Monika Nurmonika 💚🤍💜
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Monika Nurmonika 💚🤍💜
@moiammeer
verärgert, aber unheimlich charmant, nicht woke, aber hellwach Pronomen: nein, danke!





Look at all the women helping him to destroy their rights.


I feel the same. Ich bin um das Dokument herumgetanzt und habe aus Angst nur mal hineingesehen. Als das passierte, war ich immerhin 80 km Straße entfernt. Das damalige Symbol für „Infiltration“ auf der Red Alert App hatte ich noch nie gesehen (eine Art Zorro-Augenbinde). Es leuchtete dauernd auf. Sie wollten auch zu uns kommen. Sie haben es nicht geschafft. Am Sonntag, den 8. Oktober 2023, sickerte langsam durch, dass nicht „nur“ gemordet worden war. Was dort ansatzweise berichtet wurde, war die Spitze des Eisbergs und trotzdem konnte niemand dem Worte geben, so unwirklich bestialisch schien es. Es hat Wochen gebraucht, um 10% des Geschehenen zu begreifen. Wenn es 10% waren. In Israel hat man den Zusammenschnitt des Videomaterials, das nur Journalisten gesehen habe (es handelt sich um Videos der Terroristen) heftig diskutiert. Man wollte den Toten die Demütigung ersparen. Die Dienste haben die schlimmsten Sachen herausgenommen. Bei der ersten Vorführung des „entschärften Rests“ haben hartgesottene Kriegsreporter sich übergeben und/oder den Saal verlassen. Andere brauchten danach eine psychotherapeutische Begleitung. Ich schaue manchmal noch meine Tweets aus diesen Tagen an. Rache, Vergeltung – das wurde gar nicht diskutiert. Der Schock war zu groß. Und zwar der Schock über die Grausamkeit. Tödliche Angriffe schocken die Gesellschaft in Israel nicht so, wie das bei uns der Fall wäre. Es ging um die Grausamkeit. Man hat nur den Vergleich zur Shoa gehört. Ich bin nie mehr ganz aus diesen Tagen herausgekommen. Die Mobilisierung der IDF wurde im Laufe des Sonntag richtig sichtbar. Unter dem Eindruck der Nachrichtenlage sind junge Menschen aufgebrochen, deren Gesichter entsetzter, anders aussah als sonst bei Reservisten. Die folgenden Jahre, die es ja schon sind, haben viel gesehen. Viel war nicht nur in Deutschland die Rede davon, wie sehr man „beide Seiten“ sehen müsse. Ich nicht. Ich muss gar nichts. Ich kann nicht beide Seiten sehen. Ich habe das immer damit begründete, dass ich Deutscher bin. Muss man das erklären? Wäre ich durch einen irgendwie glücklichen Zufall 1943 oder 1944 von einem sicheren Land gewesen und hätte eine politische Diskussion geführt, als Deutscher – hätte man mich zurecht gefragt, wie ich zum Regime in Berlin stehe? Hätte ich antworten müssen? Ja. Hätte ich. Hätte ich damit leben müssen, dass man mich schneidet, angesichts dessen was geschieht? Ja hätte ich damit leben müssen, obwohl ich 1968 geboren bin, dass man mich in Israel aufgrund meiner Nationalität schneidet, dass man selbst manchmal Juden, die in Deutschland leben, skeptisch begegnet, nach dem allem was passiert ist? Ja. Das ist nie geschehen, das ist ein Wunder aber ja. An einem bestimmten Punkt, den wir in Deutschland schon einmal erreicht haben, kann man in einem System nicht so viel innere Opposition haben, dass man seine Unschuld behält. Und in Gaza leben nicht 80 Millionen Menschen. Das ganze Ding ist eine genial ausgebaute Festung, die genau das bewirken soll, was heute als die vermeintliche Zerstörung von Gaza verstanden wird. Weil niemand, der nicht vor Ort war, sich die Dimensionen, an die räumlichen Dimensionen, vorstellen kann, denkt man dann immer an die Städte im Zweiten Weltkrieg. Aber die zerstörten Häuser von Gaza ist nichts anderes als eine zerstörte Festung. Ich hatte erwartet, dass auch ohne diesen Bericht vielfaches Schweigen, Verachtung, Ächtung, die Forderung nach Aufarbeitung und Bewältigung der eigenen, brutalen Ideologie die Reaktion sein würden. An die Adresse der Palästinenser. Bis heute warte ich vergeblich. Wir Deutschen sind so gut weggekommen mit unserer Aufarbeitung, dass wir sie jedem anderen im Voraus allen Gehorsam, den wir gegenüber dem Gebot der Harmonie offenbar empfinden, anscheinend ersparen wollen. Niemandem tun wir damit einen Gefallen. Mitschuldig machen wir uns.

Das kriegst du nicht mehr gespinnt.


Nur meine wissenschaftliche Karriere, meine Zukunft, meine zwischenmenschlichen Beziehungen, mein Ruf, meine psychische Gesundheit, meine Sicherheit, mein Bewegungsradius, meine Privatsphäre, meine körperliche Unversehrtheit und man hat versucht meine Tiere wegnehmen zu lassen




„Ich gehe ja nicht durch Berlin und schreie jeder vermeintlichen Transfrauen ins Gesicht: ‚Du existierst nicht!‘“, sagt @frollein_vogelv über den Vorwurf, dass sie Transpersonen die Existenz abspreche bei @TWBasad. Und: Das ist einfach ein Gaga-Vorwurf.“











