WiBoFi
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@felixmeyer23 Altstadt, Weststadt sind nach Neuenheim die besten Wohnviertel. Bergheim sieht anders aus, wenn die Läden offen sind. Da ist u.a. die Bushaltestelle vom Heidelberger Ankunftszentrum. Auf der Neckarwiese häufig massenhaft sog. Großfamilien. Aber ja, nicht wie in MA oder FFM.
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@WiBoFi Bin in der Altstadt, Weststadt und Bergheim gewesen.
Schien mir alles noch sehr deutsch geprägt, kein Vergleich zu Frankfurt, Mannheim, Wiesbaden oder Stuttgart.
Die Studentenstädte sind die letzten deutschen Bastionen.
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@Dunkler_Prophet @noname1error Das ist richtig. Deswegen werden auch alle mit ihren Fantasien scheitern. Mit dem Denken des 19. Jahrhunderts wird es nicht mehr besser werden in D, F, UK und dem Rest Europas.
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@noname1error Die verschiedenen Meinungen zusammengefasst:
Deutschland: will Mitteleuropa dominieren
Frankreich: will keine andere Großmacht in seiner Nachbarschaft haben
England: will überhaupt keine europäische Großmacht
Das sind geopolitische Grundgesetze, die schon immer gegolten haben
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@ludovico_bessi Ein "packaging engineer" kann in München ganz normal leben. Erzähl doch keinen Mist.
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People think Zürich only works financially if you're a software engineer at Google or Meta.
That's not true at all.
My girlfriend is a packaging engineer. Not tech. Not finance. A normal engineering role.
And she lives comfortably here — saves money, travels, doesn't stress about rent.
That's almost impossible to say in London, Paris, or Munich on a equivalent salary.
The cost of living is high here, sure. But salaries across the board are scaled to match.
Not just for Big Tech. For normal jobs. The whole salary floor is just higher.
People fixate on the CHF 6 coffee and miss the bigger picture: Zürich is one of the few cities in Europe where you don't need to be in tech to build wealth.
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@MariKanWien @TTichelofen Weil es in Abwesenheit von "Dumpingpreisen" noch viel teurer ist als ohnehin schon.
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@TTichelofen Das ist eine berechtigte Frage: Weshalb hat die EU die europäische Solarindustrie nicht beschützt vor den chinesischen Dumpingprodukten.
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@N_Heisterhagen Für die Optik würde ich ab 500k auf 49 % gehen, aber ansonsten deutlich besser als der status quo.
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Florian Papadopoulos@travelflo
@PintaricRobert Österreich lässt einfach die Jüngeren mehr blechen (höhere Beiträge, mehr Steuern), und hat zudem mehr besser gestelle Einzahler im System. Das System als solches ist das gleiche (Umlage) und bekommt die gleichen Probleme -> zu wenig Kinder. Als Vorbild taug es nicht.
QME

BILD fragt: Warum können unsere Nachbarn früher in Rente?
Falsche Frage.
Die richtige Frage lautet: Warum schaffen Österreich und die Niederlande ein deutlich höheres Rentenniveau, während Deutschland über Rente mit 70 redet?
Deutschland hat kein Faulheitsproblem.
Deutschland hat ein Systemproblem.
Zu viele Sonderwelten. Zu wenig Kapitaldeckung. Zu schwache Betriebsrenten. Zu viel Last auf Arbeit. Zu wenig Beteiligung breiter Einkommens- und Vermögensquellen.
Wer nur fragt, ob Menschen länger arbeiten sollen, hat die Reform schon verloren.

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@TweetsOfSumit Das geht teilw. am Problem vorbei. Die Höhe der Diäten und Pensionen sind angesichts der Verantwortung nicht unangemessen.
Die Hauptfrage ist: Wie kriegen wir wieder mehr fähige Leute mit stärkerer Verankerung in der Bevölkerung in diese Ämter? Da hilft Diätenkürzung nicht.
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Refactoring Germany
Eine Partei, die nur 4 Jahre Verantwortung braucht. 4 Jahre absolute Mehrheit. Und danach freiwillig geht.
In diesen 4 Jahren würde aufgeräumt.
Aber richtig.
- Bundestag wird halbiert
- Diäten um 30% gekürzt
- Parteienzuwendungen halbiert
- Parteienspenden ab 1€ offengelegt
- Finanzierung parteinaher NGOs gestoppt
- Mitarbeiter und Büros der Abgeordneten halbiert
- Max-Budget für Office, Visagisten, etc.
- Strafzahlungen für inaktive Abgeordnete
- Alle Budgets für den Bundestag werden NICHT vom Bundestag beschlossen
- Abgeordneten-Rente wird an Wirtschaft gekoppelt
- Max 2 Legislaturperioden, danach wieder zurück in den Beruf.
- Keine Wiederwahl ohne belegte Anwesenheitsquote von 80%
- Namentliche Abstimmungen bei ALLEN Gesetzen, öffentlich einsehbar mit Klarnamen
- Verpflichtende Lesung des Gesetzestextes vor Abstimmung – wer fehlt, darf nicht abstimmen
- Pflicht zur Offenlegung ALLER Nebeneinkünfte ab 1€, taggleich, öffentlich
- Lobbykontakte werden in einem öffentlichen Kalender dokumentiert – jeder Termin, jede Person
- Karenzzeit von 5 Jahren vor Wechsel in Lobby- oder Aufsichtsratsposten
- Strafzahlungen bei nachweislichen Falschaussagen im Parlament
- Spendenobergrenze pro Privatperson: 5.000€/Jahr
- Parteienfinanzierung gedeckelt auf 0,5% des Bundeshaushalts
- Stiftungen der Parteien (Adenauer, Ebert, Naumann, etc.) drastische Kürzen
- Anzahl der Ministerien fest auf 10 begrenzt
- Beauftragte (Anti-Diskriminierung, Drogen, Digital, etc.) auf das Nötigste reduziert
- Staatssekretärsposten halbiert
- Beamtenstellen in Ministerien auditiert durch externe Wirtschaftsprüfer
- Behördenstruktur einmal pro Legislatur einem Effizienz-Check unterzogen, Veröffentlichungspflicht
- Sunset-Klausel für jedes neue Gesetz: läuft nach 10 Jahren automatisch aus, wenn nicht aktiv verlängert
- Intendantengehälter gedeckelt
- Auslandsausgaben (Entwicklungshilfe, EU-Beiträge) jährlich öffentlich detailliert aufgeschlüsselt mit Wirkungsnachweis
- Bundesrechnungshof bekommt Durchgriffsrechte: Empfehlungen werden bindend, sofern nicht durch 2/3-Mehrheit überstimmt
So wird das Unkraut wird entfernt.
Einmal Stoßlüften im Bundestag.
Mal so richtig die Knoten aus der Verwaltung kämmen.
Da wird die Bürokratie vertikutiert.
Dann verschwindet die Partei wieder, bis dies erneut nötig wird.
Was denksch?
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@WohlstandsWal Die Zahlen stimmen nicht. 44k brutto als Single sind 29k netto. Sind etwas mehr als 2.400 netto pro Monat.
Die Situation ist schlimm genug. Aber mit Fantasiezahlen zu kommen, macht es auch nicht besser.
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44.000€ Bruttogehalt.
Klingt solide.
Nach Steuern und Sozialabgaben bleiben davon rund 55-60% übrig.
Also etwa 24.000 bis 26.000€ netto im Jahr.
Oder grob 2.000-2.200€ im Monat.
Dann kommen Miete, Lebensmittel, Versicherungen.
Am Ende des Monats fragt man sich wo das Geld geblieben ist.
Die Antwort: 40-45% davon hat der Staat.
Was bleibt netto bei euch übrig – passt das zu eurer Erwartung? 👇
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@liberal_dvh Das spiegelt sich in vielen Bereichen, nicht erst seit Corona. Gehe mal an der Endstation durch einen ICE, wenn die Leute aussteigen und schau Dich um, wie es dann im Zug aussieht.
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Rant
Der Niedergang Deutschlands hat seine Ursache nicht allein in der deutschen Politik.
Die Menschen an sich sind selbst schuld. Sekundärtugenden verfallen. Zuverlässigkeit und Leistungswille gab es mal einigermaßen als ich jünger war. Seit Corona ist jede Disziplin dahin. Alle Welt jammert über die Bahn. Da sieht man es besonders, Züge fallen aus, weil Personal zu spät ist oder ausfällt.
Macht mal im Bereich Logistik, Handel, Transport Personalsachen. Es werden Vorstellungsgespräche vereinbart und Leute erscheinen nicht - nicht Einzelfälle, sondern vielleicht 1/3. Man stellt Leute ein und die erscheinen dann nicht - ohne Absage natürlich.
Dass Schulen oder Kindertagesstätten wegen Personalmangel plötzlich ein paar Tage schließen ist auch nicht akzeptabel, dann müssen die eben selbst mehrere Gruppen betreuen oder irgendwer macht Überstunden.
Aber alle sind ganz freundlich. Schreiben mit KI superprofessionelle, freundliche Mails. Alles Fassade, wenig dahinter.
Corona hat damit etwas zu tun, plötzlich war es legitim alles stehen und liegen zu lassen - man will ja niemanden anstecken, konnte man auch super sagen, wenn man faul war.
Natürlich hat der wirtschaftliche Abstieg auch politische Gründe, Aufwuchs bei den Sozialleistungen und Ausbleiben von Investitionen, Vernichtung eines Teils des Kapitalstocks, der AKW. Zu schnell und zu viel Migration nicht in den Arbeitsmarkt, sondern viel zu lange in Sozialsysteme.
Zu wenig Abstand zwischen Sozialleistung und Verdienst.
Aber grundsätzlich hat es auch etwas mit Einstellung und Haltung zu tun. Mit der Verantwortung von zu vielen Einzelnen.
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@FilipsMoneyX Irre, wie man sein eigenes Land so madig machen kann. Der mittlere Absatz ist völliger Quatsch.
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@SchonungslosYT Sowohl bei Umlage als auch bei Kapitaldeckung werden die Renten durch die arbeitende Bev. erwirtschaftet. Vorteil Kapitaldeck.: Man kann die global bessere Demografie nutzen. Problem: In 20-40 Jahren sieht es (ex Afrika) demografisch überall aus wie in D. Es ist nicht SO einfach!
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Was viele bei der Rente nicht verstehen:
Unsere Rente ist umlagefinanziert.
Früher haben SECHS Beitragszahler einen Rentner finanziert, aktuell sind es ZWEI und in 10 Jahren ist es EINER!
Dadurch reichen die Rentenbeiträge schon lange nicht mehr aus, um die Rente zu finanzieren und der BundesZUSCHUSS beträgt jetzt schon 110 Milliarden pro Jahr.
D.h. 20-30% der Rente werden inzwischen steuerfinanziert, statt durch Beträge gedeckt.
In 10 Jahren wären bereits 250-300 Milliarden pro Jahr notwendig, damit die Rente stabil bleibt.
Es reicht nicht einfach kein Geld mehr an die Ukraine zu überweisen (25 Mrd in 5 Jahren) oder das Bürgergeld härter zu reglementieren (Einsparung ca. 25 Mrd pro Jahr), das sind Peanuts dagegen.
Auch die Rente mit 70 verschiebt das Problem lediglich ein paar Jahre nach hinten.
Und es ist auch keine Lösung alle Selbstständigen und Beamten einzahlen zu lassen, da diese dann ja auch Ansprüche erwerben.
Das Problem wurde 50 Jahre verschleppt und die Baby-Boomer hatten eben eine "nach mir die Sintflut"-Mentalität.
"Hauptsache meine Rente wird noch ausgezahlt"
Es bräuchte jetzt eine harte Rentenreform, die man aber niemals durchbekommen wird, weil die Baby-Boomer die größte Wählergruppe darstellen und es sich keiner mit dieser verscherzen will.
Dementsprechend wird das System einfach an die Wand gefahren oder man finanziert die Rente auf Kosten der nächsten Generation/-en, wodurch der weitere Abstieg von Deutschland gewiss ist.
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@Alex__Steffen Nix wird kollabieren. Wie in den USA, Frankreich etc. werden die Schulden ausgeweitet und gut. Dass Ihr 2021 ausgerechnet auf dem Hügel Schuldenbremse sterben wolltet, war wirklich dumm.
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@iamgettingwiser @rahmstorf Ok, haste wieder was gefunden, um Panik zu verbreiten.
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Was würde ein AMOC-Kollaps Deutschland kosten?
Ehrliche Antwort: niemand hat es gerechnet. Es gibt schlicht keine deutsche Studie dazu.
Bei einem Ereignis, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit @rahmstorf inzwischen auf >50 % schätzt, ist diese Lücke selbst ein politisches Statement

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@markus_bublitz Wenn Du Dich auskennen würdest, dann würdest Du diese Kampagne gerade nicht fahren. Kannst ja mal gucken, wie nah die „politische Stimmung“ an den Wahlergebnissen ist. Die Daten sind ja lange in die Vergangenheit verfügbar.
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Wie entsteht eine solche Wahlumfrage:
1. Eine repräsentative Anzahl der Bevölkerung wird befragt, wie sie am Sonntag wählen würde -> Rohdaten.
2. Da es meist nicht gelingt, jede Gruppe gleichgewichtet nach Alter, Geschlecht etc entsprechend des Bevölkerungsschnitts abzubilden, wird eine dementsprechende (meist minimale) Gewichtung der Stimmen vorgenommen, um alle Gruppen der Bevölkerung innerhalb der Stichprobe entsprechend ihrem Gewicht in der Gesamtbevölkerung der Wahlberechtigten abzubilden. -> politische Stimmung. (Ergebnis hier im Tweet)
Und jetzt wird es kritisch:
3. Anschließend gewichten die Institute noch einmal anhand von bisherigem Wahlverhalten, politischen Grundüberzeugungen, taktischen Überlegungen, um daraus eine „Projektion“ zu erzeugen. Diese wird dann als „Sonntagsfrage“ veröffentlicht.
Hier sind die Ergebnisse nach der „technischen“ Gewichtung „Politische Stimmung/wen würden Sie wählen?“.
In Klammern die Abweichung gegenüber dem „subjektiv“ gewichtetem Ergebnis „Projektion/Sonntagsfrage“, die das Instituts vorgenommen hat:
CDU/CSU 23 % (-1)
GRÜNE 23 % (+7)
AfD 19 % (-7)
DIE LINKE 14 % (+2)
SPD 13 % (-1)
FDP 3 % (±0)
Die Abweichungen sind insbesondere bei Grünen und AfD extrem.
Tatsächlich wäre es eine interessante Frage an den Wahlforscher, wie sich diese Verzerrung zB bei die Grünen und AfD ergibt und wie sie zu rechtfertigen sind.
Vielleicht hat ja jemand der mitlesenden Journalistinnen und Journalisten Lust diese Frage mal zu stellen.
Und ja: ich kenne mich mit Gewichtung von Stimmen aus Umfragen ein wenig aus.
Ich halte diese Gewichtung allerdings für vollkommen übertrieben zB zugunsten der AfD.
Wenn man berücksichtigt, wie sehr diese Wahlumfragen, die politische Stimmung und die politischen Diskussionen direkt oder mittelbar beeinflussen, halte ich sie für zumindest grenzwertig, mit Sicherheit aber für diskussionswürdig.
Vielleicht will ja mal jemand genauer hinschauen
@annewill @ronzheimer @robinalexander_ @vieuxrenard @MichaelBroecker @rosidaggi
Henrijs_DE@HenrijsDE
Na das sieht doch gar nicht so schlimm aus
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