft ist nicht normal, wenn Krankenhäuser funktionieren sollen wie Unternehmen, aber Menschen dort nicht als Kunden, sondern als Verwundbare ankommen. Eine Gesellschaft ist nicht normal, wenn Arbeit zwar überall beschworen wird, aber diejenigen, die sie leisten, ständig beweisen müssen, dass sie nicht zu teuer sind. Eine Gesellschaft ist nicht normal, wenn öffentliche Infrastruktur verfällt, während private Renditen als unantastbar gelten. Normal wäre etwas anderes. Normal wäre, dass ein Mensch, der arbeitet, leben kann. Normal wäre, dass Wohnen kein Spekulationsobjekt ist, sondern ein Grundrecht des Alltags. Normal wäre, dass Krankheit nicht arm macht. Normal wäre, dass Pflege nicht von Überforderung lebt. Normal wäre, dass Kinder nicht mit der sozialen Position ihrer Eltern verurteilt werden. Normal wäre, dass Energie, Wasser, Wärme, Mobilität, Gesundheit und Bildung nicht zuerst als Geschäftsfelder betrachtet werden, sondern als Grundlagen eines zivilisierten Lebens. Normal wäre, dass Eigentum Verantwortung trägt, wenn es über das Leben anderer entscheidet. Normal wäre, dass wirtschaftliche Macht demokratisch begrenzt wird, sobald sie gesellschaftliche Abhängigkeit erzeugt. Normal wäre, dass niemand Angst vor dem Absturz haben muss, nur weil er krank wird, alt wird, arbeitslos wird, Kinder bekommt oder in einer Krise nicht mehr funktioniert. Das ist kein Extremismus. Das ist die Rückkehr zur Vernunft. Der eigentliche Extremismus liegt dort, wo man Menschen erklärt, sie müssten ihre Existenzunsicherheit akzeptieren, damit Märkte beruhigt bleiben. Der eigentliche Extremismus liegt dort, wo Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Der eigentliche Extremismus liegt dort, wo der Staat hart gegen Arme auftritt, aber weich gegenüber organisierter wirtschaftlicher Macht. Der eigentliche Extremismus liegt dort, wo man Bürgerinnen und Bürger zur Disziplin erzieht, während große Vermögen, Konzerne und Lobbyinteressen als sensible Gesprächspartner behandelt werden. Diese Gesellschaft braucht keine neue Kälte. Sie braucht eine neue Selbstverständlichkeit. Die Selbstverständlichkeit, dass das Gemeinwesen zuerst den Menschen dient, nicht den Bilanzen. Die Selbstverständlichkeit, dass Demokratie nicht am Werkstor endet. Die Selbstverständlichkeit, dass öffentliche Daseinsvorsorge nicht verkauft, ausgedünnt und anschließend als unbezahlbar beklagt wird. Die Selbstverständlichkeit, dass die Würde des Menschen nicht davon abhängt, ob sie sich rechnet. Viele Menschen spüren längst, dass etwas grundsätzlich falsch läuft. Sie nennen es unterschiedlich. Die einen nennen es Ungerechtigkeit. Andere nennen es Abstieg. Andere nennen es Kontrollverlust. Andere nennen es Ausverkauf. Andere nennen es Verrat. Andere nennen es Systemversagen. Vielleicht reden sie politisch nicht gleich. Vielleicht wählen sie nicht gleich. Vielleicht misstrauen sie einander. Vielleicht haben sie gelernt, sich gegenseitig als Problem zu betrachten. Aber unter der Oberfläche liegt oft dieselbe Erfahrung: Man arbeitet, aber kommt nicht voran. Man zahlt, aber bekommt weniger zurück. Man hält sich an Regeln, aber andere schreiben sie zu ihrem Vorteil. Man soll verzichten, aber sieht nicht, dass oben verzichtet wird. Man soll ruhig bleiben, während das eigene Leben enger wird. Diese Wut ist nicht wertlos. Sie ist ein Signal. Sie darf nur nicht länger nach unten treten. Sie muss nach oben blicken. Nicht auf den Nachbarn, der Bürgergeld bekommt. Nicht auf die Kollegin, die krankgeschrieben ist. Nicht auf den Rentner, der Unterstützung braucht. Nicht auf die Familie, die neu in dieses Land gekommen ist. Nicht auf den kleinen Betrieb, der selbst unter Kosten, Bürokratie und Marktdruck ächzt. Nicht auf den Arbeiter, der keine Kraft mehr hat. Nicht auf die junge Generation, die keine Wohnung findet. Nicht auf die alte Generation, die Angst vor Pflegebedürftigkeit hat. Der Konflikt verläuft nicht zwischen Menschen, die ein normales Leben wollen. Er verläuft zwischen einer Gesellschaft, die leben muss, und Interessen, die aus dieser Abhängigkeit Gewinn ziehen. Das muss der Ausgangspunkt sein. Nicht moralische Belehrung. Nicht Parteiritual. Nicht Lagerstolz. Nicht symbolische Überlegenheit. Nicht die ewige Sortierung in gute und schlechte Bürger. Sondern die einfache Frage: Wer trägt die Last? Wer zieht den Nutzen? Wer entscheidet? Wer zahlt? Wer wird geschützt? Wer wird geopfert? Daran erkennt man die Wahrheit einer Ordnung. Nicht an ihren Sonntagsreden. Wenn Arbeit angeblich das Land trägt, dann muss Arbeit auch Macht haben. Wenn Familien angeblich wichtig sind, dann dürfen sie nicht an Mieten, Kitas, Schulen und Pflege zerbrechen. Wenn Leistung zählen soll, dann darf Vermögen ohne Arbeit nicht heiliger sein als Arbeit ohne Vermögen. Wenn Freiheit ernst gemeint ist, dann darf sie nicht nur die Freiheit der Starken sein, Preise zu setzen, Löhne zu drücken, Standorte zu verlagern und Risiken abzuwälzen. Freiheit ohne soziale Sicherheit ist für viele nur die Freiheit, unterzugehen. Eine freie Gesellschaft braucht materielle Grundlage. Ein Mensch ist nicht frei, wenn er jede Zumutung schlucken muss, weil sonst die Miete nicht bezahlt werden kann. Ein Mensch ist nicht frei, wenn Krankheit zur wirtschaftlichen Bedrohung wird. Ein Mensch ist nicht frei, wenn Bildung, Mobilität und digitale Teilhabe vom Geldbeutel abhängen. Ein Mensch ist nicht frei, wenn er politisch wählen darf, aber wirtschaftlich dauerhaft ausgeliefert bleibt. Darum reicht es nicht, nur über Haltung zu sprechen. Es geht um Macht. Um Eigentum dort, wo es andere abhängig macht. Um Arbeit dort, wo sie Wert schafft. Um Infrastruktur dort, wo sie alle brauchen. Um öffentliche Kontrolle dort, wo private Interessen die Grundlagen des Lebens bestimmen. Um demokratische Verantwortung dort, wo heute zu oft Renditelogik regiert. Das heißt nicht: ein grauer Staat, der alles befiehlt. Es heißt: eine Gesellschaft, die sich ihre Grundlagen nicht aus der Hand nehmen lässt. Es heißt nicht: Gleichmacherei. Es heißt: niemand soll erniedrigt werden, damit andere übermäßig profitieren. Es heißt nicht: Misstrauen gegen jeden Betrieb, jede Selbstständigkeit, jede Initiative. Es heißt: wirtschaftliche Tätigkeit muss dem Leben dienen, nicht das Leben der wirtschaftlichen Tätigkeit. Es heißt nicht: Bevormundung. Es heißt: Befreiung von der Angst, dass ein falscher Monat, eine Krankheit, eine Kündigung oder eine Rechnung das Leben zerstört. Eine soziale Ordnung, die diesen Namen verdient, beginnt mit einfachen Grundsätzen: Wohnen muss dem Gebrauch dienen, nicht der Verwertung. Gesundheit muss nach Bedarf organisiert werden, nicht nach Profitfähigkeit. Pflege muss menschlich möglich sein, für Gepflegte und Pflegende. Bildung muss ein öffentliches Versprechen sein, keine private Startvorteilsmaschine. Energie und Wasser gehören unter besondere demokratische Verantwortung, weil niemand ohne sie leben kann. Mobilität muss Teilhabe ermöglichen, nicht soziale Sortierung vertiefen. Arbeit muss so bezahlt, abgesichert und organisiert sein, dass Menschen nicht daran zerbrechen. Steuern und Abgaben müssen dort stärker greifen, wo Macht, Vermögen und leistungslose Gewinne sitzen, nicht dort, wo ohnehin jeder Euro gebraucht wird. Der Staat darf nicht der Hausmeister der Märkte sein. Er muss Werkzeug der Bürgerinnen und Bürger sein. Nicht als Überwachungsapparat. Nicht als Befehlssystem. Nicht als ideologische Maschine. Nicht als Ersatz für das Leben. Sondern als demokratische Gegenmacht gegen jene Kräfte, die zu groß geworden sind, um freiwillig Maß zu halten. Denn genau das ist der Punkt: Macht hält selten von selbst Maß. Wohnkonzerne halten nicht aus Mitgefühl Maß. Energiekonzerne halten nicht aus Einsicht Maß. Finanzmärkte halten nicht aus sozialer Verantwortung Maß. Private Gesundheitslogik hält nicht aus Menschlichkeit Maß. Lobbystrukturen halten nicht aus demokratischer Bescheidenheit Maß. Macht braucht Grenzen. Und diese Grenzen müssen von der Gesellschaft gesetzt werden. Das ist keine romantische Idee. Das ist nüchterne Notwendigkeit. Wer die Gesellschaft zusammenhalten will, darf nicht nur gegen Spaltung reden. Er muss die Ursachen der Spaltung angreifen. Menschen spalten sich nicht im luftleeren Raum. Sie spalten sich, wenn sie das Gefühl haben, dass es für sie enger wird. Sie spalten sich, wenn sie nur noch Konkurrenz erleben. Sie spalten sich, wenn sie um Wohnungen, Termine, Löhne, Anerkennung, Sicherheit und Zukunft kämpfen müssen. Sie spalten sich, wenn der Alltag zum Verteilungskampf von unten wird. Eine Gesellschaft, die ständig Knappheit produziert, produziert Misstrauen. Eine Gesellschaft, die öffentliche Sicherheit abbaut, produziert Härte. Eine Gesellschaft, die Menschen gegeneinander in Stellung bringt, darf sich über Wut nicht wundern. Darum ist soziale Politik keine Wohltätigkeit. Sie ist Friedenspolitik im Inneren. Sie ist Demokratieschutz im Alltag. Sie ist der Unterschied zwischen Bürgern, die einander als Mitmenschen begegnen, und Bürgern, die einander als Bedrohung wahrnehmen. Wer Spaltung bekämpfen will, muss den Druck aus dem Leben nehmen. Bezahlbare Wohnungen statt Konkurrenz um jeden Quadratmeter. Gute Löhne statt Misstrauen gegen Transferempfänger. Starke Renten statt Generationenkampf. Gute Schulen statt Herkunftslotterie. Verlässliche Pflege statt familiärer Erschöpfung. Öffentliche Infrastruktur statt privater Ausweichlösungen für die, die es sich leisten können. Daseinsvorsorge statt Marktpanik. Das ist der Kern. Nicht links gegen rechts. Unten gegen oben ist zu einfach, wenn es nur Parole bleibt. Aber unten gemeinsam gegen eine Ordnung, die Menschen vereinzelt, erschöpft und gegeneinander treibt: Das ist notwendig. Der Handwerker, der an Abgaben und Auftragsdruck verzweifelt. Die Verkäuferin, die trotz Arbeit kaum Rücklagen hat. Der Krankenpfleger, der am Limit arbeitet. Die Rentnerin, die ihre Heizung runterdreht. Der junge Mensch, der keine Wohnung findet. Der Selbstständige, der von Konzernen und Plattformen abhängig wird. Die Familie, die zwischen Kita, Pflege, Arbeit und Rechnungen zerrieben wird. Der Erwerbslose, der zum Sündenbock gemacht wird. Der Mieter, der bei jeder Modernisierung Angst bekommt. Der Patient, der monatelang wartet. Der Beschäftigte, der spürt, dass seine Lebenszeit billiger behandelt wird als Kapital. Das sind keine getrennten Geschichten. Das ist dieselbe Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln. Eine Gesellschaft, die ihre Menschen ernst nimmt, muss daraus Konsequenzen ziehen. Sie muss sagen: Bestimmte Dinge gehören nicht in die Logik maximaler Rendite. Nicht, weil Gewinn grundsätzlich verboten wäre. Sondern weil manche Bereiche zu wichtig sind, um sie der stärksten Zahlungsfähigkeit zu überlassen. Niemand soll am Wohnungsmarkt gedemütigt werden. Niemand soll im Gesundheitssystem aussortiert werden. Niemand soll in der Pflege verwaltet werden wie ein Kostenrisiko. Niemand soll Bildung als Erbschaftsersatz erleben. Niemand soll für Grundbedürfnisse erpressbar sein. Das ist die Grenze. Und diese Grenze muss politisch gezogen werden. Nicht irgendwann. Nicht nach der nächsten Krise. Nicht nach der nächsten Kommission. Nicht nach der nächsten Talkshow. Nicht nachdem wieder erklärt wurde, warum alles leider kompliziert ist. Kompliziert ist vieles. Aber die Richtung ist klar. Mehr demokratische Kontrolle über das, was alle brauchen. Mehr Schutz für Menschen, die vom eigenen Einkommen leben. Mehr Verantwortung für Eigentum, das gesellschaftliche Macht erzeugt. Mehr öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Pflege, Energie und Wohnen. Mehr Absicherung gegen Absturz. Mehr Verteilungsgerechtigkeit. Mehr Mut, Macht beim Namen zu nennen. Weniger Erpressbarkeit. Weniger Angst. Weniger Markt dort, wo Menschen keine Wahl haben. Weniger Profitlogik dort, wo Abhängigkeit besteht. Weniger Spaltung durch künstliche Knappheit. Weniger politische Feigheit vor großen Interessen. Das ist kein Traum von gestern. Das ist die Bedingung für morgen. Denn wenn die demokratische Gesellschaft nicht beweist, dass sie das Leben der Mehrheit schützen kann, werden andere die Wut einsammeln. Dann wird die Wut wieder nach unten gelenkt. Gegen Schwächere. Gegen Minderheiten. Gegen Fremde. Gegen Nachbarn. Gegen Menschen, die selbst nichts entscheiden. Dann wird aus berechtigter Wut falsche Härte. Dann wird aus sozialer Angst autoritäre Sehnsucht. Dann wird aus Ohnmacht Verachtung. Das darf nicht passieren. Eine gerechte Gesellschaft entsteht nicht durch Hass. Sie entsteht durch Klarheit. Klarheit darüber, dass Bürgerinnen und Bürger mehr sind als Steuerzahler, Arbeitskräfte, Konsumenten, Patienten, Mieter oder Kostenfaktoren. Klarheit darüber, dass Demokratie mehr sein muss als ein Wahltermin. Klarheit darüber, dass die Wirtschaft kein Naturereignis ist, sondern gestaltet wird. Klarheit darüber, dass Würde nicht privatisiert werden darf. Klarheit darüber, dass ein reiches Land nicht glaubwürdig Armut verwaltet, Pflegenotstand beklagt, Bildungsungleichheit hinnimmt und Wohnungsnot organisiert, während es gleichzeitig so tut, als sei für die Grundlagen des Lebens nie genug da. Es ist genug da. Die Frage ist, wofür. Für Rendite oder für Sicherheit. Für Spekulation oder für Wohnen. Für Bürokratie gegen Arme oder Kontrolle großer Macht. Für Standortparolen oder Lebensqualität. Für Symbolpolitik oder echte Entlastung. Für Spaltung oder Zusammenhalt. Eine Gesellschaft muss sich entscheiden, was sie normal findet. Normal darf nicht sein, dass Millionen Menschen funktionieren, bis sie nicht mehr können. Normal darf nicht sein, dass soziale Rechte immer unter Finanzierungsvorbehalt stehen, während wirtschaftliche Interessen als Sachzwang auftreten. Normal darf nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger gegeneinander ausgespielt werden, damit niemand fragt, warum die eigentlichen Machtzentren so selten verlieren. Normal muss sein, dass das Leben Vorrang hat. Vor Profit. Vor Standortgerede. Vor Lobbydruck. Vor Besitzstandsmacht. Vor der kalten Logik, die Menschen nur noch als Kosten, Risiken und Kennzahlen sieht. Das ist der einfache Satz, um den sich alles dreht: Das Leben der Mehrheit ist wichtiger als der Vorteil weniger. Wer das radikal findet, sollte erklären, warum das Gegenteil vernünftig sein soll. Warum soll eine Gesellschaft akzeptieren, dass Grundbedürfnisse zur Ware werden? Warum soll sie hinnehmen, dass Angst ein Geschäftsmodell ist? Warum soll sie glauben, Freiheit bestehe darin, allein gegen übermächtige Strukturen zu kämpfen? Warum soll sie zulassen, dass demokratisch gewählte Politik vor wirtschaftlicher Macht kleiner auftritt als vor einfachen Bürgern? Warum soll sie weiter so tun, als sei soziale Sicherheit ein Geschenk, obwohl sie die Grundlage jeder stabilen Demokratie ist? Wir brauchen keine Gesellschaft, in der alle gleich leben müssen. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der niemand klein gemacht wird. Wir brauchen keine Zwangseinheit. Wir brauchen gemeinsame Grundlagen. Wir brauchen keinen autoritären Staat. Wir brauchen einen demokratischen Staat, der stark genug ist, die Schwachen zu schützen und die Mächtigen zu begrenzen. Wir brauchen keine neue Ideologie für alte Apparate. Wir brauchen eine neue Selbstverständlichkeit des Gemeinsamen. Eine Ordnung, in der Arbeit zählt. In der Wohnen sicher ist. In der Gesundheit nicht vom Konto abhängt. In der Pflege menschlich bleibt. In der Bildung nicht Herkunft entscheidet. In der Energie und Wasser nicht zur Spekulationsfläche werden. In der Alter nicht Absturz bedeutet. In der Kinder nicht als Armutsrisiko gelten. In der öffentliche Güter wieder öffentlich gedacht werden. In der Demokratie auch dort ankommt, wo Menschen heute nur Abhängigkeit spüren. Das ist kein ferner Entwurf. Das ist das Minimum einer anständigen Gesellschaft. Und vielleicht liegt genau darin die eigentliche Kraft: Nicht in großen Worten. Nicht in Fahnen. Nicht in alten Namen. Nicht in Lagern. Sondern in der schlichten Zumutung, dass ein normales Leben für alle möglich sein muss. Für die, die morgens früh rausmüssen. Für die, die nachts Schichten arbeiten. Für die, die Kinder großziehen. Für die, die Angehörige pflegen. Für die, die krank geworden sind. Für die, die alt geworden sind. Für die, die neu anfangen müssen. Für die, die nie viel hatten. Für die, die immer gearbeitet haben und trotzdem kaum Luft bekommen. Für die, die sich nicht mehr vertreten fühlen. Für die, die wütend sind, aber noch nicht wissen, wohin mit dieser Wut. Diese Wut darf nicht länger Brennstoff für Spaltung sein. Sie muss zur Kraft werden, die das Gemeinsame zurückholt. Nicht gegen den kleinen Nachbarn. Nicht gegen die Schwachen. Nicht gegen diejenigen, die ebenfalls kämpfen. Sondern gegen die Verhältnisse, die Menschen klein halten, abhängig machen und gegeneinander treiben. Eine Gesellschaft ist stark, wenn sie ihre Grundlagen gemeinsam schützt. Eine Demokratie ist stark, wenn sie wirtschaftliche Macht nicht fürchtet. Ein Staat ist legitim, wenn er den Alltag der Mehrheit verteidigt. Und ein Gemeinwesen ist gesund, wenn niemand betteln muss für das, was ein würdiges Leben überhaupt erst möglich macht. Das normale Leben muss zurückgeholt werden. Nicht als Bitte. Als Anspruch. Als Recht. Als demokratische Grenze. Als soziale Selbstverteidigung. Denn eine Gesellschaft, die alles dem Markt überlässt, verliert irgendwann sich selbst. Eine Gesellschaft, die das Gemeinsame schützt, gewinnt mehr als Sicherheit. Sie gewinnt Vertrauen zurück. Und Vertrauen ist das, was diesem Land am gründlichsten entzogen wurde. Nicht durch die Menschen unten. Sondern durch eine Ordnung, die ihnen zu lange erklärt hat, sie seien allein. Sie sind nicht allein. Sie wurden nur getrennt. Jetzt geht es darum, die Verbindung wiederherzustellen. Nicht sentimental. Nicht naiv. Sondern klar, sozial, demokratisch und unnachgiebig. Das Leben gehört nicht den Märkten. Der Staat gehört nicht den Lobbys. Die Zukunft gehört nicht denen, die sie sich leisten können. Diese Gesellschaft gehört denen, die sie tragen. Und sie haben jedes Recht, sie zurückzuverlangen. #Abkassieren #Belastungsprämie #Bioquote #CO2Kosten #EigentumVerpflichtet #Energiepolitik #FossileAbhaengigkeit #FossileKostenfalle #Gebaeudeenergiegesetz #GEG #Heizen #Heizungsgesetz #Heizkosten #Kostenabwaelzung #Mietenwahnsinn #Mieterschutz #Nebenkostenexplosion #Oelheizung #Gasheizung #Renditepolitik #Vermieterhaftung #Waermepumpe #Waermewende #Wohnraumkrise #Systemkritik
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including Article 5 of the German Basic Law, Article 11 of the Charter of Fundamental Rights of the European Union, and, where applicable, the First Amendment to the United States Constitution. © 2025–2026 Psych3d3licX 4/4
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⚖️ Disclaimer: These works are artistic expressions and may contain satire, exaggeration, provocation, and social critique. They are created within the framework of freedom of expression and artistic freedom, 3/4
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