
Judas is back
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Judas is back
@JudasIsBack1
Geht auf die Straße oder fahrt zur Hölle. Merz muss weg





Folter und Tod unter russischer Besatzung: Russland foltert zwei junge Schüler - Danylo Dachow und Pawlo Hrymak - aus Melitopol in Gefangenschaft zu Tode und verhängt lange Haftstrafen gegen die Schüler Wiktor Asarowski, Oleh Schokol und Denys Wasyljuk. ⬇️ khpg.org/1608815620

Der Kreml wollte ein Attentat auf Orbán inszenieren– und nannte das Dokument: „The Gamechanger.“ Kein Witz. Eine Einheit des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR (auch bekannt als „Active Measures Department") entwarf den Plan, einen Anschlag auf den ungarischen Premier zu faken, um die Aufmerksamkeit weg von wirtschaftlicher Frustration und hin zu Sicherheitsängsten zu lenken. Blaupause: Trump, Butler, Pennsylvania, 2024. Ikonen-Foto, Umfragesprung, fertig. Das interne SWR-Dokument wurde von einem europäischen Geheimdienst authentifiziert und der Washington Post zugespielt. Was das über Moskaus Lage sagt: Sie sind panisch. Tisza liegt bei sicheren Wählern rund 20 Punkte vor Fidesz. Péter Magyar ist kein Linker, kein Brüssel-Einpeitscher – er ist konservativ, hat Fidesz von innen erlebt, und genau das macht ihn für Orbán-Wähler anschlussfähig. Das lässt sich nicht wegdesinformieren. Parallel dazu dokumentierte die Financial Times eine Operation der sanktionierten Social Design Agency: Magyar wird als „Brüsseler Marionette“ gebrandmarkt, Orbán als souveräner Staatsmann, der mit Weltmächten auf Augenhöhe verhandelt – Memes, Videos, Influencer, maßgeschneidert für ungarische Zielgruppen. Zudem sollen drei Personen im Auftrag des russischen Militärgeheimdienstes GRU nach Ungarn eingereist sein – bestätigt von einem europäischen Sicherheitsbeamten gegenüber der WaPo. Orbáns Sprecher: kein Kommentar. Peskov: „Desinformation.“ Die übliche Choreografie. Was mich wirklich interessiert: Hat Orbán von dem Plan gewusst? Hätte er ihn zugelassen? Diese Frage stellt sich, wenn man beobachtet, wie eng diese Beziehung tatsächlich ist – und wie viel Moskau investiert, um sie zu erhalten. Am 12. April wählt Ungarn. Es wäre das erste Mal seit 15 Jahren, dass Fidesz verliert. Womit wir bei einer noch unbequemeren Frage und der generellen Psychologie von uns Wählern wären. Butler, Pennsylvania, Juli 2024. Donald Trump, gereckte Faust, ein Rinnsal Blut, die amerikanische Flagge perfekt positioniert im Hintergrund, das Bodyguard-Team, das Trump noch munter „Fight, fight, fight“ rufen lässt, anstatt ihn wie sonst nach Handbuch auf dem Boden festzunageln und herauszutragen. Dieses Foto hat eine Wahl mit entschieden. Klar, ein Präsidentschaftskandidat, der nur knapp dem Tod entronnen ist. Für die einen ist der Fall klar, die anderen haben bis heute Fragen: Was der Schütze eigentlich wollte, wer ihn kannte, wie ein 20-Jähriger unbemerkt mit einem Gewehr auf ein Dach steigen konnte, obwohl der Secret Service überall postiert war. Es stimmt, die Akten bleiben weitgehend zu. Es gab keinen ernsthaften Untersuchungsausschuss, keine eindeutig klaren und abschließenden Antworten. Viele mokieren sich über ein Ohr, das quasi über Nacht heilt. Emotionen funktionieren, wie wir hier sehen, in beide Richtungen: Die einen fühlen sich noch sicherer, dem Kandidaten ihre Stimme zu geben, bei den anderen wird die Skepsis verstärkt. Was wir wissen aber: Es gab nach dem Attentat einen Umfragesprung. Dann der Wahlsieg. Das Ikonen-Foto hat inzwischen einen prominenten Platz im Weißen Haus gefunden. Wie emotional Wähler reagieren, wissen wir auch aus Deutschland. Und nein, dahinter stehen nicht immer böse Mächte, aber das gleiche Prinzip: Dafür braucht es manchmal nicht mal Blut. Armin Laschet, Juli 2021, Ahrtal: Während Bundespräsident Steinmeier mit Flutopfern sprach, wurde Laschet im Hintergrund kichernd fotografiert. Ein Bild. Kein Attentat, keine Operation – nur ein Moment, der den emotionalen Rahmen einer Wahl für immer verschob. Als 1990 Oscar Lafontaine mit einem Messer attackiert wurde, stiegen seine Umfragewerte. Als Wolfgang Schäuble nur wenige Monate danach attackiert wurde und anschließend gelähmt im Rollstuhl saß, schlug Mitleid in Respekt um. Niemand behauptet, diese Taten seien gesteuert gewesen. Aber sie zeigen: Ein Großteil der Wähler entscheidet emotional. Von den zufällig vor deutschen Wahlen zeitlich verdichteten Islamisten-Attentaten mal ganz abgesehen. Auch Moskau weiß das. Das SVR-Dokument zu Orbán sagt es sogar explizit: Ein Angriff verlagert den Wahlkampf „aus dem rationalen Bereich sozioökonomischer Fragen in einen emotionalen“ – Staatssicherheit statt Wirtschaft, Stabilität statt Wandel. Moskau hat Butler gesehen. Ob gestaget oder nicht, sie haben ein Drehbuch für Orbán geschrieben. „The Gamechanger.“

Hat das jeder verstanden? Die Union (CDU/CSU) kopiert den Politikstil von MAGA 1:1 Inkl. Lügen, Dinge erfinden, demokratische Institutionen abbauen, Wissenschaft in Frage stellen/leugnen, Flooding the Zone etc Das keine Fiktion Es passiert hier & jetzt spiegel.de/politik/deutsc…


























