
Liebe Freunde auf der üblen Plattform X. Folgendes Urteil erging über mich und den Kurier vom österreichischen Presserat. Ich möchte euch diese wichtige Information nicht vorenthalten und veröffentliche es zur Gänze. Nur damit alle hier wissen, wie in diesem Land Journalismus betrieben werden muss, um nicht Opfer eines Schulspruches oder einer Zurechtweisung zu werden.
Der Senat 2 des Presserats befasste sich aufgrund von Mitteilungen mehrerer Leserinnen und Leser mit dem Artikel „Wiens Problem mit den ‚Saubartln‘“, erschienen am 22.03.2026 auf Seite 15 der Tageszeitung „Kurier“. Im Artikel wird über das Problem der Vermüllung in Wien berichtet, wobei auch „der streitbare Soziologe und Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier“ zu Wort kommt.
Ihm zufolge gehe ein Art Riss durch die Wiener Jugend, was Umgang mit Müll und die Sensibilität betreffe. Ober- und Mittelschicht seien ordentlicher denn je, man müsse sich nur „die adretten Jugendlichen mit Ralph-Lauren-T-Shirt, Jeans von Weekday und ihren New-BallanceSneakern“ ansehen. Diese Gruppe wolle nicht mit Grenzüberschreitungen auffallen, „[a]nders als die migrantisch geprägten Milieus aus der Vorstadt, die das ‚Regel-Brechen‘ quasi in ihrer DNA hätten.“ Ordnung sei für sie immer eine Herausforderung und müsse in Unordnung verwandelt werden, und Umwelt- und Klimaschutz sei für die urbanen Unterschichtmilieus völlig uninteressant.
Für die Vermüllung des öffentlichen Raumes beschere dies aber auch ein Problem, das gerne unter den Tisch gekehrt werde, nämlich den Faktor Migration. Wenn jemand aus Syrien nach Wien komme, lerne er hier zum ersten Mal die Mülltrennung kennen. Man könne die Kulturdifferenz zwischen arabischem Raum und Europa nicht leugnen, und hier müsse man ansetzen, um Vermüllungsphänomene zu bekämpfen.
Mehrere Leserinnen und Leser haben den Artikel als schockierend und fremdenfeindlich kritisiert, da zunächst ausgeführt werde, wie sauber und adrett die heutige österreichische Jungend sei und dem die „migrantisch geprägten Milieus aus der Vorstadt“ gegenübergestellt werden, „die das ‚Regel‘ brechen quasi in ihrer DNA hätten.“ Dadurch werde suggeriert, für Müll auf der Straße wären nur Personen mit Migrationshintergrund verantwortlich, und die Behauptung, eine bestimmte Bevölkerungsgruppe hätte regelwidriges Verhalten in ihrer DNA, sei rassistisch.
Nach Meinung des Senats besteht in diesem Fall noch kein Grund für die Einleitung eines Verfahrens, da mit dem Soziologen und Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier ein Experte befragt wurde und es sich bei den potentiell diskriminierenden Passagen lediglich um seine Äußerungen handelt, die im Artikel auch als solche ausgewiesen sind.
Allerdings wäre es nach Ansicht des Senats besser gewesen, die Aussagen Heinzelmaiers besser zu kontextualisieren, etwa indem auch auf seine allgemein harten Ansichten zur Migration – in der er immerhin einen Faktor für das Problem sieht – hingewiesen wird, anstatt ihn bloß unspezifisch als „streitbar“ zu bezeichnen. Darüber hinaus stellt sich auch die Frage, inwieweit die Äußerungen Heinzelmaiers mit Zahlen und Fakten belegt werden können.
Eine weitere Möglichkeit wäre es auch gewesen, eine andere Expertin oder einen anderen Experten zu der Sichtweise Heinzelmaiers zu befragen, damit sich die Leserinnen und Leser ein besseres Bild machen können. Der Senat empfiehlt, derart kontroverse Aussagen in Zukunft besser einzuordnen bzw. kritisch zu hinterfragen, damit sich die Leserinnen und Leser ein umfassenderes Bild machen können. Dieser Brief wird auf der Webseite des Presserats veröffentlicht. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Alexander Warzilek, GF
Der "streitbare Soziologe" Bernhard Heinzlmaier, erlaubt sich einen Brief des österreichischen Presserates an den Kurier zu veröffentlichen. Übrigens heiße ich HEINZLMAIER und nicht HEINZELMAIER.
Im Schreiben wird behauptet, ich hätte vorgetragen, dass NUR migrantische Jugendliche für die Vermüllung der Stadt zuständigen sind. Tatsächlich habe ich gesagt, dass in den sozialen Unterschichten und in Teilen der kulturfremden Migration, die Sensibilität für Mülltrennung und sachgerechte Müllentsorgungen, die in europäischen Metropolen gefordert wird, geringer ist als in den Mittel- und Oberschichten. Ich habe aber nun verstanden, dass solche Hypothesen heute in Österreich nicht mehr publiziert oder formuliert werden dürfen oder "entsprechend konzeptualisiert werden müssen".
Nachdem ich im ORF schon auf der "schwarzen Liste" stehe, wäre das jetzt ein guter Grund, mich auch bei allen österreichischen Tageszeitungen auf die "schwarze Liste" zu setzen. Nachdem das Wahlverhalten der Journalisten dieser Medien bei AK-Wahlen so gelagert ist, dass SPÖ, Grüne und die extreme Linke rund 80 % der Stimmen erreichen, wäre eine solche Maßnahme durchaus folgerichtig und sollte SOFORT vollzogen werden. Auch wenn mir noch immer nicht klar ist, warum meine Aussage "rassistisch" ist, würde ich die Maßnahme trotzdem auch persönlich unterstützen, weil sie mir die Möglichkeit eröffnen würde, meine Zeit nicht mehr mit Medien und ihren Vertretern verschwenden zu müssen, die die österreichische Bevölkerung in keiner Weise mehr repräsentieren.
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
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