Thomas Fischer

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Thomas Fischer

Thomas Fischer

@lifter1903

Saarbrücken Katılım Haziran 2020
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@dieternuhr Wenn in der Menschheitsgeschichte die Meinungsfreiheit der vermeintlich einzigen Wahrheit geopfert wurde, hat das immer schlimme Folgen gehabt. Aber das einzige was man aus der Geschichte der Menschheit lernt ist, dass die Menschheit nichts aus der eigenen Geschichte lernt.
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𝗺𝗮𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 🚟
@artsy_ft solange vollgelabert, bis der schiri tatsächlich unserer vermeintlichen nummer 2, die dee videoanalyst auf dem tablet sah, mit rot vom platz gestellt hat
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artsy_ft
artsy_ft@artsy_ft·
interessant: mit Fabian Lübbers (links) & Tim Görner (rechts) verlassen zwei junge Trainer Anfang 30 ihre Regionalliga-Klubs, die sie über Jahre erfolgreich trainiert haben, um den nächsten Schritt zu machen. Potentiell Optionen für 3.Liga oder ambitionierte 4.Ligisten
artsy_ft tweet mediaartsy_ft tweet media
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@spenglerandreas @markusdd5 Selbst wenn man keine Sozialtransfers bekommt, z.B. als Single Lohnsteuerklasse 1, frisst die kalte Progression von jedem Euro den mal mal mehr bekommt, immer mehr weg.
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Andreas
Andreas@spenglerandreas·
@markusdd5 3-5k ist halt in dieser berüchtigten Grafik der Bereich, wo jedwede Brutto-Lohn-Steigerung durch wegfallende Sozialtransfers negiert wird... Mit Wohlwollen betrachtet, ist das der Bereich wo der Staat was tun müsste.
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markusdd
markusdd@markusdd5·
Da ist schon das Problem. 3-5k ist nicht die Mitte. 3k ist in vielen Regionen schon die Grenze zum Existenzminimum und in vielen Situationen fällt da jetzt schon kaum Einkommensteuer an. Das meinte ich gestern: die wissen schon garnicht mehr wer hier eigentlich für sie anschafft. Die muss man entlasten. Und für die unteren kannste es nur über die Alltagskosten regeln. Also über die viel zu hohe Mehrwertsteuer z.B. . Und Energiekosten. Versicherungssteuern. Und was weiß ich. Aber da bricht dann direkt wieder die Neiddebatte los, dass das ja auch den "Reichen"™ nützt.
Michael Bröcker 💎@MichaelBroecker

++@TableBriefings ++ @spdde Führung gibt in Präsidium @larsklingbeil und Bärbel Bas Rückendeckung für einen Reformkurs, den Klingbeil "von vorne führen" will. Keine Rücktrittsforderungen. Klingbeil will Konzept für Einkommensteuerreform vorlegen, die Mitte entlastet (3-5k p. M.)

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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@FCBTimstar @hartammann Er hat absolut Recht. Alle Werte die der DFB in seinen Virtue Signalling Aktionen vertritt, tritt Rüdiger mit Füßen. Dazu kommt, dass Nagelsmann selbst gesagt hat, Rüdiger darf sich nichts mehr erlauben, dieser aber munter weiter macht.
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Timstar
Timstar@FCBTimstar·
#Basler haut mal wieder einen raus. Ich glaube, hier werden sich einige finden, die dieses Mal sogar mitgehen!
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@Baerjew @ellamuempert Sie hat auch das Saarland vergessen. Da die CDU hier keine guten Gegenkandidaten präsentiert, ist es Stand jetzt eher wahrscheinlich, dass Rehlinger auch nach der nächsten Wahl noch weitermachen kann.
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Bärenjude
Bärenjude@Baerjew·
@ellamuempert Niemals. Da weiter diese zutiefst alberne selbst auferlegte Brandmauer stehen wird, darf sich diese Nieten-SPD weiter zutiefst sicher sein, dass sie trotz dieser ganzen Wähler-Klatschen an der Macht bleiben wird. Die CDU ist doch zu feige für eine Minderheitsregierung.
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Christiane L.
Christiane L.@ellamuempert·
Rheinland-Pfalz und MeckPomm sind die letzten beide SPD-Inseln in Deutschland, wenn die in diesem Jahr auch noch fallen, sieht es schlecht aus für Lars Klingbeil und Bärbel Bas.
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@BerlinReporter @baha_jam Ein innerparteilicher Machtkampf würde die Koalition lahmlegen. Andererseits ist es aber auch so, dass die Wähler bei der SPD anderes Personal sehen wollen. Allerdings sind die inhaltlichen Vorstellungen diesbezüglich bei den Wählern komplett andere, als bei den SPD Funktionären.
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Thorsten Alsleben 🇩🇪🇮🇱🇺🇦
Lieber Baha, hier sind wir mal unterschiedlicher Meinung. Rücktritte von Klingbeil und Bas würde Chaos verursachen und die SPD auf Wochen, wenn nicht Monate handlungsunfähig machen. Und wenn sie - dafür gibt es Anzeichen - wirklich reformbereit sind, ist es doch klar, dass sie die Funktionäre mitnehmen müssen. Und dass sie nicht nur mit der in Teilen unbelehrbar linksideologischen Fraktion reden, sondern die Pragmatiker aus Ländern und Kommunen einbinden, finde ich einen geschickten Schachzug, um Reformen hinzubekommen. Sicherlich wird es personelle Konsequenzen geben müssen, aber nicht bei Klingbeil und Bas...
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@i9876 @Markus_Wojahn Das ist leider üblich. Die meisten haben keine Lust darauf, weil egal was sie entscheiden, ist immer jemand sauer. Also delegieren sie es an die Mitarbeiter und die Kinderlosen sind dann immer die, die gefälligst zurückstecken sollen. Das Problem gibt's ja auch im Schichtdienst.
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Heinz Fr🐰hlicher
@Markus_Wojahn Absolut richtig. Den Konflikt an die Mitarbeiter zu delegieren, ist unfair und unprofessionell. Es schafft ein Klima der sozialen Erpressung, in dem am Ende alle verlieren. Wer führen will, muss moderieren und entscheiden, statt sich aus der Verantwortung zu stehlen.
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Markus Wojahn
Markus Wojahn@Markus_Wojahn·
Die Trennlinie bei diesem Post wird vermutlich entlang der Linie Eltern mit Kindern und Kinderlose laufen. Ich kann die Frau hier verstehen, grundsätzlich ist es aber ein auch durch die Rechtsprechung anerkannter Grundsatz, dass Eltern mit Kindern zu bevorzugen sind.
Lars@MrLarsX

Sie hat gekündigt. Nicht wegen dem Chef. Nicht wegen dem Gehalt. Wegen dem Urlaubsplan. Das Unternehmen war stolz darauf, familienfreundlich zu sein. Haben Mütter eingestellt, auch Alleinerziehende. Haben das auch wirklich gelebt. Seit Jahren derselbe Ablauf. Anfang Januar ging der Urlaubsplan rum. Die Kollegen mit Kindern haben zuerst eingetragen. Schulferien, Weihnachten, Ostern, Sommerferien. Was übrig blieb, war ihres. Sie hat nie groß was gesagt. Hat sich jedes Jahr hinten angestellt. Dann hat sie einen Mann kennengelernt. Sein Unternehmen hat Betriebsferien. Weihnachten, Ostern, Sommerferien. Er kann nur zu diesen Zeiten seine Urlaube planen. Keine Wahl. Ein Jahr haben sie keinen gemeinsamen Urlaub gemacht. Dieses Jahr wollten sie das endlich ändern. Sie hat ihre Kollegin gefragt, ob sie tauschen können. Die hat sie angeschaut, als hätte sie etwas Unverschämtes gesagt. Die Kinder seien in der Schule. Sie könne nicht einfach außerhalb der Ferien weg. Sie hat gefragt, ob sie wenigstens diesen Sommer Vorrang haben könnte. Eine hat gesagt, Schulferien seien nicht verhandelbar wenn man Kinder hat. Eine andere hat gesagt, Kinder warten nicht bis es ihr passt. Der Chef hat sich rausgehalten. Sie sollen das untereinander klären. Sie hat zum ersten Mal laut gesagt, was sie denkt. Dass sie sich seit Jahren hinten anstellt. Dass ihre Zeit genauso zählt. Keine Kinder zu haben war ihre Entscheidung. Aber dafür nie in den Urlaub fahren zu können, war es nicht. Der Satz hat die Stimmung im Büro für Wochen vergiftet. Die einen haben sich verletzt gefühlt, weil sie das Gefühl hatten, für ihre Kinder bestraft zu werden. Sie hat sich verletzt gefühlt, weil sie das Gefühl hatte, für ihr Leben bestraft zu werden. Sie hat noch drei Monate gearbeitet. Dann war sie weg. Sie hat eine neue Stelle. Besseres Gehalt. Und diesen Sommer fliegen sie endlich zusammen weg.

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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@Transfermarkt Für Elversberg wäre das natürlich erstmal ein schmerzhafter Abgang, allerdings kann Holzer das im Zweifel mit Geld auffangen. Zumal es ja sicher eine nette Ablöse gibt.
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@Transfermarkt Book hat in Elversberg einen guten Job gemacht, es war aber auch komplett stressfrei, sprich es war eher egal ob die Transfers funktionieren oder nicht. Wie bei Horst Steffen auch, halte ich es für sehr fraglich, ob er auch bei einem richtigen Verein mit hohem Druck funktioniert.
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Transfermarkt
Transfermarkt@Transfermarkt·
Der BVB hat sich übereinstimmenden Berichten zufolge mit Nils-Ole Book auf die Rolle als Kehl-Nachfolger geeinigt, auch zwischen den Klubs ist so gut wie alles geklärt! ⏳✅ Der 40-Jährige hatte in den letzten Jahren immer wieder ein gutes Händchen in Elversberg!
Transfermarkt tweet mediaTransfermarkt tweet media
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@NikSput @baha_jam Das kann durchaus sein. Vor der extrem (Pseudo)Linke Flügel zu dem fast alle Jusos gehören, würde bei einem Machtkampf in der Partei, zu dem es bei einem Rücktritt kommen würde, vermutlich deutlich an Einfluss gewinnen
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mostly harmless
mostly harmless@NikSput·
@baha_jam Sorry, aber Du ignorierst wegen (verständlicher) persönlicher Ablehnung das x wahre Problem. Ohne Klingbeil wird die SPD nur noch weiter stramm links stehen. Und die GroK noch kehrt blockieren.
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mostly harmless
mostly harmless@NikSput·
Ich lese hier von vielen Unionlern, das Klingbeil zurücktreten würde. Jetzt mal im Ernst: Was genau glaubt Ihr, soll allein mit Bas, Miersch, Klüssendorf besser werden?
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@misuta_jay @AnnaOdessa13 Wikipedia ist gut dafür, wenn ich was über Amseln oder Seerosen nachlesen will. Alles was auch nur ansatzweise politisch ist, ist dort komplett von der Wokeria zersetzt worden.
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Jorginho
Jorginho@misuta_jay·
@AnnaOdessa13 Zumindest im akademischen Diskurs weiß man, dass Wikipedia nie eine legitime Quelle war. Das hilft halt nur leider nicht, wenn trotzdem die Mehrheit sie dafür hält.
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Anna 🎗️🇮🇱✡️🦁
Wikipedia ist tot! Ein Editor namens Iskandar323 (Wikipedia-Benutzername), der der Anführer der „Gang of 40“ war, einer Gruppe von Editoren, wurde gerade gesperrt. Die Schiedsstelle von Wikipedia hat ihn von der Seite gesperrt, nachdem eine Untersuchung gezeigt hatte, dass die Gruppe über EINE MILLION BEARBEITUNGEN koordiniert hatte, die pro-Hamas-Narrative in Artikeln über Hamas, Iran, Zionismus und den Nahostkonflikt formten. Zu wenig, zu spät! Egal, wie sehr sie versuchen werden, es zu „reparieren“, es wird unheilbar bleiben, da die Fäulnis jedes einst gesunde Gewebe durchdrungen hat! Tötet es ab! Google sollte sofort die Voreingenommenheit für „erstes Ergebnis auf der ersten Seite“ beseitigen, die sie vor 2 Jahrzehnten begonnen haben. KI-Unternehmen sollten sofort den Rang von Wikipedia in Trainingsmodellen herabstufen. Und wir sollten alle von jetzt an einfach vermeiden, diese Seite zu besuchen!
Hamas Atrocities@HamasAtrocities

Wikipedia is dead! An editor called Iskandar323 (Wikipedia username), who was the leader of the "Gang of 40", a group of editors, has just been banned. Wikipedia's Arbitration Committee site-banned him after an investigation showed the group coordinated over ONE MILLION EDITS shaping pro-Hamas narratives on articles about Hamas, Iran, Zionism, and the Middle East conflict. Too little, too late! It doesn't matter how much they'll try to "fix" it, it will stay unfixable as the rot has infested every once healthy tissue! Euthanize it! Google should immediately remove the "first result on the first page" bias they started 2 decades ago. AI companies should immediately downgrade Wikipedia's ranking in training models And we should all simply avoid entering that site from now on!

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Thomas Fischer retweetledi
Alexander Eichholtz
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex·
Genau an diesem Punkt entsteht der Moment des gepflegten Mittelfingers. Nicht weil den Leuten das Klima egal wäre. Siemerken die Veränderungen sehr wohl. Aber sie haben verstanden, dass sie für ein hochmoralisch aufgeladenes Projekt zahlen sollen, von dem andere politisch, kulturell und finanziell profitieren. Wenn die SPD dann mit ernster Miene verspricht, es brauche nur noch eine, wirklich letzte Runde Transformation, bis alles besser werde, wirkt das wie ein Ratenkauf, bei dem die Schlussrate nach dem eigenen Lebensende fällig ist. Bis dahin sind allerdings zu viele schon vorher privat in die Insolvenz ihrer Hoffnungen gegangen. So wird aus einer objektiv sinnvollen Zielsetzung,dem Schutz des Klimas, subjektiv ein Klassenprojekt gegen diejenigen, die keinen Puffer haben. Die SPD hätte historisch die Aufgabe, genau diese Spannung aufzubrechen: Klimaschutz so zu organisieren, dass er nicht als Kriegserklärung an die Lebensweise der Lohnabhängigen daherkommt. Stattdessen verteidigt sie in der Praxis eine Politik, die von unten als moralische Oberlehrerei mit Preisschild erlebt wird. Dass die Arbeiterklasse darauf mit Wahlenthaltung, AfD‑Stimme oder stiller Verachtung reagiert, ist kein irrationaler Affekt. es ist eine rationale Antwort auf eine Politik, die sagt: Ihr seid wichtig, aber bitte bezahlt zuerst.
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Thomas Fischer retweetledi
Alexander Eichholtz
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex·
Zur @spdde mal ein Beispiel: Wenn meiner Klasse, der Klasse der Arbeiter, erzählt wird, die Energietransformation sei ein Erfolg und vor allem „alternativlos“, dann muss ich das gar nicht technisch widerlegen. Aus unserer Sicht ist sie längst gescheitert bevor sie überhaupt in den Hochglanzbroschüren der Ministerien fertig gelayoutet ist. Denn wer mitten in Krieg, Inflation und Rezessionsangst Energie künstlich verknappt und verteuert und dann behauptet, das werde am Ende zu mehr und billigerer Energie führen, der hält uns wohl für ökonomische Analphabeten. Für die, die noch jeden Monat ihre Abschlagszahlung zusammenkratzen, klingt das wie ein schlechter Witz mit sehr hoher Selbstbeteiligung. In der Fabrikhalle, im VW Kastenwagen, auf der Krankenhusstation ist Energie kein moralisches Symbol, sondern schlichter Kostenfaktor. Wenn Strom und Gas teuer sind, werden Schichten gestrichen, Standorte „überprüft“ und irgendwann „optimiert“, was im Managementdeutsch heißt: Wir machen das Werk dicht. Für die Industrie sind zu hohe Energiepreise ein Wettbewerbsrisiko, für uns sind sie ein Arbeitsplatzrisiko, und zwar ein sehr direktes. Und während irgendein Staatssekretär davon schwärmt, Deutschland werde Leitmarkt für Zukunftstechnologie, fragt der Schichtarbeiter sich nur, ob er selbst dann noch irgendwo leiten darf Gleichzeitig treffen die Kosten der Transformation in den Haushalten genau diejenigen, die keine Ausweichroute haben. Wer ein Eigenheim mit guter Bonität besitzt, macht aus der Energiewende ein Renditeprojekt: Solardach, Wärmepumpe, Förderprogramm, Steuerbonus, läuft. Wer in einer Mietwohnung sitzt, sieht die Modernisierung als Umlage auf der Nebenkostenabrechnung wieder und darf im Zweifel für eine energetisch optimierte Wohnung zahlen, in der er sich das Leben nicht mehr leisten kann. Nach oben wird investiert, nach unten wird kassiert. So sieht die praktische Verteilung der Klimaschutzkosten aus. Und hier kommt die SPD ins Spiel, die sich immer noch für die natürliche Vertretung der Arbeiterklasse hält. In ihren Programmen steht etwas von sozialer Abfederung, gerechter Lastenverteilung und Respekt vor der Lebensleistung. In der Realität erleben viele Arbeiter aber eine Partei, die ihnen mit ernster Miene erklärt, dass diese Zumutungen leider nötig seien, weil das Klima nicht verhandle. Die Energiepreise verhandeln allerdings auch nicht und die Bank erst recht nicht. Politisch hat die SPD sich in ein Milieu verschoben, in dem Klimaschutz vor allem ein moralischer Identitätsausweis ist. In diesem Milieu fährt man Lastenrad, kauft Bio, fliegt mit schlechtem Gewissen in den Urlaub und tröstet sich damit, dass es ja strukturelle Probleme sind. Man diskutiert begeistert über „Sektorkopplung“ und „grünen Wasserstoff“, während am Band die Leute ausrechnen, wie viele Kilometer sie sich bei den aktuellen Spritpreisen noch leisten können und ob der politische Strompreis ihnen die Eisengießerei nach Polen wegkegelt. Die eine Seite spricht von Dekarbonisierung, die andere von Dispo am Monatsende. Das sind zwei verschiedene Sprachen, die sich nur noch zufällig kreuzen. Kulturell hat die SPD damit den Boden verloren, auf dem sie einmal stand. Früher war der Stahlkocher, der Hafenarbeiter, die Krankenschwester das Gesicht der Partei. Heute wirkt es eher so, als sei der typische SPD‑Funktionär ein Verwaltungsjurist“_Innen“ mit Berliner Altbauwohnung, der in Talkshows erklärt, warum die Arbeiter“_Innen“ leider nicht verstanden haben, wie sehr diese Politik zu ihrem eigenen Besten ist. Und mittendrin kippt man ihnen noch die Folgen von Migration in die Viertel und nimmt ihnen die Möglichkeit, in billigere Wohnungen auszuweichen. Dass die Betroffenen diesen paternalistischen Ton satt haben, wird dann mit dem Etikett „Rechtspopulismus“ versehen. Was elegant vermeidet, sich selbst zu fragen, warum man ihnen inhaltlich nichts mehr anzubieten hat. 1/2
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@maschmeyer @silas_mlc Die Arbeit die ein Berufseinsteiger nach dem Studium macht, kann ein Bürokaufmann meist sowieso schon auch, mit KI erst Recht. Ein unter kurzfristigem Kostendruck stehendes Unternehmen, wird den Teufel tun teure "Studierte" dafür einzustellen.
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Carsten Maschmeyer
Carsten Maschmeyer@maschmeyer·
@silas_mlc Absolut richtig. Fürchte, nicht alle Unternehmen werden so weitsichtig sein.
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Carsten Maschmeyer
Carsten Maschmeyer@maschmeyer·
Ich fürchte, bald werden Berufseinsteiger in bestimmten Berufen wieder Lehrgeld zahlen müssen. Wortwörtlich. Früher mussten Lehrlinge ihren Meistern Geld zahlen, das Lehrgeld, damit sie ein Handwerk erlernen durften. KI killt nämlich die erste Stufe der Karriereleiter, nicht die letzte. Denn: Theoretisches Uni-Wissen kann die KI auch. Für manche Trainee- und Junior-Stellen (Marketing, IT, Beratung, Finanzanalyse, usw.) ahne ich deshalb das Lehrgeld wieder kommen. Berufseinsteiger werden zahlen müssen, um überhaupt ihren ersten Job zu bekommen. Wenn mich nun jemand fragt, was er oder sie lernen / studieren soll, würde ich heute sagen: Lern ein Handwerk. Wir haben den Bedarf und wenig is so „KI-resistent“.
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Thomas Fischer retweetledi
Nemesis die Nette
Nemesis die Nette@nemesis_nice·
Als ich in einem Forum übelste Beleidigungen, Vergewaltigungs- und Gewaltandrohungen erhielt fragte ich einen befreundeten Polizisten um Rat. Seine Aussage: Niemals im Netz mit Klarnamen auftreten, keine Fotos posten die Rückschlüsse auf den Wohnort geben, die eigene Stadt nicht angeben. Keine Fotos von sich selbst einstellen auf denen man klar erkennbar ist. Und jetzt kommt man mit Klarnamenpflicht zum Schutz und Sicherheit von Frauen? Guter Witz.
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@GGLuthe Die Hygiene vorzuschieben ist halt Bullshit. Man will sich den Aufwand mit den Bargeld Abrechnungen und Einzahlungen sparen, was natürlich legitim ist. Und man steht beim Finanzamt automatisch sauberer da, wenn man (offiziell) kein Bargeld annimmt.
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Thomas Fischer retweetledi
Benedikt Brechtken
Benedikt Brechtken@ben_brechtken·
20.000 verstümmelte Frauen und 30.000 vergewaltigte Frauen können zusammengenommen niemals so viel Solidarität und Aufmerksamkeit erhalten wie eine Collien Fernandes. Das ist nicht die Schuld der Schauspielerin, das ist die Schuld des Shitbürgertum-Systems, das reale, politisch unangenehme Probleme ignoriert und sich als Ausgleichshandlung hysterisch in moralisch ausschlachtbare Nebenkriegsschauplätze hineinsteigert – ohne dabei das Leben normaler Frauen zu verbessern. nius.de/kommentar/coll…
Benedikt Brechtken tweet media
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@artsy_ft Steffen ist mit Elversberg in der Regionalliga mehrere Jahre am klaren Ziel Aufstieg gescheitert, trotz des höchsten Etats. Das der in Bremen die Saison nicht zu Ende bringt, ist keine Überraschung. In Elversberg ist Ole Book der entscheidende Punkt.
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@Karine_N1 Das ist der neue "Ich folge" Feed, der nicht mehr pauschal die Tweets der Leute denen man folgt in chronologischer Reihenfolge anzeigt, sondern den Algorithmus anwendet, nur halt auf die Accounts denen man folgt beschränkt. Nervt ohne Ende.
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Karine
Karine@Karine_N1·
Eine Frage: Sieht eigentlich noch jemand, wenn ich etwas poste? Früher hatte ich mindestens 50 User, die meine Beiträge zumindest gesehen haben, jetzt sind fünf schon viel. Selbst wenn ich auf Beiträge antworte, sieht das teilweise gar keiner.
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Thomas Fischer
Thomas Fischer@lifter1903·
@ronzheimer Das hab ich mir auch gerade gedacht. Und die Lobhudelei auf sich selbst die jetzt darauf folgt ist auch abstrus.
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