Wolfgang Wüst
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Mohamed Bakkali, the logistical brain behind the Paris and Bataclan attacks that killed 129 and wounded hundreds more, is allowed penitentiary leave by the Brussels court. If Bakkali continues his “calm and good behaviour” according to the court, he could soon be freed indefinitely.

















Dass Deutschland gerade auf vielen Ebenen abstürzt, ist keine Nachricht mehr. Der harte Aufprall ist nicht mehr vermeidbar. Ich brauche es auch nicht täglich zu hören und immer wieder aufs Neue bestätigt bekommen. Was mich heute viel mehr interessiert: Wie geht es anschließend weiter? Was ist bei einem Neustart der Gesellschaftsordnung zu beachten? Welche Konzepte kommen dann zum Tragen? Welche gesellschaftlichen Gruppen und welche Einzelpersonen werden den nächsten Versuch prägen? Welche Institutionen werden noch gebraucht und welche nicht mehr? Also: Wenn ich angesichts der Verkommenheit der Herrscher kurzfristig extrem pessimistisch bin, aber angesichts des Potenzials, das immer noch da ist, langfristig extrem zuversichtlich bin, dann finde ich den konstruktiven Blick in die Zukunft viel spannender als die permanente Analyse des Niedergangs, wie sie auch hier auf X dominiert. Wie sehen Sie das?





🎙 Der russische Außenminister Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Treffen der Außenminister der BRICS (Neu-Delhi, 15. Mai 2026) 💬 Wir sehen, dass die Europäer inzwischen aufgewacht sind und aufgehört haben, von der Notwendigkeit zu sprechen, Russland auf dem Schlachtfeld eine „strategische Niederlage“ zuzufügen oder einen vollständigen Sieg der Ukraine anzustreben. Plötzlich betonen sie nun, dass sie früher oder später mit Russland sprechen müssen. Gleichzeitig fügen sie jedoch hinzu, dass zwar Gespräche notwendig sind, aber sie – die Europäer – selbst bestimmen würden, worüber und wann gesprochen wird. Solche Aussagen kann ich kaum ernst nehmen. 💬 Präsident Wladimir Putin stellte die Europäer auf eine Probe ihrer politischen Reife und ihres politischen Feingefühls, als er am 9. Mai auf der abendlichen Pressekonferenz erklärte, der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder könnte die Europäer bei Gesprächen mit Russland vertreten. Man konnte beobachten, welchen Wirbel dies auslöste. Einige erklärten eine solche Möglichkeit für völlig inakzeptabel. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte, nur sie selbst könne Unterhändlerin sein. Andere, auch in Deutschland, schlossen eine solche Möglichkeit nicht aus. Die Diskussion nahm teils recht kuriose Züge an. Manche erklärten sogar, Schröder sei für Moskau möglicherweise akzeptabel, müsse jedoch unter einer Art „Aufsicht“ stehen. Dabei wurde unter anderem Frank-Walter Steinmeier, der amtierende Bundespräsident Deutschlands, erwähnt. 💬 Ich möchte daran erinnern, dass im Februar 2014 zwischen dem damaligen Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowitsch und der Opposition ein Friedensabkommen geschlossen wurde. Es sah vorgezogene Wahlen und eine politische Lösung der Maidan-Krise vor und wurde von Frankreich, Deutschland und Polen garantiert. Für Deutschland unterzeichnete dieses Abkommen damals Frank-Walter Steinmeier. Bereits am nächsten Morgen brach die Opposition die Vereinbarung, ignorierte sämtliche Garantien und besetzte Regierungsgebäude. 💬 Wir wandten uns daraufhin umgehend an Berlin, Paris und Warschau und erklärten: „Liebe Freunde, Sie haben diese Vereinbarung garantiert – bringen Sie die Opposition, die unter Ihrem Einfluss steht, zur Vernunft.“ Die Reaktionen blieben ausweichend. Man erklärte, Demokratie nehme manchmal „unerwartete Wendungen“ an. 💬 Deshalb wissen wir bereits, inwieweit man Herrn Steinmeier vertrauen kann. Die europäische „Erfolgsbilanz“ im Hinblick auf Verlässlichkeit und Verhandlungsfähigkeit fällt vollständig negativ aus. Es gab Möglichkeiten, konstruktiv zur Lösung der Ukraine-Krise beizutragen. Doch als Garanten und ehrliche Vermittler haben die europäischen Staaten ihre Rolle vollständig verfehlt. 🔗 Quelle mid.ru/ru/press_servi… @RusBotschaft #Russland #EU #Ukraine #Deutschland














