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@_stolli
automate the world with robots 🤖
München, Bayern Katılım Ekim 2025
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Wäre ich Direktor einer Schule, müssten die Schüler verpflichten „The Bitcoin Standard“ von @saifedean lesen.
#Bitcoin
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When a Google employee dies, the company offers one of the most generous safety nets in corporate America. A spouse receives 50% of the salary for 10 years, plus all vested stock.
Children get $1,000 per month until age 19 (or longer if they're full-time students), and the benefit applies even to new hires.
Google makes one thing clear family security isn't a perk it's a responsibility
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Heute meine Kfz Versicherung mit Vollkasko gewechselt.
HUK Coburg hat erhöht, also Sonderkündigungsrecht genutzt.
Über Check24 verglichen, Preise aktuell einfach brutal.
Bin jetzt bei der Allianz Direkt. Etwas günstiger, mit Rabattschutz und freier Werkstattwahl.
Gefühlt geht gerade alles nach oben, Reparaturen und Ersatzteile werden immer teurer, das zahlen wir alle.
Wie sieht es bei euch aus, auch so gestiegen oder noch alles entspannt?
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Hey @ScalableCapDACH !
Wäre super, wenn man entweder bei ETF-Sparplänen das neue Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto angeben könnte oder Daueraufträge vom Tagesgeld auf das Verrechnungskonto anlegen könnte.
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@Mattisamazing33 I enjoy following your journey. There are far too few adventure bike riders who share this.
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Das letzte Mal, als gleichzeitig die Jobs einbrachen und die Energiepreise explodierten, war in den 1970ern. Das Jahrzehnt endete mit zweistelliger Inflation, Massenarbeitslosigkeit und einer verlorenen Generation von Sparern.
Gestern, am 6. März 2026, liefert ein einziger Tag exakt diese Kombination. In Echtzeit.
Was passiert ist:
Die US-Wirtschaft hat im Februar 92.000 Jobs verloren. Erwartet wurden plus 59.000. Es ist der dritte Monat mit Jobverlusten in den letzten fünf Monaten. Und der Dezember wurde nachträglich von plus 48.000 auf minus 17.000 korrigiert. Seit April 2025 hat die US-Wirtschaft unter dem Strich netto 19.000 Stellen abgebaut. Nicht aufgebaut. Abgebaut. Die Arbeitslosenquote ist auf 4,4% gestiegen, den höchsten Stand seit Ende 2021.
Gleichzeitig explodiert die Angebotsseite:
Der Ölpreis (WTI) hat die Woche bei 90,90 Dollar geschlossen. Plus 35,6% in einer einzigen Woche. Das ist der größte Wochenanstieg seit Beginn des Öl-Futures-Handels 1983. Brent steht bei 92,69 Dollar. Europäisches Gas (der TTF-Referenzpreis) ist bis zu 48% gestiegen, auf den höchsten Stand seit 2023. Und Katars staatlicher Energiekonzern hat die LNG-Produktion in Ras Laffan komplett gestoppt, nachdem iranische Drohnen die Anlage getroffen haben. Diese eine Anlage liefert 20% des weltweiten Flüssiggases.
Warum die Energiepreise nicht einfach wieder fallen:
Die Straße von Hormus, die wichtigste Schifffahrtsroute der Welt für Öl und Gas, ist de facto geschlossen. Nicht weil Iran eine Seeblockade verhängt hat, sondern weil die Versicherungen die Kriegsrisikodeckung für Schiffe in der Region gestrichen haben. Kein Versicherer, kein Tanker. Der Tankerverkehr ist praktisch zum Stillstand gekommen. Durch diese Meerenge fließen normalerweise rund 20% des weltweiten Öls und ein Fünftel des globalen LNG-Handels.
Europas Gasspeicher sind nur zu 30% gefüllt. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt noch 40%. Goldman Sachs warnt, dass die europäischen Gaspreise um weitere 130% steigen könnten, wenn die Lage anhält, zurück auf das Niveau der Energiekrise 2022.
Was das für die Inflation bedeutet:
Laut einer aktuellen Fed-Studie treibt jeder Anstieg des Ölpreises um 10 Dollar die Inflation um rund 0,2 Prozentpunkte nach oben. Der IWF bestätigt heute eine ähnliche Größenordnung. Öl ist seit Jahresbeginn von etwa 55 auf über 90 Dollar gestiegen. Das allein impliziert rund 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte zusätzlichen Inflationsdruck.
Konkret: Bei einem Ölpreis von 95 Dollar pro Barrel rechnen Analysten mit einer US-Inflation von rund 3,2%. Bei 110 Dollar mit 3,5%. Bei 130 Dollar mit 3,9%. Und bei 150 Dollar mit 4,3%.
Katars Energieminister hat heute gesagt, der Ölpreis könne in den kommenden Wochen 150 Dollar erreichen, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Sein Wortlaut: Das könne die Weltwirtschaft zum Einsturz bringen.
Die Fed sitzt in der Falle:
Normalerweise senkt die Notenbank die Zinsen, wenn der Arbeitsmarkt schwächelt. Billigeres Geld, mehr Investitionen, mehr Jobs. Aber das funktioniert nur, wenn die Inflation unter Kontrolle ist. Genau das ist sie nicht. Die Löhne stiegen im Februar um 0,4% zum Vormonat und 3,8% zum Vorjahr, beides über der Prognose. Der Ölpreis treibt die Preise nach oben. Die Fed kann die Zinsen nicht senken, ohne die Inflation weiter anzuheizen. Und sie kann sie nicht erhöhen, ohne den ohnehin schwachen Arbeitsmarkt endgültig abzuwürgen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed bei ihrer Sitzung am 17. März die Zinsen unverändert lässt: 95,5%.
Mohamed El-Erian, Chefberater von Allianz und einer der einflussreichsten Makroökonomen der Welt, bringt es auf den Punkt: Je länger der Konflikt dauert und je weiter er sich ausbreitet, desto stagflationärer wird es für die Weltwirtschaft.
Was Stagflation heißt: Die Wirtschaft stagniert, während die Preise steigen. Es ist das Szenario, das Notenbanken am meisten fürchten, weil sie kein Werkzeug haben, das beides gleichzeitig löst.
Was das für dich als Anleger und Sparer bedeutet:
Die Märkte haben heute reagiert. Der Dow hat 800 Punkte verloren. Der S&P 500 ist 1,6% gefallen. Und das ist erst die Reaktion auf Tag sieben des Konflikts. In Europa ziehen BASF und ThyssenKrupp Preisangebote zurück, weil sie ihre Energiekosten nicht mehr kalkulieren können. Die größten Industrieunternehmen des Kontinents fahren auf Sicht.
Gold steht über 5.000 Dollar. Die Anleiherenditen steigen trotz schwacher Jobdaten, weil die Inflationsangst die Rezessionsangst überwiegt. Und der Einzelhandel in den USA hat im Januar weniger umgesetzt als erwartet. Der Konsum, der 70% der US-Wirtschaft ausmacht, zeigt Risse.
In den 1970ern hat die Kombination aus Ölschock und geldpolitischer Hilflosigkeit ein ganzes Jahrzehnt geprägt. Die Fed musste die Zinsen am Ende auf über 20% anheben, um die Inflation zu brechen. Der Preis dafür war die tiefste Rezession seit der Großen Depression.
Die mechanische Parallele zu heute ist da. Jobs brechen ein. Energie explodiert. Die Notenbank kann weder vorwärts noch zurück. Ob sich die Geschichte wiederholt, hängt jetzt von einer einzigen Variable ab: Wie lange die Straße von Hormus geschlossen bleibt.
Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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