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@CERfeus

MD Curing neurologic disorders through nutrition

Berlin, Deutschland Katılım Ocak 2022
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CER@CERfeus·
@Buurmann @LexaMumDE Aus der Tatsache, dass Embryonen außerhalb des Mutterleibes gezeugt und in dritte Frauenkörper implantiert werden können, ergeben sich eine Fülle komplexer Folgedilemmata. Dies ist eines unter vielen.
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Gerd Buurmann
Gerd Buurmann@Buurmann·
Es geht in dem Gedankenexperiment nicht primär darum, dass ein Mann einen Rückzieher macht. Der Ausgangspunkt ist vielmehr, dass es bei Kinderwunschbehandlungen durchaus üblich ist, dass mehrere Embryonen erzeugt und eingefroren werden, um sie gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt für eine Schwangerschaft zu verwenden. Bei Paaren oder Einzelpersonen, die eine Leihmutterschaft in Ländern in Anspruch nehmen, in denen diese möglich ist, können solche Embryonen später einer Leihmutter übertragen werden. Der entscheidende Punkt meines Gedankenexperiments ist also nicht die Frage, ob jemand eine einmal getroffene Entscheidung bereuen darf oder nicht. Die Frage ist: Was passiert, wenn ein Embryo bereits existiert und die beteiligten Erwachsenen später unterschiedliche Interessen oder Entscheidungen haben? Dann stellt sich die grundsätzliche Frage nach Verantwortung: Wenn aus diesem Embryo tatsächlich ein Kind entsteht, welche Verantwortung ergibt sich daraus für die genetisch beteiligten Personen?
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Gerd Buurmann
Gerd Buurmann@Buurmann·
Ich habe hier mal ein kleines Gedankenexperiment zum Thema Leihmutterschaft entwickelt und möchte wissen, wie ihr die daraus entstehenden moralischen Fragen bewertet: Stellt euch vor, ein Mann hat gemeinsam mit sogenannten Leihmüttern im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung zehn Embryonen erzeugen lassen. Diese Embryonen werden eingefroren. Sie enthalten seine genetische Information. Sie sind noch keine geborenen Kinder, aber sie sind auch nicht nur eine abstrakte Möglichkeit. Es handelt sich um Menschen in einem sehr frühen menschlichen Entwicklungsstadium. Nun stellen wir uns vor, Frauen würden diese Embryonen ohne Zustimmung des Mannes austragen lassen. Es würden also zehn Kinder geboren, die genetisch von diesem Mann abstammen. Die entscheidende Frage ist nun: Welche Verantwortung entsteht dadurch für den Mann? In Deutschland wird ein Vater grundsätzlich deshalb zur Verantwortung gezogen, weil sein Kind existiert. Hat ein Mann ein Kind gezeugt und ist er rechtlich als Vater festgestellt, kann er verpflichtet werden, für dieses Kind zu sorgen. Ein Kind darf nicht ohne Unterstützung bleiben, nur weil ein Elternteil die Verantwortung nicht übernehmen möchte. Kann der Mann nun sagen: „Ich wollte dieses Kind nicht. Ich habe dieser Geburt nicht zugestimmt, deshalb trage ich keine Verantwortung.“ Oder würde die Gesellschaft sagen: „Dieses Kind existiert. Es ist genetisch dein Kind. Es kann nichts dafür, unter welchen Umständen es geboren wurde. Deshalb bleibt deine Verantwortung bestehen.“ Genau hier beginnt das moralische Problem. Was wäre zum Beispiel, wenn ein Vater die Leihmutter darum bittet, die Schwangerschaft zu beenden, diese aber nicht zustimmt und das Kind trotzdem austrägt? Würde der Mann dadurch von jeder Verantwortung befreit sein? Oder würde man sagen: Das Kind kann nichts dafür, dass die Erwachsenen unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben? Wenn es Frauen gibt, die sagen, dass sie der Beendigung oder dem Einfrieren der Schwangerschaft nicht mehr zustimmen und den Embryo austragen, welche Verantwortung besteht dann für den genetischen Vater des Kindes? Die zentrale Frage ist und bleibt die Verantwortung. Es geht hier ausdrücklich nicht um eine Samenspende. Bei einer Samenspende gibt ein Mann genetisches Material weiter, aber es ist kein konkreter Embryo, der bereits existiert. In meinem Gedankenexperiment geht es um einen Embryo, um einen Menschen in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Es geht um einen Menschen mit der genetischen Verbindung zu einem bestimmten Mann. Oft wird bei der Leihmutterschaft über die Rechte der Erwachsenen gesprochen, über den Wunsch nach einem Kind, über die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft und über die rechtliche Gestaltung von Elternschaft. Was aber ist mit den Kindern? Wenn aus einer Entscheidung tatsächlich ein Mensch entsteht, wer übernimmt dann die Verantwortung? Es geht nicht nur um die Wünsche und Rechte der Erwachsenen. Es geht um einen neuen Menschen, der nichts dafür kann, unter welchen Umständen er entstanden ist. Was meint ihr?
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CER@CERfeus·
@JosefFLindner Eine „Leih“schwangerschaft birgt ein 3-8faches Risiko schwerer Komplikationen gegenüber einer normalen Schwangerschaft. Und dieses Risiko will man mit dem Stempel „Selbstbestimmung“ einhegen und potentiellen Leihmüttern als „Altruismus“ wie Falschgeld unterjubeln?
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Josef Franz Lindner
Josef Franz Lindner@JosefFLindner·
Leihmutterschaft aus verfassungsrechtlicher Sicht: eine saubere Prüfung anhand der Grundrechte ergibt Folgendes: (1) Die Leihmutterschaft darf insbesondere zum Schutz der Frauen verboten werden. (2) Ein ausnahmsloses Verbot jedoch, das auch eine altruistische LM generell ausschliesst, ist unverhältnismässig. (3) Eine Zulassung der LM im Ausnahmefall muss jedoch Freiwilligkeit und Kommerzialisierung ausschliessen. Hierfür müssten verfahrensrechtliche Anforderungen reguliert werden. Man könnte dazu - ähnlich wie bei der PID oder Organlebendspende - eine Ethikkommission einrichten, die den Einzelfall prüft.
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CER@CERfeus·
@stassfurth @JSevincBasad Kann man nicht. Das wäre Medizin auf prä-Contergan-Niveau. Solange in Deutschland/Europa ein neu einzuführendes invasives Verfahren seine Ungefährlichkeit nicht nachgewiesen hat, ist es nicht statthaft.
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Judith Sevinc Basad
Judith Sevinc Basad@JSevincBasad·
Das muss man sich mal vorstellen: Für Frauke Brosius-Gersdorf ist der Handel mit Babys ein Grundrecht. Wer dagegen ist, ist folglich ein Verfassungsfeind. Mit dieser Frau kann man ein absolutes Schreckensregime erstellen.
Judith Sevinc Basad tweet media
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CER@CERfeus·
@stassfurth @JSevincBasad Ich auch. Bis dahin darf es wegen der Wahrscheinlichkeit, dass allogener Mikrochimärismus ein erhebliches Langzeitgesundheitsrisiko für die „Leih“mutter darstellt, keinen politjuristischen Schnellschuss pro Leihmutterschaft ohne wissenschaftliche Beantwortung dieser Frage geben.
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CER@CERfeus·
@UweJochum Wahrscheinlich zwei Frauen abgekauft: einer Eispenderin und einer Bauchmutter.
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UweJochum
UweJochum@UweJochum·
Brosius-Gersdorf freut sich darüber, daß Spahn und sein Partner Eltern geworden sind. Das sind sie nicht. Sie haben kein gemeinsames Kind gezeugt; sie haben ein Kind, das zur Hälfte auf den Partner von Spahn zurückgeht, als Ganzes einer Frau abgekauft. welt.de/politik/deutsc…
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CER@CERfeus·
@ArndPollmann @fettessen Das ist 10. Klasse Grundrechtediskussionsniveau Es gibt kein vertraglich festlegbares Recht auf durch Dritte bestimmbaren Alkoholkonsum, Zigarettenkonsum oder verpflichtenden Hochrisikosport eines anderen Menschen. Das wäre ein Vertrag gegen die guten Sitten und daher nichtig.
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Arnd Pollmann
Arnd Pollmann@ArndPollmann·
„Wir haben ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, ein Recht auf Rauchen u. Alkoholtrinken, auf Hochrisikosport. Deswegen sehe ich gute Gründe dafür, die Leihmutterschaft auch in Deutschland zu legalisieren.“ Kein Wort zu Grundrechten der Kinder. Si tacuisses, iudex factus esses.
Arnd Pollmann tweet media
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CER@CERfeus·
@stassfurth @JSevincBasad Und kennen Sie die Unterschiede der gesundheitlichen Langzeitfolgen des semi-allogenen Mikrochimärismus jeder Schwangerschaft zu ausschließlich allogenen Zelltransfers mit genetisch differenter Eizelle? Frau Prof. Brosius-Gersdorf scheint ihn zu ignorieren.
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Robert Stassfurth
Robert Stassfurth@stassfurth·
@CERfeus @JSevincBasad Perfekt, habe jetzt 4 Fragen an die Google KI gestellt, und die Antworten gelesen, bin jetzt also Experte auf Twitter Allgemeinniveau. Fazit: Ja, das gibts, BEI JEDER Schwangerschaft, sind geringste Mengen an Zellen, die positive wie negative Einflüsse haben können. BEI JEDER!
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CER@CERfeus·
@joergjessen @JohannaKarolin7 @ArminLaschet Haben Sie die Empfehlung der Expertenkommission „altruistische Leihmutterschaft“ gelesen? „angemessene Aufwandsentschädigung“ „eine für die Wunscheltern fremde Person“ „Altruismus“ liest sich wie Kostenbegrenzung für Wunscheltern, Spezifizierung der gesundheitlichen Risiken fehlt
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Jörg Jessen
Jörg Jessen@joergjessen·
@JohannaKarolin7 @ArminLaschet Hier unterscheidet sich ein Verbot von kluger Regulierung. Es drängt Frauen in Not in die ungeschützte Illegalität. Ein gesetzlicher Rahmen für altruistische Leihmutterschaft stellt sicher: Keine kommerziellen Verträge, psychologische Begleitung und Rechtsschutz für das Kind.
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Armin Laschet
Armin Laschet@ArminLaschet·
Es gibt parteiübergreifend differenzierte Stellungnahmen zur Miet-Mutterschaft. Etwas plumperes, als diese Antwort von Frau Brosius-Gersdorf habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht.
Armin Laschet tweet media
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CER@CERfeus·
@stassfurth @JSevincBasad Ihre Annahme scheint die Grundlage etlicher juristischer Ausführungen, selbst der der Beinahe-Verfassungsrichterin Prof. Brosius-Gersdorf zu sein. Biomedizinisch ist sie fehlerhaft. Wenn es Sie interessiert, machen Sie sich über Mikrochimärismus kundig.
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Robert Stassfurth
Robert Stassfurth@stassfurth·
@CERfeus @JSevincBasad Weißt du denn, wie lange eine Zelle so lebt? Persistenz ist anders. Wenn das Kind keine DNA der Leihmutter hat, gibts da auch keine Zellen der Leihmutter
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CER@CERfeus·
@LiviaClauss „Leih“mutterschaft ist ohne einen Eingriff durch Dritte nicht möglich. Dieser bedarf einer informierten Entscheidung. Eine selbstbestimmte Entscheidung ohne Kenntnis der Folgen ist nicht möglich.
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CER@CERfeus·
@LiviaClauss Was ist in Brosius-G. Denke, wenn die „Leih“mutter sich selbstbestimmt bei gesundem Fetus zur Spätabtreibung entscheidet? Oder die Leihe selbstbestimmt über die Geburt hinaus erfolgt? Oder selbstbestimmt ein rückwirkender Leihvertrag über ein geborenes Kind geschlossen wird?
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Livia Clauss
Livia Clauss@LiviaClauss·
Und über die Einlassungen zur Leihmutterschaft von Frau Brosius-Gersdorf braucht man eigentlich auch nicht mehr diskutieren. Ich fand ihre juristische Einschätzung zum induzierten späten Schwangerschaftsabbruch schon verstörend.
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CER@CERfeus·
@sternde BrG vergleicht die Gefährdung durch „Leihmutterschaft“ mit der Gefährdung durch Rauchen. Wäre ein Vertrag, der einen Menschen zum 9monatigen Rauchen verpflichtete, nicht sittenwidrig und damit nichtig?
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stern
stern@sternde·
Die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf verteidigt Jens Spahn und die Leihmutterschaft. Dass er und sein Mann sich dafür entschieden hätten, sei nicht verwerflich. trib.al/XcdrRYt
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CER@CERfeus·
@RainerBlasczyk @apollo_news_de Ihrer Argumentation fehlt die biologische Tatsache, dass „Leih“Schwangerschaften eine mindestens 3fach erhöhte Komplikationsrate haben. Und dass es bisher unbekannte negative gesundheitliche Langzeitfolgen der Implantation allogenen embryonalen Materials geben kann. /2
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Rainer Blasczyk
Rainer Blasczyk@RainerBlasczyk·
Der Denkansatz von Frauke Brosius-Gersdorf ist eine der ersten ernsthaften Auseinandersetzungen mit dem Thema Leihmutterschaft und kann den Beginn einer sachlichen Debatte einleiten. Das Grundgesetz hat nicht die Bevormundung, sondern die Selbstbestimmung im Blick. Insbesondere die übermäßig genutzte Argumentation zum Schutz vor Ausbeutung wirtschaftlich prekärer Verhältnisse wird als eindeutig übergriffig entkräftet. Sie argumentiert zudem evidenzbasiert statt emotional und beruft sich auf die umfangreich verfügbaren Langzeitdaten zur Leihmutterschaft: Leihmutterschaftskinder entwickeln sich überwiegend normal. Die frühe Trennung von der Leihmutter allein ist kein nachgewiesener Schadenfaktor. Der stärkste Prädiktor für die Entwicklung des Kindes ist in allen Fällen weniger die Entstehungsform, sondern die Qualität der späteren Eltern-Kind-Beziehung sowie die Stabilität und Offenheit im Umgang mit der Herkunft. Im Gegensatz dazu können adoptierte Kinder ebenfalls sehr gut gedeihen, tragen aber häufiger die Folgen früher Verlusterfahrungen oder belastender Vorgeschichten. Die @cducsubt sollte diesen Denkansatz aufgreifen, um eine rationale statt emotionale Debatte zum Thema Leihmutterschaft zu initiieren.
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Apollo News
Apollo News@apollo_news_de·
Die ehemalige Richterkandidatin für das Bundesverfassungsgericht Frauke Brosius-Gersdorf hält das Verbot der Leihmutterschaft für verfassungswidrig. Frauen werde damit „ihr Recht auf Selbstbestimmung“ abgesprochen. Die Risiken seien mit dem Rauchen zu vergleichen. apollo-news.net/brosius-gersdo…
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CER@CERfeus·
@aufmerken @Kommunikatorin Bei der „Leih“Mutterschaft geht es um biologische Grundlagen, mit denen das Recht kongruent gehen muss. Wenn man von den wesentlichen grundlegenden Forschungsfragen der Schwangerschaft mit implantierten allogenen Embryonalzellen keine Ahnung hat, kommt nur Murks raus.
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Benjamin Stibi
Benjamin Stibi@aufmerken·
@Kommunikatorin Und Sie haben mehr Ahnung im Verfassungsrecht als eine Professorin für Verfassungsrecht?
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Eva Engelken
Eva Engelken@Kommunikatorin·
Eine Frau, die ihre Doktorarbeit bei offensichtlich klügeren Wissenschaftlern abgeschrieben hat, sollte so schlau sein, beim Thema Mutterschaft, von dem sie ersichtlich überhaupt keine Ahnung hat, das Feld Kundigeren zu überlassen, oder wie Dieter Nuhr sagen würde "einfach mal die Fresse halten". #SpahnRücktritt
Apollo News@apollo_news_de

Die ehemalige Richterkandidatin für das Bundesverfassungsgericht Frauke Brosius-Gersdorf hält das Verbot der Leihmutterschaft für verfassungswidrig. Frauen werde damit „ihr Recht auf Selbstbestimmung“ abgesprochen. Die Risiken seien mit dem Rauchen zu vergleichen. apollo-news.net/brosius-gersdo…

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CER@CERfeus·
@Karl_Lauterbach @MarcoBuschmann Die Kommission empfiehlt bei „altruistischer Leihmutterschaft“ „angemessene Aufwandsentschädigung. 40x7x24xMindestlohn? +Risikoaufschlag wegen 3fach erhöhter Komplikationsrate? +Aufschlag wegen unbekannter Langzeitrisiken? +Aufschlag für nachgeburtliche Behandlungskosten?
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Prof. Karl Lauterbach
Prof. Karl Lauterbach@Karl_Lauterbach·
Leihmutterschaft wurde in der Experten Kommission der Ampel Regierung ethisch und juristisch untersucht. Den Auftrag hatten @MarcoBuschmann und ich erteilt. Ergebnis war ein Nein zur kommerziellen und ein Ja zur altruistischen Leihmutterschaft. Das ist auch meine Position.
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CER@CERfeus·
@EverydayisWedn3 Und mütterliche Zellen im Kind. Unklar ist, was diese gänzlich fremden Zellen bei „Leih“schwangerschaft langfristig für das Kind bedeuten. Klar ist, dass eine allogene anstelle der normalen semiallogenen Plazenta für die Mutter mit 3fach erhöhtem Komplikationsrisiko verbunden ist
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EverydayisWednesday
EverydayisWednesday@EverydayisWedn3·
Wenig bekannter Fun Fact: Die Plazenta wird - wie auch das Kind - zu 50% aus der DNA der Mutter und zu 50% aus der des Vaters gebaut. In der Schwangerschaft sorgt eine bis heute nicht genau entschlüsselte hormonelle Sinfonie dafür, dass am Ende mehrere Kilo (!) Gewebe mit 50% Fremd-DNA nicht abgestoßen werden (neben allen anderen Anpassungsleistungen des Körpers). Aus jeder Schwangerschaft bleiben kindliche Zellen im Körper der Mutter zurück (Mikrochimärismus). Je näher man sich mit dem Prozess der Entstehung eines Kindes befasst, desto mehr wird klar, was alles noch nicht genau verstanden wurde. Und: Je später im Prozess medizinische Interventionen (ob notwendig oder elektiv) in Anschlag gebracht werden, desto kruder und grobmotorischer ist der Eingriff in diesen komplexen Prozess. Auch deshalb komme ich zu verschiedenen Positionen, für deren Summe ich kaum Verbündete finde (was ok ist, ich suche sie mir einfach für jede einzelne Position). So halte ich es absolut für sinnvoll per PID einen Embryo auszuwählen, der die Mutter nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Fehlgeburt gehen lässt oder sie vor die Frage eines Schwangerschaftsabbruchs stellt. Das ist ein eleganter Eingriff am Anfang, der Downstream viel Leid vermeidet. Eine Leihmutterschaft wird dagegen mit fortschreitender Schwangerschaft medizinisch und menschlich immer problematischer und walzt dann bei der Geburt komplett über Biologie von Mutter UND Kind hinweg.
Birgit Kelle@Birgit_Kelle

Jede, wirklich jede Leihmutterschaft ist eine Risikoschwangerschaft. Die Frauen werden vollgepumpt mit Leuproliden, Östrogen, Progesteron, Antibiotika, dem Steroid Medrol und Immunsuppresiva wie Tacrolimus, damit ihr Körper den Embryo nicht abstößt wie ein fremdes Organ. All das führt zu der extrem hohen Zahl an Fehlgeburten, damit müssen das alles von Vorne beginnen, es führt zu Bluthochdruch, Schwangeschaftsvergiftung, Krämpfen, Leberriß, um nur einige Nebenwirkungen zu nennen. Nicht wenige Frauen verlieren nach dieser Prozedur ihre Gebärmutter und sind danach selbst auch unfruchtbar. Mich erreichte nach dem Interview in der NZZ die Nachricht über Leserreaktionen, die anzweifeln, dass die schwangeren Frauen bei #Leihmutterschaft gesundheitsschädliche Medikamente nehmen. Es lässt sich sogar einfach googeln. Das ist keine "freudige Erwartung", sondern der blanke gesundheitliche Horrror. Und noch ein Wort zur Frage, wie wirkt sich diese Bombe an Medikamenten eigentlich auf das ungeborene Kind aus? Antwort: Es wird nicht einmal erforscht, welche Schäden die Kinder selbst davontragen indem wir die Mütter mit diesem Medikamentenkoffer befüllen, dabei weiß jedes Kind dass man jeder normalen Schwangeren rät, so weit es geht auf Medikamente ganz zu verzichten. nzz.ch/feuilleton/lei…

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CER@CERfeus·
@NGDavila2 Die Expertenkommission empfiehlt für „altruistische Leihschwangerschaften“ eine „angemessene Aufwandsentschädigung“. 40 Wochen à 7 Tage à 24 Stunden à Mindestlohn? + Risikoaufschlag für 3fach erhöhtes Komplikationsrisiko? + Langzeitrisikoaufschlag? + Behandlungskosten?
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Nicolás Gómez Dávila
Wenn Experten die Ethik verrutscht, kann man alles rechtlich legitimieren… #Leihmutterschaft ist Ausdruck einer Entmenschlichung, technokratischen Überhebung und der Auflösung der Familie. Selbst eine „altruistische“ Leihmutterschaft verstößt gegen den kantischen Grundsatz, dass der Mensch stets als Zweck an sich selbst und niemals nur als Mittel behandelt werden darf. Damit führen die Disziplinen der Biopolitik auf die Stufe der Barbarei. Indem das Kind zum Objekt einer (wenn auch unentgeltlichen) Vereinbarung wird, erhält es einen funktionalen Stellenwert zur Befriedigung der Bedürfnisse Dritter. Es wird vom Subjekt zum „verfügbaren Material“ degradiert. Die Leihmutter wird, unabhängig von ihren Beweggründen, auf die Funktion einer „Gebärmaschine“ reduziert. Dies stellt eine Form der Selbstverdinglichung dar, bei der der menschliche Körper wie ein technisches Gerät behandelt wird. Leihmutterschaft kann man beliebig umschreiben und rechtfertigen, aber letztendlich wird das Kind dadurch zu einem selbstgeschaffenen und selbstbezahlten Objekt, das den persönlichen Bedürfnissen dient. Die ganzen semantischen Strategien dienen nur dazu, die abartige Instrumentalisierung menschlichen Lebens moralisch zu verschleiern.
Prof. Karl Lauterbach@Karl_Lauterbach

Leihmutterschaft wurde in der Experten Kommission der Ampel Regierung ethisch und juristisch untersucht. Den Auftrag hatten @MarcoBuschmann und ich erteilt. Ergebnis war ein Nein zur kommerziellen und ein Ja zur altruistischen Leihmutterschaft. Das ist auch meine Position.

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CER@CERfeus·
@OliverBWeber Von einer (Leih-)Mutter gelangen mütterliche Zellen in das Kind und persistieren, ebenso fetale Zellen im maternalen Organismus. Das Kind bleibt zellbiologisch Teil der Mutter und umgekehrt, ein Fakt, der auf juristischer Ebene nicht durch eine Elternfiktion ersetzt werden darf.
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CER@CERfeus·
@OliverBWeber Die „Leih“mutter leiht nicht: Bei einer Schwangerschaft gelangen fetale Zellen in den maternalen Organismus und persistieren dort jahrzehntelang. Normal ist semi-allogener Mikrochimerismus, aber hier gelangt vollständig genetisch fremdes Material in die Mutter, Wirkung unbekannt.
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